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Uwe Pfeifer, "Brennender Schmerzensmann"

nackter Mann mit brennender Hand, sich vor Schmerzen auf die andere Hand beißend, Farblithographie auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Pfeifer (19)86", links nummeriert "13/15" sowie mittig betitelt "Brennender Schmerzensmann", farbsatter Druck, rückseitig geringe Spuren früherer Montierung, Darstellungsmaße ca. 49 x 39 cm, Blattmaße ca. 68 x 48,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1947 in Halle/Saale), Kindheit in Halle, 1965-66 Lehre zum Gebrauchswerber, 1968-73 Studium an der HGB Leipzig bei Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt und Wolfgang Mattheuer, anschließend in Halle tätig, ab 1975 Lehrauftrag an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale), ab 1978 parallel freischaffend in Halle-Neustadt, Mitglied des VBK der DDR, unternahm Studienreisen in die Mongolei sowie nach Krakow, Frankfurt am Main und Leningrad, erhielt diverse Auszeichnungen, unter anderem 1978 den Förderpreis des Kulturministeriums, 1984 den Kunstpreis der Stadt Halle und 2009 den Halleschen Kunstpreis, 1990-97 Mitglied im Künstlersonderbund Deutschland e.V., tätig in Halle, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3650
Limit: 150,00 €

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Uwe Pfeifer, "Höhenflug"

Blick aus dem Flugzeugfenster auf eine locker bewölkte Berglandschaft und den endlosen, von Gelb zu Blau verlaufenden Himmel, Farblithographie (Algraphie) auf leichtem Karton, unter der Darstellung in Blei rechts signiert und datiert "Pfeifer (19)80", links nummeriert "3/15", sowie mittig betitelt "Höhenflug", Kratzspuren, minimal gebräunt und rückseitig Spuren alter Montierung, Darstellungsmaße ca. 47 x 61,5 cm, Blattmaße ca. 59 x 71,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (geboren 1947 in Halle/Saale), Kindheit in Halle, 1965–66 Lehre zum Gebrauchswerber, 1968–73 Studium an der HGB Leipzig bei Werner Tübke, Hans Mayer-Foreyt und Wolfgang Mattheuer, anschließend in Halle tätig, ab 1975 Lehrauftrag an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale), ab 1978 parallel freischaffend in Halle-Neustadt, Mitglied des VBK der DDR, unternahm Studienreisen in die Mongolei sowie nach Krakow, Frankfurt am Main und Leningrad, erhielt diverse Auszeichnungen, unter anderem 1978 den Förderpreis des Kulturministeriums, 1984 den Kunstpreis der Stadt Halle und 2009 den Halleschen Kunstpreis, 1990–97 Mitglied im Künstlersonderbund Deutschland e.V., tätig in Halle, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR" und Internet.

Katalog-Nr.: 3651
Limit: 80,00 €

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Pablo Picasso, Paar Portraits

Bildnis der Kinder von Pablo Picasso "Paloma" und "Claude", siehe Werksverzeichnis Bloch 6646 und Mourlot 186, Lithographien, Mitte 20. Jh., nicht signiert, leicht gegilbt, Portrait von Paloma minimal knitterspurig, zusammen unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt je ca. 31 x 23,5 cm. Künstlerinfo: spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer (1881 Malaga bis 1973 Mougins), studierte 1895 an der Kunsthochschule Barcelona, 1897 kurzzeitig an der Akademie San Fernando in Madrid, 1900 erster Parisaufenthalt, 1903 Übersiedlung nach Paris, tätig auch in Vallauris, Antibes, Aix-en-Provence und Mougins, Quelle: unter anderem Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3652
Limit: 280,00 €

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"Minotaure, Buveur et Femmes" nach Pablo Picasso

dichte, antikisierende Komposition, Lithographie nach einer Radierung aus der Suite Vollard auf Arches-Bütten, 1973, unter der Darstellung rechts gedruckte Signatur "Picasso", links in Bleistift nummeriert "521/1200", herausgegeben von "S.P.A.D.E.M." Paris, in der unteren linken Ecke kleine Remarque, ansprechend hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 16,5 x 21 cm, Blattmaße ca. 33 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 3653
Limit: 150,00 €

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Gregor Rabinovitch, Ehrengabe der Stadt Zürich

Leinenmappe bedruckt mit "Zürcher Radierungen von Gregor Rabinovitch", eingelegt 13 Radierungen unter Passepartout mit der Darstellung charakteristischer Orte der Stadt und radiertes Deckblatt mit Verzeichnis der Blätter, erschienen 1928 in einer Gesamtauflage von 85 Exemplaren, jedes Blatt in Blei signiert "G. Rabinovitch", in die Mappe beigelegt Dankschreiben des Stadtrats von Zürich an den Generalintendanten des Züricher Stadttheaters Dr. h. c. Alfred Reucker aus dem Jahre 1934, Mappe und Passepartouts angeschmutzt, Blätter gut erhalten, Maße Passepartout ca. 46 x 32 cm. Künstlerinfo. egentlich Grigori Idelewitsch Rabinowitsch (russisch Григорий Иделевич Рабинович), russisch-schweizerischer Graphiker und Karikaturist (1884 Oranienbaum/Russland bis 1958 Zürich), ab 1904 Studium der Graphik an der Akademie in München und Studium der Architektur in St. Petersburg, anschließend Jurastudium in Moskau, Doktoratsabschluss, ab 1912 in Paris als Künstler tätig, durch Beginn des 1. Weltkriegs war die Rückkehr von einer Österreichreise nicht möglich und er ging einige Jahre nach Zürich, 1929 Verleihung des Bürgerrechts der Stadt Zürich, ab 1922 für die Satirezeitschrift „Nebelspalter“ tätig, häufig Auseinandersetzungen mit der Schweizer Zensur, auch als Exlibriskünstler tätig. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3654
Limit: 800,00 €

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Pierre-Auguste Renoir, "Femme nue couchée"

auf mehreren Kissen ruhender Frauenakt, siehe Delteil 15, erschienen 1909 in Théodore Duret "Die Impressionisten", herausgegeben von Cassierer in Berlin, Radierung mit leichtem Plattenton auf schwachem Bütten mit Wasserzeichen "Van Gelder Zonen", rechts unten in der Platte signiert "Renoir", im ehemaligen Passepartoutausschnitt gebräunt, Darstellungsmaße ca. 14 x 19,5 cm, Blattmaße ca. 19 x 24 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pierre-Auguste Renoir, frz. Maler und Radierer (1841 Limoges/Limousin bis 1919 Cagnes-sur-Mer/Côte d' Azur), ab 1845 Kindheit in Paris, ab 1854 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler, studierte 1861–64 Malerei bei Charles Gleyre, beeinflusst von Gustave Courbet und Diaz de la Peña, später fand sein Interesse an Raffael und Jean-Auguste-Domenique Ingres Niederschlag in seiner Kunst, unterhielt Freundschaft zu Claude Monet, Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Édouard Manet, beschickte ab 1864 den Pariser Salon, unternahm Studienreisen nach Algerien, Italien (Palermo) und auf die Insel Guernsey, zunächst in Paris freischaffend,1907 Umzug nach Cagnes-sur-Mer an der Côte d' Azur, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3655
Limit: 80,00 €

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Pierre-Auguste Renoir, "Femme nue assise"

sitzende nackte Frau, umgeben von Vegetation, erschienen 1909 in Théodore Duret "Die Impressionisten", herausgegeben von Cassierer in Berlin, Vernis mou in Dunkelbraun auf schwachen Bütten mit Wasserzeichen "Van Gelder Zonen", um 1906, im ehemaligen Passepartoutausschnitt gebräunt, Darstellungsmaße ca. 18,5 x 14,5 cm, Blattmaße ca. 24 x 19 cm. Künstlerinfo: eigentlich Pierre-Auguste Renoir, frz. Maler und Radierer (1841 Limoges/Limousin bis 1919 Cagnes-sur-Mer/Côte d' Azur), ab 1845 Kindheit in Paris, ab 1854 Lehre und Tätigkeit als Porzellanmaler, studierte 1861–64 Malerei bei Charles Gleyre, beeinflusst von Gustave Courbet und Diaz de la Peña, später fand sein Interesse an Raffael und Jean-Auguste-Domenique Ingres Niederschlag in seiner Kunst, unterhielt Freundschaft zu Claude Monet, Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Édouard Manet, beschickte ab 1864 den Pariser Salon, unternahm Studienreisen nach Algerien, Italien (Palermo) und auf die Insel Guernsey, zunächst in Paris freischaffend,1907 Umzug nach Cagnes-sur-Mer an der Côte d' Azur, Quelle: Thieme-Becker, Bénézit und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3656
Limit: 80,00 €

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Mathilde Reuss, Herbst im Gebirge

Bergwiese mit kahlen Bäumen und einsames Bauerngehöft im Hintergrund vor dichten Tannenwald und Bergkulisse, Farbholzschnitt auf schwachem Japanpapier, um 1920, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Mathilde Reuss München" und links teils unleserlich bezeichnet "Originalholzschnitt...", geringe Altersspuren, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 26 x 33,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphikerin (1853 Dresden (?) bis 1933 München), intensive Beschäftigung mit dem Farbholzschnitt, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler. Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 3657
Limit: 120,00 €

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Robert Saurwein, "Bauernfamilie"

Paar in Tracht mit ihrem Sohn, vor imposanter verschneiter Bergkulisse, Farbholzschnitt auf Japanpapier, um 1930, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Rob. Saurwein, Tyrol", links betitelt "Bauernfamilie" und mittig "orig. Holzschn.", in der Darstellung ligiertes Monogramm, etwas fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 12,8 x 13 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Graphiker (1907 Innsbruck bis 1942 in Serbien vermisst), Besuch der Bundeslehranstalt in Innsbruck, nachfolgend Studium an der Akademie in Stuttgart, 1932–33 Studienreisen nach Italien und Deutschland, Mitglied der Innsbrucker Sezession, 1933–34 Mitglied der Gruppe „Der Neue Bund“, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3658
Limit: 180,00 €

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Peter Schnürpel, Sportler

dynamische Darstellung einer Gruppe ballspielender Männer, Lithographie auf leichtem Karton, fein nuancierter Druck, um 1990, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Schnürpel" und links nummeriert "23/40", in der oberen rechten Ecke bezeichnet "Nr. 36", in der Darstellung kleiner gelblicher Fleck, Darstellungsmaße ca. 42 x 31 cm, Blattmaße ca. 47 x 35 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1941 in Leipzig), studierte 1960–65 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Harry Blume, Karl Krug, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig, 1965 Diplom, 1965–78 Lehrtätigkeit am Fachbereich Kunsterziehung der Universität Leipzig, ab 1973 in Altenburg tätig, ab 1978 Lehrtätigkeit an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg und ab 1990 Direktor der Einrichtung, 1992 Berufung zum Professor und 1993 Gründungsdekan des Fachbereichs Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau, 2006 Emeritierung, langjährig nebenberuflich Dozent am Studio Bildende Kunst des Lindenau-Museums Altenburg, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Altenburg und Göpfersdorf, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Katalog Lindenau-Museum Altenburg 2001, Göpfersdorfer Kunstblätter, Bütow "Europäisches Künstlerlexikon – Deutschland" und Internet.

Katalog-Nr.: 3659
Limit: 80,00 €

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Peter Schnürpel, "Lacher im Café"

Personen beim angeregten Gespräch in einem Café, Vernis-mou-Radierung auf Hahnemühle-Bütten, 1990, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Schnürpel" und links nummeriert "42/100", sehr gut erhalten, Darstellungsmaße ca. 24,5 x 32 cm, Blattmaße ca. 34,5 x 48 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1941 in Leipzig), studierte 1960–65 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Harry Blume, Karl Krug, Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heisig, 1965 Diplom, 1965–78 Lehrtätigkeit am Fachbereich Kunsterziehung der Universität Leipzig, ab 1973 in Altenburg tätig, ab 1978 Lehrtätigkeit an der Fachschule für Angewandte Kunst Schneeberg und ab 1990 Direktor der Einrichtung, 1992 Berufung zum Professor und 1993 Gründungsdekan des Fachbereichs Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau, 2006 Emeritierung, langjährig nebenberuflich Dozent am Studio Bildende Kunst des Lindenau-Museums Altenburg, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, tätig in Altenburg und Göpfersdorf, Quelle: Eisold "Künstler in der DDR", Katalog Lindenau-Museum Altenburg 2001, Göpfersdorfer Kunstblätter, Bütow "Europäisches Künstlerlexikon – Deutschland" und Internet.

Katalog-Nr.: 3660
Limit: 80,00 €

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Sidonis von Schrom, Bauerntanz

Szene mit tanzenden Bauernpaaren und im Hintergrund Kapelle, farbkräftiger, kontrastreicher Druck, Farbholzschnitt auf Japanpapier, um 1930, unter der Darstellung in Blei rechts signiert "Schrom" und links bezeichnet "Orig. Handdr.", auf Rahmenrückwand Etikett "Kunsthandlung Fritz Merkel/Berlin W. 62, Kleiststrasse 19...", Papier gleichmäßig leicht gebräunt, unter einfachem Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 16,5 x 14 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Graphiker und Illustrator (1887 Wien bis 1960 Innsbruck), Jurastudium und 1911 Promotion, ab 1912 im politischen Verwaltungsdienst in Tirol tätig, 1914–18 Kriegsdienst, ab 1921 Mitglied der Künstlervereinigung Heimat 1923 Ernennung zum Bezirkshauptmann, 1933–45 Leiter des Landesinvalidenamts in Tirol, 1937 Verleihung des Ritterkreuzes, künstlerische Ausbildung bei seinem Vater Zdenko von Schrom, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3661
Limit: 180,00 €

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Sidonius von Schrom, Frühling in den Bergen

Bauern beim Spaziergang auf einem vom Dorf kommenden Weg und im Hintergrund die schneebedeckten Berge der Alpen unter blauem Himmel, kraftvoller Farbholzschnitt auf Japanpapier, um 1930, unter einfachem Passepartout und hierauf in Blei rechts signiert "Schrom" und links bezeichnet "orig. Handdruck", auf der Rückwand Etikett "Kunsthandlung Fritz Merkel/Berlin W. 62, Kleiststraße 19...", Passepartout fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 12,7 x 14 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Graphiker und Illustrator (1887 Wien bis 1960 Innsbruck), Jurastudium und 1911 Promotion, ab 1912 im politischen Verwaltungsdienst in Tirol tätig, 1914–18 Kriegsdienst, ab 1921 Mitglied der Künstlervereinigung Heimat, 1923 Ernennung zum Bezirkshauptmann, 1933–45 Leiter des Landesinvalidenamts in Tirol, 1937 Verleihung des Ritterkreuzes, künstlerische Ausbildung bei seinem Vater Zdenko von Schrom, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3662
Limit: 180,00 €

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Sidonius von Schrom, Säender Bauer

Bauer beim Bestellen des Feldes in voralpiner Landschaft, Farbholzschnitt auf Japanpapier, um 1930, auf einfachem Passepartout rechts signiert "Schrom" und links bezeichnet "Orig. Handdr.", auf der Rahmenrückwand Etikett "Kunsthandlung Fritz Merkel/Berlin W. 60, Kleiststrasse 19...", unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 13,5 x 13,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Graphiker und Illustrator (1887 Wien bis 1960 Innsbruck), Jurastudium und 1911 Promotion, ab 1912 im politischen Verwaltungsdienst in Tirol tätig, 1914–18 Kriegsdienst, ab 1921 Mitglied der Künstlervereinigung Heimat, 1923 Ernennung zum Bezirkshauptmann, 1933–45 Leiter des Landesinvalidenamts in Tirol, 1937 Verleihung des Ritterkreuzes, künstlerische Ausbildung bei seinem Vater Zdenko von Schrom, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3663
Limit: 180,00 €

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Sidonius von Schrom, Wintertag

junges Bauernpaar in Tracht in der tief verschneiten Landschaft, im Hintergrund die imposanten Berge der Alpen, kontrastreicher Farbholzschnitt auf Japanpapier, um 1930, unter einfachem Passepartout und hierauf in Blei rechts signiert "Schrom" und links betitelt "Orig. Handdr.", Papier gleichmäßig leicht gebräunt und Passepartout minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 13,5 x 13,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler, Graphiker und Illustrator (1887 Wien bis 1960 Innsbruck), Jurastudium und 1911 Promotion, ab 1912 im politischen Verwaltungsdienst in Tirol tätig, 1914–18 Kriegsdienst, ab 1921 Mitglied der Künstlervereinigung Heimat, 1923 Ernennung zum Bezirkshauptmann, 1933–45 Leiter des Landesinvalidenamts in Tirol, 1937 Verleihung des Ritterkreuzes, künstlerische Ausbildung bei seinem Vater Zdenko von Schrom, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3664
Limit: 180,00 €

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Bernhard Schumacher, Wasserträgerinnen

Gruppe von Frauen in holländischer Tracht, beim Tragen von Wassergefäßen auf einer Brücke, dem Betrachter entgegenkommend und auf einem Kanal jüngerer Mann mit Lastkahn, nuancenreiche, erzählerische Radierung, um 1900, unter der Darstellung in der Platte bezeichnet rechts "Druck Gustav Fischer, Berlin" und links "Bernhard Schumacher gez. u. rad.", gleichmäßig gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 46 x 74 cm. Künstlerinfo: auch Bernard, dt. Maler und Graphiker (1872 Kassel bis nach 1930 Neumünster?) 1893-97 Studium an der Royal Academy of Arts in London anschließend bis 1898 bei Frank Short in Kensington, Mitglied in der Schleswig-Holsteinischen Künstlergenossenschaft und in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, tätig in Bremen, Hamburg und Neumünster, Quelle: Thieme-Becker und Dressler.

Katalog-Nr.: 3665
Limit: 20,00 €

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Michael Triegel, "Zu William Shakespeare I"

Bildnis eines den Betrachter anblickenden jungen Mannes, entstanden zu F. Petrarca-Sonette für William Shakespeare als Blatt eins, Radierung und Mezzotinto mit schönem samtigen Plattenton, 2010, unter der Darstellung rechts in Blei signiert, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 14,1 x 8,4 cm, Blattmaße ca. 18,1 x 10,8 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Graphiker (geboren 1968 in Erfurt), 1987-89 Tätigkeit als Schrift- und Graphikmaler, ab 1990 regelmäßige Studienreisen nach Italien, Großbritannien und der Schweiz, studierte 1990-95 an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig bei Arno Rink, 1995-97 mit Landesstipendium Meisterschüler bei Ulrich Hachulla, anschließend freischaffend, schuf zahlreiche bedeutende Portrait-, Altar-, Decken- und Wandgemälde wie 2004 Predella zum Altar der Kapelle zu Langreder, 2005-06 Flügelaltar der Kirche in Grave, 2007 Seitenaltar für St. Laurentius zu Ebern, 2009-10 Deckengemälde "Harmonia Mundi" für die Dommusik Würzburg, nach Papstaudienz 2010 entsteht das Portrait "Papst Benedikt XVI." für das Institut-Papst-Benedikt XVI. in Regensburg, 2011 Altarretabel für die Stadtpfarrkirche "St. Augustinus" in Dettelbach, 2022 Fertigstellung des Altars für den Naumburger Dom unter Verwendung von Tafeln Cranachs, beschickte zahlreiche Ausstellungen in Leipzig, Ulm, Nürnberg, Salzburg, Paris, Frankfurt am Main, Barcelona, Antwerpen, Würzburg, New York, Köln, Wien und Berlin, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1999 den Helen-Abbott-Förderpreis für bildende Kunst Berlin - New York, tätig in Leipzig, Quelle: Hüttel "Verwandlung der Götter", Schwind "Michael Triegel - im Spiegel die Welt" und Internet.

Katalog-Nr.: 3666
Limit: 150,00 €

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Alfred Vollmar, Graphikkonvolut

elf Blatt, teils vielfigürliche, großformatige Radierungen in verschiedenen Farbtönen auf unterschiedlichen Papieren, 1910–20, meist unter der Darstellung in Blei signiert "A. Vollmar", einige Blätter etwas fleckig, Darstellungsmaße max. ca. 28 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1893 Nagold bis 1980 Leutkirch im Allgäu), ab 1914 Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg, nach Verwundung Teilamputation des linken Arms und Schädigung des Gehörs, Studium an den Akademie in Stuttgart und München, 1937 Teilnahme an der Großen Deutschen Kunstausstellung in München, 1942 aus Furcht vor Bombenangriffen Umzug ins Allgäu, Kontakt zu dem neusachlichen Maler Hermann Tiebert, nach Ende des 2. Weltkriegs zahlreiche baugebundene Arbeiten und Mitarbeit am Konradsblatt der Erzdiözese Freiburg, 1949 Herausgabe des Führers „Das Münster von Ulm“. Quelle: Thieme-Becker, Zimmermann – Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3667
Limit: 200,00 €

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Karl Walser, Amor wacht über die Braut

Blatt eins von insgesamt zwei Lithographien zu dem Gedicht "Brautnacht" von Johann Wolfgang von Goethe, Kreidelithographie auf dünnem Japanpapier, 1926, rechts unten in Blei signiert "K. Walser", außerhalb der Darstellung minimal fleckig, wellig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 23 x 18,5 cm, Blattmaße ca. 26 x 25 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Maler, Graphiker, Illustrator des Symbolismus (1877 Biel bis 1943 Bern), Bruder des Schriftstellers Robert Walser, Lehre als Bauzeichner, 1894–96 in Stuttgart Lehre als Dekorationsmaler und Besuch der Kunstschule, Studium an der Kunstgewerbeschule Straßburg, ab 1898 Freundschaft mit Marcus Behmer, ab 1901 in Berlin und Zusammenarbeit mit dem Verlag von Bruno Cassirer, Mitglied der Berliner Sezession und Freundschaft mit Max Slevogt, Lovis Corinth und Max Liebermann, ab 1903 Zusammenarbeit mit Max Reinhardt, 1908 Studienreise nach Japan, 1917–21 in der Schweiz ansässig, Vorstandsmitglied der Freien Sezession und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, ab 1927 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1905–43 schuf er 32 Wandgemälde, u. a. für die Villa von Walter Rathenau, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3668
Limit: 100,00 €

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Heinrich Wolff, Graphikkonvolut

bestehend aus zwei Lithographien und vier Radierungen mit Portraits, Landschaften und Aktdarstellung, um 1920–40, unter der Darstellung in Blei signiert "H. Wolff", unterschiedliche Erhaltung, Blattmaße max. ca. 65 x 48 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1875 Nimptsch/Schlesien bis 1940 München), ab 1891 Studium an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau, ab 1893 Studium an der Akademie in Berlin und 1896–1900 Studium an der Akademie in München, Mitglied im Verein für Originalradierung, 1901 mit Ernst Neumann-Neander Gründung einer graphischen Schule, 1902–35 Professor an der Kunstakademie in Königsberg, nach seiner Pensionierung 1936 Rückkehr nach München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Vollmer-Nachträge, Matrikel der Akademie in München und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3669
Limit: 120,00 €

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Max Zachmann, "Begegnung"

zwei Akte in stilisierter Dünenlandschaft unter Bäumen, mit sicherem Pinselstrich angelegte Szenerie des vergessenen Expressionisten, seltene Arbeit, Tuschelithographie auf hauchdünnem Papier und dieses auf feinem Gewebe kaschiert, unter der Darstellung im Druck rechts signiert und datiert "M. Zachmann 1913" sowie links betitelt "Begegnung", farbsatter Druck, minimal fleckig, unter Passepartout geheftet, Darstellungsmaße ca. 32,5 x 22 cm, Blattmaße ca. 49 x 33 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker des Expressionismus (1892 Heidelberg bis 1917 Hollebeke/Flandern), 1910–12 Studium an der Großherzoglichen Kunstgewerbeschule in Karlsruhe sowie 1912–14 an der Kunstgewerbeschule Esslingen am Neckar, in seiner kurzen Schaffensphase er stand er unter dem Einfluss von Ferdinand Hodler und ab 1912 Auseinandersetzung mit dem Expressionismus, Kriegsdienst im 1. Weltkrieg und 1917 in Flandern gefallen, im Dritten Reich galt sein Werk als entartete Kunst und es wurden 34 Werke in der Kunsthalle Mannheim beschlagnahmt und vernichtet, die im Familiensitz befindlichen Werke konnten gerettet werden, Quelle: Wilhelm-Fraengler-Gesellschaft und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3670
Limit: 280,00 €

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Expressive Stierkampfszene

Torero zu Pferd im Kampf mit einem Stier, kraftvolle Radierung mit lebhaftem Plattenton, um 1910-20, unter der Darstellung in Blei rechts undeutlich signiert "Delin", sowie links nummeriert "3/50", leicht gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 26,5 x 20,5 cm.

Katalog-Nr.: 3671
Limit: 50,00 €

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Mappenwerk Zürich

in Flügelmappe 48 Lithographien mit Sehenswürdigkeiten von Zürich, Künstler: Otto Baumberg, Fritz Boscovits, Albert Hoppler, Ernst Emil Schlatter und Eduard Stiefel, auf Deckblatt teils handschriftlich bezeichnet "Der Stadtrat von Zürich an Herrn Dr. Alfred Reucker Direktor des Stadttheaters", erschienen in einer Auflage von 500 Exemplaren in der graphischen Anstalt J. E. Wolfenberger in Zürich im Jahr 1918, Graphiken teils mit minimalen Altersspuren, Mappe mit leichten Erhaltungsmängeln, Blattmaße ca. 44,5 x 32 cm.

Katalog-Nr.: 3672
Limit: 180,00 €

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Heine Rath/Stefan Filipkiewicz, Zwei Farbholzschnitte

Stefan Filipkiewicz, verschneites Dorf mit Kirche und Heine Rath, Nelken, Farbholzschnitte auf Japanpapier, 1. Hälfte 20. Jh., jeweils in Blei signiert, Darstellungsmaße max. ca. 14 x 19 cm.

Katalog-Nr.: 3673
Limit: 20,00 €

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Georg Baselitz, "Die Hand"

auch betitelt "Die Hand Gottes", Farboffset, Ende 20. Jh., im oberen Bereich von Hand signiert "G. Baselitz", unter Passepartout und hinter Glas ansprechend gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 19 x 14 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hans-Georg Kern, nannte sich ab 1961 nach seinem Geburtsort "Georg Baselitz", dt.-österreichischer Maler, Plastiker und Graphiker (geboren 1938 Deutschbaselitz in Sachsen), studierte ab 1956 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Walter Womacka und Herbert Behrens-Hangeler in Ostberlin, 1957 Wechsel an die Berliner Hochschule der Bildenden Künste bei Hann Trier in Berlin-Charlottenburg, 1958 Übersiedlung nach Westberlin, 1965 Stipendiat der Villa Romana in Florenz, ab 1969 stellte er seine Motive konsequent auf den Kopf, ab 1971 in Forst an der Weinstraße tätig, 1975–2006 in Schloss Derneburg bei Hildesheim tätig, 1977–83 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 1983–88 und 1992–2003 Professur an der Hochschule der Bildenden Künste Berlin, 2006 Umzug nach Buch am Ammersee in Oberbayern, ab 2013 in Salzburg tätig, 2015 österreichische Staatsbürgerschaft, beschickte diverse Ausstellungen wie die documenten in Kassel, die Biennale Venedig, das Städel-Museum Frankfurt am Main und Ausstellungen in Davos, Colmar, Paris, Wien, Salzburg, Dresden, Dachau, Halle, Kochel am See, Potsdam, München, Hamburg und Düsseldorf, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3674
Limit: 80,00 €

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