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Joan Blaeu, Karte Nassau

oben links zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Nassovia Comitatus", rechts oben Wappen sowie unten rechts Meilenanzeiger mit Legende, links unten Verlagsangabe "Amstelodami Guilselm Blauw Exudit", Darstellung des Gebiets zwischen Olpe im Norden, Marburg im Osten, Wiesbaden im Süden und Koblenz im Westen, "Geographia Blauianae volumen tertium, quo Germania, quae est Europae liber octavus, continetur.", teilkolorierter Kupferstich, erschienen um 1670, rückseitig typographisch bezeichnet, mittig Faltspur und leichte Erhaltungsmängel, beidseitig hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Johannes Willemszoon, John Williamson oder Ioanne Blaev, niederl. Kartograf, Kupferstecher, Buchhändler und Verleger (1596 Alkmaar bis 1673 Amsterdam), Sohn und Schüler des Willem Janszoon Blaeu (1571–1638), 1603 Übersiedlung nach Amsterdam, zunächst Jurastudium und 1620 Promotion zum Dr. jur., spätestens 1631 als Mitarbeiter seines Vaters nachweisbar, zusammen mit diesem 1636 Herausgabe des "Novus Atlas", dessen weitere Vervollkommnung später seinen Ruhm als Kartograf begründen sollte, 1638 Tod des Vaters und Fortführung der Geschäfte (Werkstatt, Verlag, Buchhandlung) mit seinem Bruder Cornelis Blaeu (ca. 1610–1642), Herausgabe weiterer Bände des "Novus Atlas", 1638 zum Nachfolger seines Vaters als offizieller Kartograf der Niederländische Ostindien-Kompanie berufen, 1651–72 zum Amsterdamer Stadtrat gewählt, Ernennung zum Drucker des schwedischen Königs, 1655 Herausgabe des 5-bändigen und 1662 des 11-bändigen "Atlas Maior", einer der teuersten und erfolgreichsten Publikationen jener Zeit, 1659 Geschäftsfiliale in Wien, 1662 Übergabe der Buchhandlung an seinen Sohn Pieter Blaeu, 1667 Eröffnung einer zweiten Druckerei, 1672 Zerstörung der Werkstatt Blaeus beim Stadtbrand von Amsterdam, Quelle: AKL und Internet.

Katalog-Nr.: 3625
Limit: 180,00 €

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Homanns Erben, Kupferstichkarte Sizilien

links unten prachtvolle Wappenkartusche und hier bezeichnet "Regni & Insvlae Siciiae... Homannianorum Heredum A. 1747", kolorierter Kupferstich auf Bütten, mittig üblich Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, Darstellungsmaße ca. 46,5 x 54,5 cm, Blattmaße ca. 52,5 x 60 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703–1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3626
Limit: 50,00 €

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Nicolas Sanson, Kupferstichkarte Piemont

rechts oben Kartusche und hier bezeichnet "Estates du Duc de Savoye au dela des Alpes, et vers l'Italie, qui passent communemt sous le nom de Piemont... ", hier vor der Tilgung der unteren drei Zeilen in der Kartusche, Darstellung des Gebiets zwischen den Alpen im Norden, Mortara/Lombardei im Osten, Mittelmeer/Nizza im Süden und Embrun im Westen, ziemlich in der Mitte liegt Turin, teilkolorierter Kupferstich auf Bütten, erstmals 1658 veröffentlicht, Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 54 x 34 cm. Künstlerinfo: frz. Kartograph (1600 Abbeville bis 1667 Paris), gilt als Begründer der französischen Kartographie, fertigte zwischen 1618–67 ca. 300 Karten, unterrichtete die Könige Ludwig XIII. und Ludwig XIV. in Geografie, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3627
Limit: 80,00 €

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Paolo Santini, Balearische Inseln

links oben zeittypische Kartusche, Darstellung der Inseln Ibiza, Mallorca und Menorca sowie zwei Nebenkarten, grenzkolorierter Kupferstich auf Bütten, um 1770, Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 43,5 x 55,5 cm.

Katalog-Nr.: 3628
Limit: 80,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Asien

erschienen bei Homanns Erben, in der unteren linken Ecke figürliche Kartusche und hier bezeichnet "Asia secundum legitimas projectionis ... Homannianorum Hered. A. 1744)", Darstellung des Gebiets zwischen Spitzbergen im Norden, Neuguinea im Osten, Sumatra im Süden und Madrid im Westen, verzerrte, an die Optik eines Globus erinnernden Darstellung, teilkolorierter Kupferstich, mittig dezente Bugfalte, leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße (ohne Schrift) ca. 47 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3629
Limit: 80,00 €

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Theodor Alphons, Blick auf Salzburg

Blick vom Gersberg über die Salzach und die Altstadt, zur imposant auf hohem Fels thronenden Festung Hohensalzburg, feine Radierung auf Karton, das Blatt ist bei AKL wie folgt erwähnt "... Bedeutender als seine Landschafts- und Architekturmalerei (meist Aquarelle mit Motiven aus Wien-Neustadt, Südtirol, Venedig, Nürnberg) sind die sehr stimmungsvollen und in den Lichtwerten fein differenzierten Radierungen, die nach eigenen Entwürfen (z.B. Dachstein vom Gosausee; Monte Cristallo; Salzburg; Heidelandschaft) [entstanden] ...", um 1895, rechts unter der Darstellung in Blei handsigniert "Theodor Alphons", Altersspuren, original hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 50 x 74,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker und Kunsterzieher (1860 Krakau bis 1897 Graz), studierte ab 1879 an der Akademie der bildenden Künste Wien Kupferstich bei Johannes Sonnenleiter und Malerei bei Eduard Peithner von Lichtenfels, ab 1885 Schüler von William Unger an der Kunstgewerbeschule des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien, ab 1893 Mitglied des Wiener Künstlerhauses, ab 1894 Mitglied des Aquarellisten-Clubs, 1888-95 entstanden Radierungen nach Gemälden der Fürstlichen Sammlungen des Hauses Liechtenstein, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Fuchs, Österreichisch-Biographisches Lexikon, Österreichisches Künstlerlexikon und Internet.

Katalog-Nr.: 3630
Limit: 20,00 €

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Eberhard Emminger, "Ansicht von Schussenthal"

Blick über das sanfte Schussental auf Ravensburg mit Kloster Kellenried, im Vordergrund Figurenstaffage mit ländlichen Szenen, unter der Darstellung betitelt "Ansicht vom Schussenthal", ungewöhnlich großformatige Arbeit, Kreidelitho, um 1860, rechts unten bezeichnet "Nach d. Nat. gez. u. lith. von Eberhard Emminger", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 45,5 x 68 cm. Künstlerinfo: eigentlich Markus Eberhard Aloys Emminger, dt. Lithograph, Landschaftszeichner und Maler (1808 Biberach an der Riss bis 1885 Biberach an der Riss), kurzzeitig Unterricht bei dem Maler Johann-Baptist Pflug in Biberach, 1822–26 Lehre in der Ebner´schen Kunsthandlung in Stuttgart, anschließend kurzzeitig Schüler der Stuttgarter Akademie, Schüler von Johann Friedrich Dieterich, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Unterweisung in Lithographie durch Lorenz Ekemann-Allesson, 1835–36 mit königlichem Stipendium Studienreise nach München und Italien (Venedig, Ferrara, Bologna, Ancona, Rom, Tivoli, Terni, Neapel, Florenz), 1838 Donaureise und 1845 Rheinwanderung, 1849 Reise nach Rom, die zahlreichen während der Reisen angefertigten Landschaftszeichnungen wurden, zurückgekehrt, in Lithos umgesetzt und fanden regen Zuspruch, 1854 Umzug nach München, 1873 Übersiedlung nach Stuttgart und 1878 Rückkehr nach Biberach, Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Nagler, Müller-Klunzinger, Müller-Singer, Seubert und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3631
Limit: 140,00 €

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Eberhard Emminger, "Der Ölberg bei Jerusalem"

Blick auf den in Israel gelegenen geschichtsträchtigen Ort mit Figurenstaffage im Vordergrund, unter der Darstellung mittig betitelt "Der Ölberg bei Jerusalem" sowie Legende, Farblithographie, um 1860, unter der Darstellung bezeichnet "Nach d. Natur gez. v. Carl Müller" und "Lith. v. E. Emminger", minimale Altersspuren, unter Passepartout in historischen Rahmen, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,7 x 47,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Markus Eberhard Aloys Emminger, dt. Lithograph, Landschaftszeichner und Maler (1808 Biberach an der Riss bis 1885 Biberach an der Riss), kurzzeitig Unterricht bei dem Maler Johann-Baptist Pflug in Biberach, 1822–26 Lehre in der Ebner´schen Kunsthandlung in Stuttgart, anschließend kurzzeitig Schüler der Stuttgarter Akademie, Schüler von Johann Friedrich Dieterich, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Unterweisung in Lithographie durch Lorenz Ekemann-Allesson, 1835–36 mit königlichem Stipendium Studienreise nach München und Italien (Venedig, Ferrara, Bologna, Ancona, Rom, Tivoli, Terni, Neapel, Florenz), 1838 Donaureise und 1845 Rheinwanderung, 1849 Reise nach Rom, die zahlreichen während der Reisen angefertigten Landschaftszeichnungen wurden, zurückgekehrt, in Lithos umgesetzt und fanden regen Zuspruch, 1854 Umzug nach München, 1873 Übersiedlung nach Stuttgart und 1878 Rückkehr nach Biberach, Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Nagler, Müller-Klunzinger, Müller-Singer, Seubert und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3632
Limit: 120,00 €

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Eberhard Emminger, "Sigmaringen"

Blick über das obere Donautal auf Stadt und Schloss Sigmaringen, unten mittig betitelt "Sigmaringen", Farblithographie auf Papier, um 1860, unterhalb der Darstellung bezeichnet "Nach d. Natur gez. u. lith. v. Eb. Emminger" sowie "Gedr. v. A. Krämer in München", herausgegeben von Joseph Anton Treu, leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 49 x 67 cm. Künstlerinfo: eigentlich Markus Eberhard Aloys Emminger, dt. Lithograph, Landschaftszeichner und Maler (1808 Biberach an der Riss bis 1885 Biberach an der Riss), kurzzeitig Unterricht bei dem Maler Johann-Baptist Pflug in Biberach, 1822-26 Lehre in der Ebner´schen Kunsthandlung in Stuttgart, anschließend kurzzeitig Schüler der Stuttgarter Akademie, Schüler von Johann Friedrich Dieterich, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, Unterweisung in Lithographie durch Lorenz Ekemann-Allesson, 1835-36 mit königlichem Stipendium Studienreise nach München und Italien (Venedig, Ferrara, Bologna, Ancona, Rom, Tivoli, Terni, Neapel, Florenz), 1838 Donaureise und 1845 Rheinwanderung, 1849 Reise nach Rom, die zahlreichen während der Reisen angefertigten Landschaftszeichnungen wurden, zurückgekehrt, in Lithos umgesetzt und fanden regen Zuspruch, 1854 Umzug nach München, 1873 Übersiedlung nach Stuttgart und 1878 Rückkehr nach Biberach, Quelle: Thieme-Becker, Allgemeine Deutsche Biographie, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagel "Schwäbisches Künstlerlexikon", Nagler, Müller-Klunzinger, Müller-Singer, Seubert und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3633
Limit: 140,00 €

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George Garen nach Jean Corot, Holzsammler

Weg mit mehreren Waldarbeitern und mit Holz beladenen Pferdewagen im Licht des zur Neige gehenden Tages, unter der Darstellung kleine Remarque, Radierung (teils Mezzotinto), 1906, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "G. Garen", weiterhin in der Platte bezeichnet "Corot" und "G. Garen sc,", Erhaltungsmängel, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 45,5 x 58 cm. Künstlerinfo: frz. Graphiker (1854 Paris bis 1913 Paris), Mitarbeiter in einem Architekturbüro, ab 1883 Teilnahme an den Salons in Paris und mehrmalige Auszeichnungen, erlangte als Reproduktionsstecher Bekanntheit, ab 1885 von Knödler/New York vertreten, in zahlreichen Sammlungen vertreten, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3634
Limit: 120,00 €

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Francisco de Goya, "Las rinde el Sueño"

Blatt 34 aus der 80 Blatt umfassenden Folge "Los Caprichos", siehe Werksverzeichnis Harris III, 69, Radierung in Braun, Entstehung der Platte 1794–98, hier wohl späterer Abzug, unter der Darstellung bezeichnet "Las rinde el Sueño", oberhalb der Darstellung rechts in der Platte Nummer "34.", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 19,2 x 13,5 cm. Künstlerinfo: bedeut. span. Maler und Graphiker (1746 Fuendetodos/Aragón bis 1828 Bordeaux), ab 1760 bis ca. 1766 Schüler des Barockmalers Jozé Luzán y Martinez in Saragossa, anschließend in Madrid und Rom tätig, ab 1775 Entwürfe für die königliche Teppichmanufaktur Santa Bárbara in Madrid, 1780 zum Professor an die Akademie berufen, trat 1786 als Hofmaler in die Dienste des spanischen Königs Karl III. und ab 1788 in die Karl IV., später durch A. R. Mengs an die königlichen Tapisserie-Werkstätten verpflichtet, zahlreiche (Portrait-)Aufträge für das Königshaus und den Hochadel, in den 1790er Jahren Rückzug von höfischer Kunst und seinen öffentlichen Ämtern und Hinwendung zu politischer und gesellschaftskritischer Druckgraphik, 1819 Rückzug in sein Landhaus, 1824 Emigration nach Bordeaux, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3635
Limit: 260,00 €

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Konvolut Lithographien Dänemark

zwei Stück, dabei Schloss Frederiksborg nach Heinrich Hansen bzw. Zollboden nach Emanuel Larsen, feine detailreiche Lithographie in beiger Tonplatte, 2. Hälfte 19. Jh., je gedruckt von I. W. Tegner & Kittendorffs lithographischer Anstalt aus der Reihe "Bilder nach dänischen Malern", je unter dem Druck bezeichnet, Altersspuren, je hinter Glas im Passepartout gerahmt, Bildmaße ca. 19,5 x 26 bzw. 19,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Adolf Kittendorff, dänischer Lithograph, Aquarellist, Illustrator und Zeichner (1820 Kopenhagen bis 1902 Kopenhagen), zunächst Lehre zum Stubenmaler, später lithographische Ausbildung im Atelier Bærentzen & Co. Kopenhagen, parallel Studium an der Akademie Kopenhagen, erhielt diverse Ehrungen der Akademie wie 1841 die kleine und 1849 die große Silbermedaille, unternahm Studienreisen nach Italien, 1850–93 mit Isaac Wilhelm Tegner Betrieb eines Lithographischen Instituts, parallel 1855–93 Lehrer an der Akademie Kopenhagen und 1880 deren Mitglied, tätig in Kopenhagen, Quelle: Thieme-Becker und Weilbach.

Katalog-Nr.: 3636
Limit: 80,00 €

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Käthe Kollwitz, "Betendes Mädchen"

Seitenansicht einer im Gebet versunkenen jungen Frau vor dunklem Grund, siehe Werksverzeichnis Klippstein 11, Radierung in Dunkelbraun 1892 (Entstehung der Platte), geringe Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: geborene Käthe Schmidt, bedeutende dt. Graphikerin, Malerin und Bildhauerin (1867 Königsberg/Preußen bis 1945 Moritzburg bei Dresden), ab 1881 Schülerin des Kupferstechers Rudolf Mauer und Kunstunterricht bei dem Maler Gustav Naujok, 1885/86 Schülerin der Damenakademie des Vereins der Berliner Künstlerinnen bei Karl Stauffer-Bern in Berlin, hier Bekanntschaft mit Gerhart Hauptmann und Arno Holz, 1886 Rückkehr nach Königsberg und Studium an der Akademie Königsberg bei Emil Neide, 1888–89 Schülerin von Ludwig Herterich in München, 1890–91 autodidaktische Weiterbildung in Radiertechnik in Königsberg, 1891–1943 in Berlin tätig, 1894–98 Zyklus "Ein Weberaufstand", 1898–1902/03 Lehrerin an der Damenakademie des Vereins der Berliner Künstlerinnen, 1902–08 Zyklus "Bauernkrieg", 1907 Villa-Romana-Preis und einjähriger Italienaufenthalt, beschickte ab 1893 Ausstellungen, u. a. in der "Freien Kunstausstellung" in der Hohenzollerngalerie, die Große Berliner Kunstausstellung und die Ausstellungen der Freien Secession Berlin, Mitglied der Berliner Secession, des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin und des Deutschen Künstlerbundes, tätig für die Internationale Arbeiterhilfe, 1919 Aufnahme als erste Frau in die Preußischen Akademie der Künste und zum Professor ernannt, 1920–24 Zyklus "Krieg“ und 1925 "Proletariat", 1928–33 Leiterin einer Meisterklasse für Grafik an der Berliner Akademie, 1929 Aufnahme in den preußischen Orden pour le merite für Wissenschaft und Künste, 1933 Ausschluss aus der Preußischen Akademie und Entlassung als Professor, ab 1936 Entfernung von Kunstwerken aus Ausstellungen und Behinderung der künstlerischen Arbeit, während des 2. Weltkriegs zeitweise wohnhaft in Schloss Bischofstein in Lengenfeld unterm Stein, 1943 kriegsbedingte Übersiedlung nach Nordhausen, 1943 Zerstörung ihres Berliner Ateliers durch Bomben, 1944 Übersiedlung auf Einladung von Prinz Ernst Heinrich von Sachsen in den Rüdenhof von Schloss Moritzburg bei Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 3637
Limit: 100,00 €

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G. Kraus, Die Ringer

Darstellung dreier auf einer Bank sitzender Ringer, unterhalb bezeichnet "Simon Meisinger von Transtein 28 Jahre alt", „Jean Dupuis aus Frankreich 38 Jahre alt" und „Anton Feucht von der Georgenschwaige 22 Jahre alt", weiterhin Beschreibung der Dargestellten, aquarellierte Lithographie auf Papier, rechts im Stein signiert und datiert "G. Kraus 1871", leichte Erhaltungsmängel, hinter Glas in Rahmen von Pfefferle München gerahmt, Falzmaße ca. 36 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 3638
Limit: 200,00 €

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Josef Kriehuber, "Eduard Graf von Woyna"

nahezu Ganzportrait des geheimen Rates Eduard Graf von Woyna (1795 Wien bis 1850 Brüssel) in prächtiger Galauniform und zum Betrachter gerichtetem Blick, fein nuancierte Kreidelithographie, rechts unten im Stein signiert und datiert "Kriehuber (1)844", geringe Erhaltungsmängel, hinter facettiertem Glas im aufwendig durchbrochen gearbeiteten Rahmen, Falzmaße ca. 34,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: bedeut. österr. Portrait- und Landschaftsmaler, Zeichner und Lithograph (1800 Josefstadt/Wien bis 1876 Wien), frühzeitige künstlerische Förderung, ab 1813 Uhrmacherlehre, 1814 Hinwendung zur Kunst und Studium bis 1818 an der Akademie Wien, ab 1818 in Begleitung des Fürsten Sanguszko als Zeichenlehrer in Polen, 1821 Rückkehr nach Wien, 1823–24 erneutes Studium an der Wiener Akademie, zur Studienfinanzierung wurde er einer der tüchtigsten lithografischen Mitarbeiter des Verlags J. Trentsensky, schuf zunächst Pferdedarstellungen, militärische Szenen und Genreszenen, 1825 Hinwendung zum Portrait, in dessen Wiedergabe er es zu überragender Meisterschaft brachte, er wurde infolge dessen zum begehrten und bestbezahlten Wiener Portraitisten des Hochadels (u.a. 1827 Erzherzog Franz Carl von Österreich) und namhafter Persönlichkeiten wie Musiker (Beethoven), Maler, Schriftsteller etc., unternahm Studienreisen nach Oberösterreich, der Steiermark, Tirol, Oberitalien und der Schweiz, ab 1864 Mitglied der Genossenschaft der Bildenden Künstler Wiens, ab 1866 Mitglied der Wiener Akademie der Künste, in Folge der fotografischen Konkurrenz später Zeichenlehrer am Theresianum in Wien, vertreten in den Graphischen Sammlungen der Albertina und der Nationalbibliothek Wien, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3639
Limit: 330,00 €

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Luigi Rossini, "Veduta dell´Arco di Settimio"

Ansicht des Septimius-Severus-Bogen in Rom mit Figurenstaffage, unter der Darstellung in der Platte mittig betitelt "Veduta dell´Arco di Settimo", malerisches, nuancenreiches Blatt mit gekonnter Behandlung des Lichts, Radierung auf Velin, weiterhin unter der Darstellung bezeichnet links "Rosini dis. e inc." und rechts "Roma 1820", breitrandiges Exemplar, minimale Altersspuren, unter Passepartout montiert, Plattenmaße ca. 37,5 x 56,5 cm, Blattmaße ca. 53,5 x 73 cm. Künstlerinfo: ital. Architekt, Maler und Radierer (1790 Ravenna bis 1857 Rom), studierte an der Akademie Bologna, gefördert von Antonio Basoli, ab 1810 Architektur- und Malstudien in Rom, schuf Architekturentwürfe und Innenraumgestaltungen, in der Radierkunst beeinflusst von Piranesi, tätig in Rom, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3640
Limit: 180,00 €

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Großer Konvolut Portraits europäische Regenten

35 Standportraits wichtiger Politiker und Adeliger in Uniform, unter der Darstellung jeweils bezeichnet und mit faksimiliertem Schriftzug versehen, Lithographien, Mitte 19. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, identisch hinter Glas gerahmt (Rahmen teils zerkratzt), Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 24,5 x 19 cm, Falzmaße ca. 37 x 27,5 cm.

Katalog-Nr.: 3641
Limit: 330,00 €

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Ansicht von Graz

Blick auf die Stadt vom Schlossberg aus, erschienen im Grazer Streifenpanorama, Kreidelithographie auf Velin, um 1865, lithographiert von C. Reichert, erschienen bei Jamnik & Willmer in Graz, minimal fleckig, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 27,5 x 37,5 cm, Blattmaße ca. 43 x 55,5 cm.

Katalog-Nr.: 3642
Limit: 80,00 €

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Paar historische Frankfurtansichten

Blick über den Main auf den Dom, erschienen in Hymans, L. Le Rhin monumental et pittoresque, Band II und Römerberg mit der Alten Nikolaikirche von Laurent Deroy, Lithographien über Tonplatte, Mitte 19. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, je unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße (ohne Schrift) max. ca. 38 x 27,5 cm.

Katalog-Nr.: 3643
Limit: 100,00 €

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Souvenirblatt Sankt Petersburg

mittig Alexandersäule auf dem Palastplatz, umgeben von elf weiteren Ansichten, im oberen Bereich bezeichnet "Russland Taf. II.", Stahlstich, 2. Hälfte 19. Jh., geringe Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 28,5 x 35,5 cm.

Katalog-Nr.: 3644
Limit: 20,00 €

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Carl Bantzer, Portrait Frau Seng

Bildnis einer nachdenklich nach unten blickenden Frau, hierbei handelt es sich um die Wirtin einer Gastwirtschaft in Armsheim, welche ein beliebtes Ausflugsziel der Künstler der Willingshäuser Malerkolonie war, Kreidelithographie, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Carl Bantzer s/c F Fennel" (Widmung an Friedrich Fennel), oben links nochmals im Stein signiert und datiert "1915", auf Rahmenrückwand bezeichnet, Knitterspuren, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 25,5 cm. Künstlerinfo: eigentl. Carl Ludwig Noah Bantzer, dt. Maler und Hochschullehrer (1857 Ziegenhain bis 1941 Marburg), 1863 Umzug nach Marburg, 1875-80 Studium an der Berliner Akademie, kam 1884 und 1885 für mehrere Wochen nach Marburg zurück, um hier mit dem Dresdner Maler Wilhelm Claudius zu arbeiten, Mitglied der Künstlerkolonie Goppeln, ab 1887 in Willingshausen in der Schwalm ansässig, Anfang 1890 Aufenthalt in Paris, 1891 in Dresden, aber bereits 1892 wieder in Willingshausen, 1896 ließ er die Holzkirche am Forsthaus in Willingshausen neben sein Atelier versetzten, 1896 Berufung zum Professor an der Königlichen Kunstakademie in Dresden und im gleichen Jahr erhielt er auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin die kleine Goldmedaille zuerkannt, Teilnahme an den Weltausstellungen 1900 und 1904, 1903 Verleihung der großen Goldmedaille in Berlin, 1918 Berufung an die Kunstakademie Kassel, dessen Direktor er wurde, 1937 Verleihung der Goethemedaille, 1941 letzter Aufenthalt in Willingshausen, ein Teil des schriftlichen Nachlasses wird im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg verwahrt, Carl Bantzer war unter anderem Lehrer von Conrad Felixmüller, Josef Hegenbarth und Kurt Schwitters, Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Königlichen Akademie der Künste in Dresden, seine Tochter Marigard Bantzer wurde die Ehefrau von Erich Ohser (E. O. Plauen), Quelle: Thieme-Becker, Dressler, AKL, Müller-Singer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3645
Limit: 150,00 €

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Bernd Berner, Kreis

runde Form auf rotem Grund, Farbsiebdruck auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Berner (19)66" sowie nummeriert "64/100", leichte Altersspuren, hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 26,5 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Grafiker (1930 Hamburg bis 2002 Stuttgart), 1948–51 Ausbildung zum Lithographen in Hamburg sowie Zeichenkurse an der Landeskunstschule und Volkshochschule, 1952 Übersiedelung nach Stuttgart, Kennenlernen von Willi Baumeister, 1958 Kunstpreis der Jugend in Stuttgart für eine Reihe großformatiger Tuschen, ab 1960 zahlreiche internationale Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Italien sowie den USA, 1965–70 Gründung der Künstlergruppe SYN, gemeinsam mit Rolf-Gunter Dienst, Klaus Jürgen-Fischer, Eduard Micus und Erwin Bechtold, 1967 Villa Romana-Preis, 1971–93 Professur für Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim, 1985–95 Atelier in Paris, 1994 Atelier in Stuttgart, Quelle: Homepage des Künstlers.

Katalog-Nr.: 3646
Limit: 120,00 €

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Johann Michael Bossard, "Gefühl des Ewigen"

zu träumen scheinender nackter junger Mann, Werksverzeichnis Nummer D 1.17, Variante B, Radierung in blau, partiell koloriert, 1920-21, unter der Darstellung in Blei signiert "J. Bossard", rechts bezeichnet "Subskripts. Expl.", in der Platte ligiertes Monogramm "JB", leichte Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Maße 44,5 x 34 cm. Künstlerinfo: schweizer. Bildhauer, Maler, Graphiker und Kunstgewerbler (1874 Zug/Schweiz bis 1950 Jesteburg/Niedersachsen), ab 1890 Hafnerlehre, ab 1894 durch Stipendium Besuch der Königlichen Kunstgewerbeschule bei Julius Hess, ab 1895 Studium an der Akademie in München bei Wilhelm von Rümann, 1899 Übersiedlung nach Treptow bei Berlin, Studium an der Hochschule für bildende Künste bei Max Seliger, ab 1901 an der Akademie Berlin Meisterschüler von Arthur Kampf, 1905 Studienaufenthalt in Italien und Konzeption der Monumentalplastik „Das Leben“, 1907-44 Professor an der Kunstgewebeschule in Hamburg, 1906 Mitwirkung an der Gestaltung des Hotel Adlon, ab 1911 Planung eines Gesamtkunstwerkes aus Kunsthandwerk, Plastik, Malerei, Architektur und Landschaftsgestaltung, ab 1912 Bau seines Atelierhauses in Lüllau, Kriegsdienst als Schildermaler im 1. Weltkrieg, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3647
Limit: 100,00 €

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Walther Bötticher, Kreuzigungsszene

der am Kreuz hängende und nach vorn gebeugte Leib Jesu, umgeben von Trauernden, kraftvolles, eindringliches Blatt, Farbholzschnitt auf Papier, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Walther Bötticher (190)9" und links nicht lesbar bezeichnet, vom Druckvorgang knitterspurig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße 31,5 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker des Expressionismus (1885 Hagen bis 1916 an der Somme), ab 1902 häufige Besuche des Museums Folkwang in Hagen, ab 1906 Studium in Weimar und München, 1907-08 gemeinsames Atelier mit Christian Rohlfs, ab 1910 in Berlin und Kontakt zu Emil Nolde und den Künstlern der Brücke, 1911 Rückkehr nach Hagen, hier zahlreiche Ausstellungen, Soldat im 1. Weltkrieg und hier 1916 gefallen, Quelle: Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3648
Limit: 180,00 €

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Georges Braque, Möwen

Blick zum Himmel mit zwei vorbeifliegenden Möwen, erschienen für "Descente aux Enfers" bei Nouveau Cercle Parisien du Livre/Paris im Jahr 1961, zarttonige Farblithographie auf Velin, unten rechts in Blei signiert "G Braque", Erhaltungsmängel, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 24 x 19,5 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Zeichner, Graphiker und Plastiker 1882 Argenteuil bis 1963 Paris), gilt zusammen mit Pablo Picasso als Begründer des Kubismus, 1890 Übersiedlung nach Le Havre, hier ab 1899 Lehre zum Dekorationsmaler und parallel Abendschüler der École des Beaux-Arts, 1902-04 Studium an der Académie Humbert in Paris, hier Bekanntschaft mit Francis Picabia und Marie Laurencin, es entstehen impressionistische Arbeiten, 1906 Ausstellungsbeteiligung am 22. Salon des Indépendants, hier Bekanntschaft mit Henri Matisse, Albert Marquet und André Derain und Hinwendung zum Fauvismus, in Le Havre Zusammenarbeit mit Othon Friesz und Raoul Dufy, ab 1906 künstlerisch beeinflusst von Paul Cézanne, ab 1907 in Paris und Bekanntschaft mit Picasso und Hinwendung zum Kubismus, 1914 Einzug zum Kriegsdienst, 1915 schwere Kopfverletzung und anschließend längere Genesung in Sorgues, 1917 Rückkehr nach Paris, ab 1930 Landhaus im Badeort Varengeville-sur-Mer, ab 1947 Zusammenarbeit mit dem Steindrucker Fernand Mourlot in Paris, beschickte mehrere documenten in Kassel, Quelle: Vollmer, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3649
Limit: 480,00 €

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