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Sammlung historische Ansichten

zwölf Blatt, unter anderem Ansicht der Sorbonne in Paris, des Hafens von Ostende, Bleikede an der Elbe, Mühldorf, Plan der Festung Lichtenau, meist von Matthäus Merian, Kupferstiche, 1. Hälfte 17. Jh., meist gut erhalten, Darstellungsmaße max. ca. 20 x 31 cm.

Katalog-Nr.: 3575
Limit: 20,00 €

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Johann B. Homann, Ansicht und Karte Stralsund

Karte während des Belagerungszustands von Stralsund am 15.7.1715 mit Einzeichnung der Standorte der verschiedenen Lager und im unteren Teil Blick auf die Stadt mit ihren Befestigungsanlagen aus der leichten Vogelschau und in den Randbereichen figürlich-allegorische Darstellungen, partiell kolorierter Kupferstich, sauberer, kräftiger Druck, rückseitig alt bezeichnet "Stralsund", mittig geglättete Faltlinie, leichte Quetschspur durch Druckvorgang, im Randbereich kleinere Verluste, war gerollt, Darstellungsmaße ca. 49 x 58 cm, Blattmaße ca. 51 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3576
Limit: 20,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Mitteldeutschland

rechts unten prachtvolle Kartusche mit einer Ansicht von Gotha, hier betitelt "Tabula Geographica... Principatvs Gotha, Cobvrg et Altenburg...", Darstellung des Gebiets zwischen Leipzig im Norden, Westsachen im Osten, Schweinfurt im Süden und Gerstungen im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1720, gegilbt, geglätteter Mittelfalz, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 47,5 x 56 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3577
Limit: 20,00 €

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Johann Baptist Homann, Karte Mittelrhein

im oberen rechten Bereich prächtige figurative Kartusche und hier bezeichnet "Exactissima Palatinatus ad Rhenum... Ioh. Baptista Homan...", links unten Legende, Darstellung des Gebiets zwischen Cochem/Frankfurt am Main im Norden, Marbach im Osten, Pfaffenhofen im Süden und Saarlouis im Westen, teilkolorierter Kupferstich, um 1720, mittig übliche Faltlinie, etwas fleckig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg), vermutlich Schüler von David Funck, gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", 1715 Mitglied der königlich preußischen Societät der Wissenschaften, Kaiser Karl VI. verlieh ihm den Titel eines "Kayserlichen Geographen" und der russische Zar Peter der Große ernannte Homann zum "Kayserlich russischen Agenten", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3578
Limit: 20,00 €

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Homanns Erben, Karte Havanna und Cartagena

detaillierte Ansicht der Hafenpläne von Havanna und Cartagena mit prächtigen Kartuschen und diversen Angaben zu den Darstellungen, in der oberen Ansicht zusätzliche Ansicht des Hafens von Havanna mit Segelschiffen, erschienen bei Homanns Erben in Nürnberg, kolorierte Kupferstiche, in den Kartuschen datiert "1759" und "1740", breitrandiges Exemplar, gebräunt und im Randbereich knitterspurig, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße gesamt ca. 47,5 x 28,5 cm. Info Homanns Erben: Johann Baptist Homann (1664 Kambach bis 1724 Nürnberg, dt. Kupferstecher, Verleger und Jesuit) gründete um 1702 den eigenen Verlag "Homännisches Landkarten-Offizin", tätig unter anderem in Wien, Leipzig und Nürnberg, nach seinem Tod am 1. Juli 1724 ging sein Unternehmen auf seinen Sohn Dr. Johann Christoph Homann (1703−1730) über, der seine beiden Geschäftsführer Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung einsetzte, nach seinem Tod 1730 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben“ (frz. Heritiers de Homann, lateinisch Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3579
Limit: 20,00 €

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Johannes Janssonius, Kupferstichkarte Insel Rügen

links unten von Wappen bekrönte Kartusche und hier bezeichnet "Rugia insula ac Ducatus", detaillierte Ansicht der Ostseeinsel und der Küste von Mecklenburg, erschienen bei Janssonius, partiell kolorierter Kupferstich, 2. Hälfte 17. Jh., mittig übliche, teils eingerissene Faltlinie, etwas fleckig, Darstellungsmaße ca. 39 x 51 cm, Blattmaße ca. 49,5 x 58,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werkes "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3580
Limit: 20,00 €

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Johannes Janssonius, Kupferstichkarte Böhmen

rechts oben figurative Kartusche und hier bezeichnet "Le Royaume de Boheme... á Amsterdam Chex Pierre Schenck...", Karte von Janssonius, welche später im Verlag von Peter Schenk d. Älteren verlegt wurde, Darstellung des Gebiets zwischen Berlin im Norden, Ozwiezin im Osten, Passau im Süden und Naumburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, Ende 17. Jh., mit üblicher Faltlinie, etwas fleckig und gebräunt, im rechten Bereich Notat in Tusche, ansprechend unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 57 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograf und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf elf Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3581
Limit: 20,00 €

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Johannes Janssonius, Karte Mitteleuropa

oben links zeittypische Kartusche und hier bezeichnet "Germaniae Veteris Typus", in den unteren beiden Ecken weitere Kartuschen, Darstellung des Gebiets zwischen der Insel Rügen im Norden, Gebieten des heutigen Ungarn im Osten, Venedig im Süden und der Rheinmündung im Westen, erschienen in Amsterdam bei Guilj. Blaeuw, teilkolorierter Kupferstich, Mitte 17. Jh., mittig übliche Faltlinie, etwas gebräunt, breitrandiges Exemplar, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 37,5 x 48 cm. Künstlerinfo: niederländischer Kartograph und Verleger (ca. 1588 Arnheim bis 1664 Amsterdam), Schüler von Jodocus Hondius, heiratete 1612 dessen Tochter Elisabeth und übernahm nach Hondius Tod 1612 dessen Verlag, den er weiterführte und das von Hondius herausgegebene Atlaswerk „Mercator-Hondius“ mit dem Zusatz „...-Janssonius“ weiter herausbrachte, 1639 Herausgabe seines bedeutendsten Werks "Theathre du Monde" in drei Bänden, das bis 1662 auf 11 Bände anwuchs, stand in lebenslanger Konkurrenz zu Joan Blaeu, tätig in Amsterdam, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3582
Limit: 20,00 €

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Pieter Schenk & Gerard Valk, Karte Indischer Ozean

oben mittig Kartusche und hier bezeichnet "India quae Orientalis dictur et Insulae adiacentes", unten links weitere Kartusche, Darstellung des Gebiets zwischen Indien, Archipel des heiligen Lazarus, Australien und Ceylon, teilkolorierter Kupferstich, um 1700, mittig dezente Faltlinie, minimal gebräunt, im Bereich der Windrose Einriss, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38,5 x 47,5 cm.

Katalog-Nr.: 3583
Limit: 20,00 €

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Pieter Schenk & Gerard Valk, Karte Ostindische Inseln

in der oberen rechten Ecke Kartusche und hier bezeichnet "Insularum Indiae Orientalis", unten links kleine Kartusche mit Verlagsangaben "Amstelodami Apud G. Valk et P. Schenk excudebat", Kartograph Johannes Janssonius, Darstellung von Borneo, den Philippinen, Sumatra, Kambodscha und Teilen von China, kolorierter Kupferstich, um 1700, mehrere Einrisse, gebräunt, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 38 x 49 cm.

Katalog-Nr.: 3584
Limit: 20,00 €

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Pieter Schenk, Karte Asien

im unteren linken Bereich von Tieren und orientalisch gekleideten Männern umgebene Kartusche und hier bezeichnet "Asia... Schenk ex. cum privil", erschienen in "Atlas contractus sive Mapparum Geographicarum Sansoniarum auctarum etcorrectarum nova congries", Kartograf Nicolaas Witsen, Darstellung des Gebiets zwischen der Barentssee im Norden, Japan im Osten, Nordaustralien im Süden und Nilmündung im Westen, kolorierter Kupferstich, um 1700, saubere Faltspuren, im unteren rechten Bereich größerer Wasserfleck, leicht knitterspurig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48,5 x 57,5 cm. Künstlerinfo: genannt Schenk der Ältere, auch Peter, Perto oder Petrus Schenck, dt.-holländ. Kupferstecher, früher Mezzotintokünstler, Kartograph und Verleger (1660 bzw. 1661 Elberfeld bis 1711 Leipzig oder 1718 Amsterdam), Schüler von Gerard Valck in Amsterdam, heiratete 1687 dessen Tochter (oder Schwester?) Agatha, ab 1683/84 zunächst Mitinhaber, später alleiniger Inhaber des Kunstverlags von J. Jansen, um 1700 Übersiedlung nach Leipzig und als Globen-, Karten- und Bilderhändler tätig, Hofgraveur August des Starken von Sachsen-Polen, ab 1702 Herausgabe der „Hekatompolis“ (Sammlung von Stadtplänen und Veduten, unter anderem Ansichten von Dresden, Leipzig, Merseburg und Weißenfels), 1711, kurz vor seinem Tod, Aufnahme der Geschäftsbeziehungen mit Adam Friedrich Zürner, welche Schecks Sohn Peter Schenk der Jüngere (1693-1775) fortsetzte und ausbaute, unternahm zahlreiche Deutschlandreisen, unter anderem zur Leipziger Messe und an den Berliner Hof, tätig in Amsterdam und Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 3585
Limit: 20,00 €

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Johann Georg Schreiber, Drei Kupferstichkarten

betitelt "Der schwaebische Kreis verfertiget und gestochen von Johann George Schreiber in Leipzig"; "Das Königreich Böhmen..." und "Das Hertzogthum Schlesien...", seitlich Legende, kolorierte Kupferstiche, 1. Hälfte 18. Jh., teils fleckig und mit Tuschespuren, Darstellungsmaße ca. 16,5 x 24 cm, Blattmaße ca. 23 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Kupferstecher, Kartograph und Verleger (1676 Spremberg bei Neusalza bis 1750 Leipzig), Schüler der Rats- und Lateinschule in Bautzen, 1700 Anfertigung eines Prospekts der Stadt Bautzen im Auftrag des Stadtrats, 1710 Beauftragung mit der Anfertigung einer Karte der Oberlausitz durch die oberlausitzer Landstände, später tätig für Herzog Moritz-Wilhelm von Sachsen-Zeitz und Friedrich August I. von Sachsen, zeitweise am Hof in Zeitz tätig, ab 1718 freischaffend als Kartograph und Kupferstecher in Leipzig, Quelle: Thieme-Becker, Nagler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3586
Limit: 20,00 €

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Matthäus Seutter, Karte Afrika

unten links Kartusche, umgeben von wilden Tieren, Drachen, Einheimischen und Pyramiden, bezeichnet mit "Africa... a Matth. Seuttero...", die Kartusche gestaltete Gottfried Rogg, Darstellung des gesamten afrikanischen Kontinents mit Madagaskar und Anrainergebieten, kolorierter Kupferstich, um 1730, sauberes Kolorit, mittig übliche Faltlinie, minimal gebräunt und vereinzelt fleckig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 49 x 56,5 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3587
Limit: 20,00 €

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Matthäus Seutter, Karte Norddeutschland

rechts unten figürliche Kartusche und hier betitelt "Saxoniae Inferioris Circulus... Matthaei Seutter...", Darstellung des Gebiets zwischen Ost- und Nordsee im Norden, Berlin im Osten, Göttingen im Süden und Oldenburg im Westen, teilkolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., mittig übliche Faltlinie, fleckig, gratiger Druck, hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 39 x 58 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter, Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722-1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717-1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 3588
Limit: 20,00 €

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Johann Christoph Homann, Karte Asien

links unten vielfigürliche Kartusche mit Sultan und exotischen Tieren, hier bezeichnet "Recenissima Asiae... Ioh. Christoph Homann...", Darstellung des eurasischen Kontinents mit Teilen von Afrika, teilkolorierter Kupferstich, um 1730, mittig übliche Faltspur, angestaubt und kleine Verluste im Randbereich, auf Karton geheftet und hinter Glas gerahmt, Darstellungsmaße ca. 48 x 57 cm, Blattmaße ca. 53 x 59 cm. Künstlerinfo: dt. Mediziner und Verleger (1703 Nürnberg bis 1730 Nürnberg), Sohn und Verlagserbe des Johann Baptist Homann (1664-1724), studierte zunächst Medizin in Halle und promovierte 1725 zum Dr. med., anschließend Studienreise, 1729 Aufnahme ins Nürnberger Collegium Medicum und Übernahme der Leitung seines väterlichen Verlags, tätig in Nürnberg, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 3589
Limit: 90,00 €

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aus Encyclopéde, Sammlung zum Tischlerhandwerk

elf Arbeiten aus der von Denis Diderot herausgegebenen Enzyklopädie, hier zum Thema Möbelherstellung und Intarsien mit zahlreichen Möbelbeispielen, Mitte 18. Jh., Kupferstiche, teils minimal fleckig, unter Passepartout und hinter Glas identisch gerahmt, Falzmaße je ca. 40 x 30 cm.

Katalog-Nr.: 3590
Limit: 80,00 €

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F. M. Kolb, Entwurf zur Frauenkirche in München

nicht ausgeführter Entwurf von Ludwig Lange zum neogotischen Umbau der Frauenkirche zu München, unter der Darstellung bezeichnet "Frauenkirche in München (Entwurf)", Stahlstich, um 1860, unter der Darstellung in der Platte bezeichnet rechts "In Stahl gestochen von F. M. Kolb" und links "Restaur. & gezeichnet v. Ludwig Lange", leichte Erhaltungsmängel, Darstellung ohne Schrift ca. 37 x 28,5 cm, Blattmaße ca. 59,5 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 3591
Limit: 20,00 €

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Berthe Morisot, Portrait von Julie Manet

die Tochter der Künstlerin, auf einer Chaiselongue ruhend, erschienen 1909 in Théodore Duret "Die Impressionisten", herausgegeben von Cassierer in Berlin, Vernis-mou-Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen "Van Gelder Zonen", vorwiegend im Randbereich gebräunt, Darstellungsmaße ca. 8 x 12 cm, Blattmaße ca. 24 x 19 cm. Künstlerinfo: frz. Malerin des Impressionismus (1841 Bourges bis 1895 Paris), im den 1860iger Jahren Schülerin von Canille Corot, enge Freundschaft mit Édouard Manet, 1863-64 Schülerin des Bildhauers Aimé Millet, ab 1864 Teilnahme an Pariser Salons, um 1870 Bekanntschaft mit Edgar Degas, ab 1874 Teilnahme an zahlreichen Impressionistenausstellungen, 1874 Heirat mit Eugène Manet (Bruder von Édoard Manet), 1892 erste Personalausstellung in der Galerie Boussod et Valadon, sie gilt mit Mary Cassatt als bedeutendste Malerin des 19. Jh., weltweit in zahlreichen Museen vertreten. Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3592
Limit: 80,00 €

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Cornelius Nozeman, Mittelsäger

seitliche Ansicht eines Exemplars der Entenart, oberhalb in der Darstellung bezeichnet "Mergus Serrator, Mas.", nuancenreich kolorierter Stahlstich auf Bütten, im Bereich des Kopfes etwas fleckig, minimale Altersspuren, unter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 35,5 x 43 cm. Künstlerinfo: niederländischer Theologe und Naturforscher (1720 Amsterdam bis 1786 Moordrecht), Ausbildung zum Prediger, ab 1749 in Haarlem und Gründer eines Wissenschaftsvereins, 1759 nach Haarlem berufen, Verfasser des Buchs über niederländische Vögel, welches seine Nachfahren 1829 fertigstellten, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3593
Limit: 120,00 €

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Cornelius Nozeman, Löffelente

detaillierte Seitenansicht der weit verbreiteten Entenart, oberhalb der Darstellung im Druck bezeichnet "Anas Clypeata, mas.", sauber kolorierter Stahlstich auf Bütten, 1. Hälfte 19. Jh., hinter Passepartout montiert, Passepartoutausschnitt ca. 40 x 34 cm. Künstlerinfo: niederländischer Theologe und Naturforscher (1720 Amsterdam bis 1786 Moordrecht), Ausbildung zum Prediger, ab 1749 in Haarlem und Gründer eines Wissenschaftsvereins, 1759 nach Haarlem berufen, Verfasser des Buchs über niederländische Vögel, welches seine Nachfahren 1829 fertigstellten, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3594
Limit: 120,00 €

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Camille Pissarro, "Les faneus"

Frauen beim Heuwenden auf einem Feld am Dorfrand, siehe Delteil 94, erschienen 1909 in Théodore Duret "Die Impressionisten", herausgegeben von Cassierer in Berlin, in Braun gedruckte Radierung auf schwachem Bütten mit Wasserzeichen, Darstellungsmaße ca. 19,5 x 13,5 cm, Blattmaße ca. 24 x 19 cm. Künstlerinfo: eigentlich Jacob Abraham Camille Pissarro, bedeut. frz. Maler (1830 Charlotte Amalie/Amerikanische Jungferninseln bis 1903 Paris), 1842–47 lebte er in einem Internat bei Paris, ab 1847 im Geschäft seines Vaters tätig, ging 1852 mit dem Maler Fritz Melbye nach Venezuela, ab 1855 in Paris und hier Schüler von Camille Corot, ab 1859 Bekanntschaft mit Paul Cézanne und Claude Monet, 1870 Flucht nach London, 1871 Rückkehr nach Frankreich, Teilnahme an zahlreichen Impressionistenausstellungen, im Zuge der Dreyfus-Affäre ging er 1894 nach Belgien, kehrte aber später zurück. Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3595
Limit: 80,00 €

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Theophile Steinlen, Plakat "Motocycles Comiot"

erschienen in der Sammlung von 256 Plakaten mit dem Titel "Les Maitres de l´affiche", zusammengestellt von Jules Chéret, Druck bei Chaix/Paris, Chromolithographie auf glattem Papier, Ende 19. Jh., rechts unten im Medium signiert "Steinlen", auf Trägerkarton kaschiert, leichte Altersspuren, Darstellungsmaße ca. 29 x 20 cm. Künstlerinfo: französischer Maler, Zeichner, Grafiker und Illustrator mit schweizerischen Wurzeln (1859 Lausanne bis 1923 Paris), ab 1878 als technischer Zeichner in Paris tätig, lebte seit 1883 in Montmatre, hier Bekanntschaft mit Adolphe Wilette und Freundschaft mit Henri de Toulous-Lautrec und als Entwerfer für Kabarett und Zeitschrift „Le Chat Noir“ tätig, 1911 Gründung der Zeitschrift „Les Humorites“ und Tätigkeit als Buchillustrator, Quelle: Wikipedia.

Katalog-Nr.: 3596
Limit: 180,00 €

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William Summers, "The Winning Post"

Jockeys beim Sprint an der Zielgeraden, bei einem Pferderennen vor mit Zuschauern gefüllten Tribünen, nach einem Gemälde von Henry Alken (1810–1894), kolorierte Aquatintaradierung, um 1880, unter der Darstellung im Druck rechts bezeichnet "Engraved by W. Summers" und links "Painted by H. Alken", im Druck signiert unten rechts "H. Alken", stockfleckig, minimal knitterspurig, unter Passepartout und hinter Glas gerahmt (mit geringen Erhaltungsmängeln), Darstellungsmaße ca. 42,5 x 76 cm.

Katalog-Nr.: 3597
Limit: 20,00 €

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Wilhelm Woernle, "Engel des Lebens" nach Segantini

Giovanni Segantini (1858–1899) schuf in den Jahren 1894–96 in mehreren Varianten das vorliegende symbolistische Motiv "L'angelo della vita" einer jungen Mutter mit Kleinkind, im knorrigen Geäst eines Laubbaums, vor gebirgiger Landschaft des Engadins, als Verkörperung von Natur und Mütterlichkeit und spielt damit subtil auf tradierten christlichen Kontext mit Maria und Jesus an, Radierung nach dem Motiv von Segantini, um 1910, rechts unter der Darstellung in Blei handsigniert "Wilh. Woernle", unter der Darstellung Prägestempel "Gesellschaft für vervielfältigende Kunst Wien", Plattenmaße ca. 40 x 29,5 cm, Blattmaße ca. 56 x 44,5 cm. Künstlerinfo: dt.-österr. Maler, Graphiker und Reproduktionsstecher (1849 Stuttgart bis 1916 Wien), 1863–67 Lehre zum Kupferstecher und Radierer bei Veit Froer (1828–1900) in Stuttgart, parallel Schüler der Stuttgarter Kunstschule bei Bernhard von Neher, danach Mitarbeiter des Ateliers des Reproduktionsstechers Adolf Wagenmann, anschließend freundschaftlich gefördert durch Heinrich Zügel in München, 1873–75 Studienreise nach Italien mit Aufenthalt in Venedig, anlässlich des Besuchs Kaiser Franz Joseph I. in Venedig fertigte er Illustrationszeichnungen für die "Illustrierte Zeitung", die als Xylographien weite Verbreitung fanden, um 1875 Rückkehr als Maler und Radierer nach München, lieferte hier Beiträge für die „Zeitschrift für bildende Kunst“ des Verlags E. A. Seemann, parallel tätig für den Verein für vervielfältigende Kunst in Wien, 1879 Übersiedlung nach Wien, hier freundschaftlich gefördert durch William Unger und ab 1881 dessen Nachfolger als Lehrer für Radiertechniken an der Wiener Kunstgewerbeschule, 1882 erneut Aufenthalt in Italien, 1885 Ehrung mit der Goldmedaille für Kunst und Wissenschaft durch König Karl von Württemberg, beschickte unter anderem 1883 die „Internationale Ausstellung der graphischen Künste“ und die Wiener Jahresausstellungen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Wurzbach, Boetticher, Müller-Singer, Jansa und Internet.

Katalog-Nr.: 3598
Limit: 80,00 €

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Blick auf Stuttgart

Ansicht der zwischen Hügeln gelegenen Stadt mit dem Neuen Schloss und dem angrenzenden Barock-Schlosspark, unter der Darstellung im Druck betitelt "Stuttgart/seiner Majestät dem König Wilhelm I. von Württemberg...", zweifarbige Lithographie auf leichtem Karton, um 1860, nach einer Zeichnung von F. Wagner, lithographiert von F. Federer und erschienen im Verlag der lithographischen Anstalt von Louis Bode in Stuttgart, leichte Erhaltungsmängel und teils geschlossene Einrisse, Darstellungsmaße ohne Schrift ca. 42 x 60 cm, Blattmaße ca. 52 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 3599
Limit: 80,00 €

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