Halbfigurenbildnis einer jungen Frau mit mehrreihiger Perlenkette im schulterfreien, üppig mit weißer Spitze besetzten Kleid mit rosa Schleife, in der Mode des Biedermeier, der Maler war an der Düsseldorfer Akademie als Landschaftsmaler ausgebildet worden - dennoch schuf er um 1850 ein Familienbildnis mit drei Kindern, möglicherweise ist die Dargestellte seine Ehefrau, die Malerin Gräfin Clementine von Kospoth (1811-1874), die er 1856 heiratete, lasierende, partiell gering pastose Bildnismalerei im Hochoval, Öl auf Leinwand, um 1850, rechts signiert "George Jabin", rückseitig späteres Etikett mit teils ligierter Bezeichnung "NDCKV. No....".Altersspuren, im originalen ovalen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 92 x 71 cm. Künstlerinfo: eigentlich Christian Georg Gottfried Jabin, irrtümlich Karl G. Georg Jabin, dt. Landschaftsmaler (1828 Braunschweig bis 1864 Harzburg), studierte 1850-52 an der Düsseldorfer Akademie bei Johann Wilhelm Schirmer, 1850-53 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", ab 1855 in Ilsenburg, später Übersiedlung nach Bad Harzburg, hier 1856 Eheschließung mit der Malerin Gräfin Clementine von Kospoth, 1857 Studienreise in die Schweiz, 1863 Studienreise nach Norwegen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Braunschweigisches Biographisches Lexikon, Boetticher, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Allgemeine Deutsche Biographie, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Internet.
Katalog-Nr.: 4080
Limit: 850,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bildnis-Pendants eines älteren Ehepaars, dabei Herr im weißen Hemd und schwarzen Anzug sowie Frau mit weißer Haube im schwarzen Kleid, lasierende, partiell gering pastose Malerei in zurückhaltender, dunkeltoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, je rechts signiert "F. Jamrath" und datiert "1881" bzw. "1886", rückseitig auf dem Keilrahmen je neuzeitlich bezeichnet "Johann Friedrich Jamrath 1810-1891), Craquelure, Druckstelle (Herrenportrait) bzw. Fehlstellen in der Leinwand (Damenportrait), etwas restaurierungsbedürftig, schön als Gegenstücke hinter Passepartouts mit hochovalem Ausschnitt gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 65 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Friedrich Jamrath, dt. Blumen- und Portraitmaler, Porzellanmaler und Hoffotograf des Berliner Hofes (1810 Berlin bis 1891 Berlin), Schüler des Genre-, Historien- und Portraitmalers Johann Gottfried Brücke (1796-1873) in Berlin und um 1832 Schüler des Blumenmalers und Zeichenlehrers am Botanischen Garten Berlin Carl Roethig, beschickte 1826-46 die Berliner Akademieausstellung mit Blumenstücken und Portraits, später Ausbildung zum Fotografen bei Carl Gustav Oehme (1817-1881), 1846 oder 1853 Eröffnung des eigenen Fotografischen Ateliers in Berlin, welches er ab 1858 mit seinem Sohn Theodor Georg Richard Jamrath (1836-1902) unter "Jamrath & Sohn" betrieb, bedeutender Berliner "Carte de Visite"-Hersteller, Ernennung zum preußischen und sachsen-altenburgischen Hoffotografen, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Nagler, Lemberger "Meisterminiaturen". Neuwirth "Porzellanmalerlexikon", Schidloff und Internet.
Katalog-Nr.: 4081
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €
üppiger Blumenstrauß, unter anderem mit Tulpen, Dahlien und Rosen in irdener Vase vor dunklem Grund, detaillierte Blumenmalerei mit gekonnter Behandlung des Lichts, Öl auf Holztafel, um 1900, rechts unten signiert "L. Krause", minimale Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 34 x 25 cm. Künstlerinfo: dt. Blumenmalerin (1857 Berlin bis 1916), Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 4085
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bildnis eines freundlich blickenden Jungen, mit lockigem blonden Haar im Profil, Portraitmalerei mit gekonnter Behandlung der Lichteffekte, Öl auf Leinwand, rechts unten nicht ganz eindeutige Ritzsignatur und datiert "... Krepp (18)85", in Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 39,5 x 32,5 cm.
Katalog-Nr.: 4086
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Frühlingslandschaft mit Fischerboot "Hope Sandwich" auf dem Wasser, sturmzerzausten Kiefern und Fernblick vom verschilften Ufer in weite ebene Landschaft im ersten Grün, mit Schafherde und ackernden Bauern mit Pferd unter dramatisch bewölktem, verregnetem Himmel, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1900, links unten undeutliche Signaturreste, Craquelure, alt allseitig beschnitten, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, unten randdoubliert, mehrere Retuschen, kleines Loch in der Leinwand, Randmängel, restaurierungsbedürftig, Maße ca. 87 x 175 cm. Künstlerinfo: englischer Landschaftsmaler und Aquarellist (1849 London bis 1910 London), Mitglied der Londoner Royal Society of Painters in Watercolors [Londoner königliche Aquarellistenvereinigung], auf deren Ausstellungen er vertreten war, beschickte 1871-1910 die Ausstellungen der Royal Academy in London, vertreten mit Aquarellen in den Museen Glasgow und Kapstadt, tätig in London und Studienaufenthalte in Sussex und Kent, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, "The Dictionary of British Artists 1880-1940", Johnson, Wood, Mallalieu und Internet.
Katalog-Nr.: 4089
Limit: 1000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
geschäftiges Treiben zu Füßen der Säulen von Sankt Marco und Sankt Theodorus, mit Blick über den Canal Grande, auf Dogana di Mare und Santa Maria della Salute, feine, gering pastose Vedutenmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "P. Mucha 1890", geringe Altersspuren, im prächtigen, ca. 16 cm breiten Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 79 x 108,5 cm. Künstlerinfo: dt. Genre-, Veduten- und Landschaftsmaler (1856 Paprocz oder Groß Rauden [Rudy] in Oberschlesien bis unbekannt), studierte an der Berliner Akademie, um 1890 in Venedig, Quelle: Müller-Singer und Internet.
Katalog-Nr.: 4092
Limit: 5600,00 €, Zuschlag: 0,00 €
dramatische Gewitterstimmung in den Bergen mit Holzfäller der seine Tochter vor dem heranziehenden Unwetter warnt, leicht pastose Genremalerei mit gekonnter Lichtführung, Öl auf Leinwand, Mitte 19. Jh., rechts unten signiert "M. Müller", Erhaltungsmängel, in Goldstuckleiste mit Messingschild "Müller Moritz 1807 Dresden - 1865 München" gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 56,5 cm. Künstlerinfo: genannt Feuermüller, dt. Maler (1807 Dresden bis 1865 München), ab 1821 Studium an der Akademie in Dresden, 1829-30 kurzzeitig in Zittau ansässig, 1868 posthumes Ehrenmitglied der Akademie in Dresden. Quelle: Thieme-Becker, Boetticher und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4093
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Halbfigurenbildnis einer jungen Frau in italienischer Tracht im Profil, mit gefalteten Händen sinnend auf einem Stuhl im Interieur sitzend, flott lasierend erfasste Portraitmalerei mit schönem Licht und fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten monogrammiert, ortsbezeichnet und datiert "H. Œ. Rom 1867" sowie rechts oben undeutlich signiert und ortsbezeichnet "H. Oehmichen Rom", 1866–67 weilte Oehmichen zu Studienzwecken in Rom und fertigte von der im Bild wiedergegebenen jungen Frau Gemälde, Altersspuren, in jüngerer Goldstuckleiste gefasst, Falzmaße ca. 73,5 x 63,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolph Hugo Oehmichen, irrtümlich auch auch Oemichen, dt. Portrait- und Genremaler (1843 Borsdorf bei Leipzig bis 1932 Düsseldorf), Kindheit in Coswig-Brockwitz bei Meißen, erste künstlerische Förderung durch den Zeichenlehrer der Meißener Sonntagsschule Karl Gottlob Köhler, mit dessen Vermittlung ab 1857 Schüler der Zeichen- und Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen, hier Förderung durch Carl Scheinert, der Oehmichen an die Dresdner Akademie empfahl, 1857–64 Studium an der Dresdner Akademie bei Adolf Ehrhardt und Meisterschüler bei Julius Hübner, 1862 Ehrung mit der kleinen silbernen und 1864 mit der kleinen goldenen Medaille der Dresdner Akademie, Ankauf seines Gemäldes "Segen des Großvaters" durch den sächsischen König, 1866–67 Studienaufenthalt in Rom, 1867 Rückkehr nach Dresden, auf Anraten Hübners, der Oehmiches Talent für die anekdotische Genremalerei erkannte, 1869 Übersiedlung nach Düsseldorf, hier beeinflusst von Ludwig Knaus und maßgeblich von Benjamin Vautier, gänzlich Hinwendung zur Genremalerei, unternahm Studienreisen an den (Ober-)Rhein und die Mosel, nach Schwaben, Westfalen und Hessen, 1871 Eheschließung, in der Folge fand der Maler vielfach die Motive für seine Genremotive im reichen Kindersegen der eigenen Familie, seine Motive wurden vielfach als Xylographien in Zeitschriften wie "Die Gartenlaube" publiziert, 1879 und 1887–1923, oft mit Hermann Sondermann, Aufenthalte in der Willingshäuser und Alsfelder Malerkolonie in der hessischen Schwalm, 1871–1932 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", Mitglied im Verein Düsseldorfer Künstler und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Düsseldorf, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2010", Müller-Singer, Seubert, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Bantzer "Hessen in der Deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshäuser Malerkolonie und die Malerkolonie Kleinsassen", Jansa, Ries, Schweers, Bénézit und Internet.
Katalog-Nr.: 4096
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick in eine urwüchsige bayerische Bauernküche mit großem Küchenherd unterm Fenster, auf dem eine junge, Zither spielende Maid Platz genommen hat und einem jungen, händchenhaltenden Liebespaar in Tracht nebst Dackel, auf der Ofenbank ein Ständchen spielt, das Gemälde besticht durch seine positive poetische Gestimmtheit und die vielen liebevollen Details, so ist der Raum mit vielen heute historischen Küchenutensilien dekoriert und in anheimelndes Licht getaucht, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1890, rechts oben signiert und ortsbezeichnet "E. Rau München", rückseitig auf dem Keilrahmen Stempel "Schweitzer Gallery 958 Madison Avenue New York, N. Y. 10021", doubliert, Altersspuren, im schönen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 80 x 68,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl (Karl) Emil Rau, dt. Illustrator, Portrait- und Genremaler (1858 Dresden bis 1937 München), zunächst zur Übernahme des Familienbetriebs der Dresdner "Lithographischen Anstalt J. H. G. Rau und Sohn" und zum Lithographen bestimmt, erste künstlerische Anleitungen durch seinen Vater, den Hoflithographen Carl Emil Heinrich Rau, studierte 1875–79 an der Akademie Dresden ab 1877 bei Leon Pohle und 1878–79 bei Ferdinand Wilhelm Pauwels, ab 1879 an der Münchner Akademie bei Carl Theodor von Piloty, Wilhelm von Lindenschmit den Jüngeren und Alexander Wagner, ab 1883 freiberuflich in München tätig, beeinflusst vom Defregger-Kreis, arbeitete als Illustrator für die Zeitschriften „Jugendlust“, "Gartenlaube" und „Fliegende Blätter“, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der „Geselligen Vereinigung bildender Künstler Münchens“ und des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, beschickte den Münchner Glaspalast, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Bénézit, Müller-Singer, Info Cornelia Oelwein und Werner Merkl sowie Wikipedia.
Katalog-Nr.: 4099
Limit: 4000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Blick ins dämmrige Stallinterieur mit Ziegen und Hahn, lasierende, partiell pastose Tiermalerei in dezenter brauntoniger Farbigkeit und effektvollen Lichtern, Öl auf Leinwand, um 1870, links unten ligiert monogrammiert "LR", rückseitig auf der Leinwand Stempel der 1863 gegründeten Münchner Malutensilienfirma Richard Wurm "Malerleinwand von Richard Wurm München", auf dem Rahmen altes Rahmungsetikett Hamburg, auf dem Rahmen und Keilrahmen diverse Annotationen und zwei getilgte Etiketten, unter anderem auf dem Rahmen in Blei mit "L. Reinhardt" bezeichnet, Altersspuren, schön im alten Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 39 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Ludwig Reinhardt, dt. Landschafts- und Tiermaler (1849 Plauen? bis 1870 im Traunsee), ab 1868 künstlerische Ausbildung in Dresden, ab 1869 tätig in München, beeinflusst von Friedrich Voltz, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Siegfried Wichmann "Münchner Landschaftsmaler im 19. Jahrhundert, Meister, Schüler, Themen" und Internet.
Katalog-Nr.: 4100
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Brustbildnis eines leger gekleideten, femininen Fischerjungen im Halbprofil vor blauem Grund, fein lasierende Kopie nach dem um 1850 entstandenen Original "Neapolitanischer Fischerjunge" von Gustav Carl Ludwig Richter (1823 Berlin bis 1884 Berlin), Öl auf Leinwand, um 1880, unsigniert, Altersspuren, original im ovalen Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 57 x 44 cm.
Katalog-Nr.: 4101
Limit: 260,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bauersfrau mit Kiepe, auf Weg unter hohen Laubbäumen, mit Fernblick zur Burg und zum Fluss, pastose romantische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten bezeichnet "D. Schuhfried 1867", rückseitig auf dem Keilrahmen teils unleserlich betitelt "Burg ... a./Rhein", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 42 x 58 cm. Künstlerinfo: auch Dominic Schuhfried, österreichischer Landschafts- und Genremaler (1810 Wien bis 1877 Wien), Sohn des Wiener Porzellanmalers Jakob Schufried (1785–1857, auch Schuhfried, Schulfried oder Schurfried), studierte bis 1829 an der Wiener Akademie, 1838–57 und 1869–71 vertreten auf Ausstellungen, zuerst in der Jahres-Ausstellung bei St. Anna und ab 1852 in den Monats-Ausstellungen des österreichischen Kunstvereins, schuf vor allem Motive aus der Gegend um Gutenstein bei Wien, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach "Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich", Müller-Singer, Fuchs und Internet.
Katalog-Nr.: 4106
Limit: 1000,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Defregger befasste sich neben Genrethemen auch mit Historienbildern, welche vor allem die Unabhängigkeitsbewegung der Tiroler 1809 mit ihrem Anführer Andreas Hofer (1767–1810) thematisieren, vorliegend das 1883 geschaffene Motiv "Vor dem Aufstand in Tirol 1809", das Originalgemälde wurde 1883 im Münchner Glaspalast ausgestellt und das Motiv fand weite Verbreitung und Popularität durch einen 1884 in der "Gartenlaube" abgebildeten Holzstich des Gemäldes, fein lasierende Kopie, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten bezeichnet und signiert "Franz Defregger 1883 – Kop. von L. Schünzel – Dresden", im prächtigen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 75,5 x 106 cm. Künstlerinfo: Kopist (tätig erwähnt 1911–27), schuf Altmeisterkopien an der Königlichen Gemäldegalerie "Alte Meister" Dresden, lebte in Dresden, Quelle: Visitenkarte und Internet.
Katalog-Nr.: 4109
Limit: 1300,00 €, Zuschlag: 0,00 €
sommerliche Vedute der ewigen Stadt, mit Blick über die antiken Ruinen des flavischen Kaiserpalastes Domus Augustana mit Ziegenhirten, zur Silhouette Roms mit dem Petersdom, lasierende Malerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "A. Simon 1874", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet "Blick vom Palatin auf Petersdom", doubliert, Altersspuren, im alten Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 51,5 x 66 cm.
Katalog-Nr.: 4110
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €
zwei Gegenstücke, einmal Federvieh vorm Bauernhof in sommerlicher Landschaft, das andere Ziege und Schafe in weiter Sommerlandschaft, lasierende, partiell gering pastose Malerei, Öl auf Holzplatte, je unten signiert und datiert "F. Vandeverdonck ft. [fecit = hat es angefertigt] 1870", rückseitig je weiße Farbpartie mit französischer Ritzannotation und Signatur "F. Vandeverdonck", Altersspuren, als Pendants in Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße je ca. 18 x 24 cm. Künstlerinfo: auch Francois Vandeverdonck, belgischer Tiermaler und Plsastiker (1848 bis nach 1890), Quelle: Bénézit und Internet.
Katalog-Nr.: 4112
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Brustbildnis eines älteren grauhaarigen, sinnenden Mannes im hoch geschlossenen dunklen Mantel mit goldenem Orden (mit Darstellung einer Heiligen) über der Knopfleiste im Halbprofil nach rechts, fein lasierende Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Zoll p. 1805", rückseitig auf dem Keilrahmen neuzeitliche Annotationen "Franz Joseph Zoll 1770-1833 - signiert unten links, datiert 1805", geringe Craquelure, doubliert, alt restauriert, in alter Goldleiste in Zweitverwendung gerahmt (Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 68,5 x 53,5 cm. Künstlerinfo: ursprünglich Franz Joseph Soll, Portrait-, Historien- und Kirchenmaler (1770 Möhringen an der Donau bis 1833 München), entstammt der badischen Künstlerfamilie Soll, Sohn und Schüler des Bildhauers und Fürstlich Fürstenbergischen Hof- und Theatermalers Conrad Soll (später: Zoll), 1784-86 Weiterbildung und Mitarbeit bei seinem Onkel Franz Joseph Soll in Trostberg bei Traunstein, anschließend Weiterbildung bei Johann Jakob Dorner dem Älteren (1741-1813) und Joseph Hauber (1766-1834) in München, dann freischaffend als Portraitmaler, zeitweise tätig für den Hohenzollerschen Hof in Sigmaringen, ab 1802 Hofmaler der Fürsten zu Fürstenberg, ansässig in Freiburg im Breisgau, hier Unterricht in Ästhetik durch den Philosophen und Dichter Johann Georg Jacobi, hier auch Bekanntschaft mit Anton Karl Freiherr von Baden und mit dessen Unterstützung 1802 Studienreise nach Paris und danach zwei Jahre nach Wien, betrieb hier anatomische Studien, über München Rückreise nach Karlsruhe, wo er Bildnisse des Kurfürsten Karl Friedrich von Baden malte, dessen Enkel und Nachfolger ihn 1812-13 einen Aufenthalt in Rom ermöglichte, anschließend freischaffend in Möhringen und Karlsruhe, 1821-25 Berufung durch Großherzog Ludwig als Zeichenlehrer und Professor an die Universität Freiburg, ab 1825 Lehrer an der Bauschule von Friedrich Weinbrenner, 1830 Inspektor und 1831 Direktor der Gemäldesammlung Mannheim, starb auf einer Reise in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Mülfarth, Füßli, Nagler, Boetticher, Noack "Das Deutschtum in Rom" und Internet.
Katalog-Nr.: 4117
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bauersfrau mit Knaben und weißen Kühen am Waldrand im hellen Sonnenlicht, pastose studienhafte Malerei in grüntoniger Farbigkeit und breitem Pinselduktus, Öl auf älterer Holzplatte, links unten undeutlich signiert "W. d. Zwart [18]98", rückseitig neueres Etikett "Wilh. de Zwart Den Haag 1862-1931", schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 20 x 26,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Maler, Radierer, Aquarellist und Zeichner (1862 Den Haag bis 1931 Den Haag), studierte 1876-80 an der Akademie Den Haag, parallel ein Jahr Atelierschüler voni Jacob Maris in Den Haag, zeitweise Mitarbeiter der Fayencefabrik „Rozenburg“ in Den Haag, 1880-94 in Den Haag ansässig, 1894 in Soest, später in Velsen-Santpoort, 1898 in Hilversum, 1898-1900 in Laren, 1900-05 in Amsterdam, 1905 in Bloemendaal und Scheveningen, anschließend in Veur bei Leiden, Voorburg und zuletzt in Den Haag tätig, um 1890 beeinflusst von George Hendrik Breitner, 1891 und 1908 Studienaufenthalte in Paris, beschickte Ausstellungen in Antwerpen sowie die Weltausstellungen Chicago 1893, Antwerpen 1894 und Paris 1900, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Scheen, Bénézit, Müller-Singer und Waller.
Katalog-Nr.: 4119
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Halbfigurenbildnis des Monarchen aus dem Hause Wittelsbach (1811 München bis 1864 München) von 1848-64 König von Bayern, lasierende Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, Mitte 19. Jh., unsigniert, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 65,5 x 53,5 cm.
Katalog-Nr.: 4124
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bäuerin mit ihren Kindern und Ziegen auf dem Nachhauseweg, in abendlicher gebirgiger Sommerlandschaft, poesievolle, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., unsigniert, vorliegendes, leicht variierendes Motiv wurde 1906 auf der "Jahrhundertausstellung deutscher Kunst" in Berlin als ein Werk von Friedrich Eduard Meyerheim (1808 Danzig bis 1879 Berlin) ausgestellt, offenbar erfreute sich das um 1855 entstandene Motiv breitester Beliebtheit, was die große Anzahl vorhandener Kopien bzw. Reproduktionen dieser Szene belegt, rückseitig altes Etikett "S. Steenbock", möglicherweise Hinweis auf den Lithographen, Fotografen, Ornithologen, Präparator, Konservator und Maler Sievert Nikolaus Steenbock (1822 Flensburg bis 1904 Rostock), Craquelure, alte Retuschen, Kratzer und Malschichtverluste, restaurierungsbedürftig, im Spätbiedermeier-Goldstuckrahmen (rest.bed.) gerahmt, Falzmaße ca, 60,5 x 73 cm.
Katalog-Nr.: 4126
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Jüngling, aus einem Versteck im sommerlichen Wald eine junge Edelfrau beobachtend, fein mit spitzem Pinsel gering pastos festgehaltene Historienmalerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., rechts unten undeutlich monogrammiert, rückseitig auf der Leinwand weitestgehend unleserlich von unterschiedlicher Handschrift bezeichnet, hier lediglich lesbar "Kuntz", Altersspuren, im sehr schönen Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 25,5 x 17,5 cm.
Katalog-Nr.: 4127
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Edelmann mit junger Frau beim Rendezvous, möglicherweise auch Darstellung von Faust, um Gretchen werbend, pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, doubliert und neuerem Keilrahmen, 18./19. Jh., unsigniert, Erhaltungsmängel, ungerahmt, Maße ca. 99 x 73 cm.
Katalog-Nr.: 4128
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Halbfigurenbildnis eines scheu zum Betrachter blickenden Knaben im schwarzen Gehrock mit beiger Weste, blauem Halstuch und weitem weißen Kragen im Viertelprofil, vor olivgrünem Grund, lasierende Bildnismalerei, Öl auf Leinwand, um 1830, unsigniert, rückseitig auf dem Keilrahmen diverse Annotationen, Zuschreibung an Franz Pforr und Marke der "Jahresschau Deutscher Arbeit Dresden Juni-Oktb. 1926 Internationale Kunstausstellung", Altersspuren, im prächtigen hochrechteckigen Goldstuckrahmen mit abgerundeten Ecken gefasst, Falzmaße ca. 56 x 45 cm.
Katalog-Nr.: 4132
Limit: 1200,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bildnis einer jungen Frau mit für die Zeit typischen Papilloten und in die Ferne gerichtetem Blick, Portraitmalerei mit gekonnter Behandlung der Lichteffekte, Öl auf Leinwand, um 1820-30, Erhaltungsmängel, in Rahmen der Zeit, Falzmaße ca. 47 x 39 cm.
Katalog-Nr.: 4133
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €
holländischer Maler, um 1900, skurrile Herrenportraits in Anlehnung an Gemälde von Adriaen van Ostade (1610-1685), unsigniert, Öl auf Holzplatte, eines mit ausgebessertem Kratzer, das andere etwas trocknungsrissig, im profilierten rotgoldenen Rahmen, Falzmaße je ca. 26 x 19 cm.
Katalog-Nr.: 4134
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €
Bildnis eines jungen, den Betrachter freundlich anblickenden jungen Herren mit lockigem Haar, vor blaugrau changierendem Grund, mit spitzem Pinsel ausgeführte Malerei, Öl auf Leinwand und auf Leinwand kaschiert, um 1820-30, auf Keilrahmenrückseite teilweise nur lesbar bezeichnet "... 22.ten März 1841" (vermutlich Sterbedatum des Dargestellten), geringe Erhaltungsmängel, gerahmt.
Katalog-Nr.: 4135
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €