Gemälde

Katalog-Nr. 4467

Prof. Andreas Dirks, Schiffe auf bewegter See

trüber Morgen mit ausfahrendem Fischerboot, hierzu bemerkt W. Schäfer 1900 in der Vierteljahresschrift "Die Rheinlande" "... [Dirks ist] ... weder heroisch noch romantisch. ... Was er malen konnte, trug er als unverlöschliche Anschauung seiner Jugend in sich: die Landschaft und das Meer seiner Heimat. ... Er fühlte das Meer nicht wie eine fremde unheimliche Macht, sondern als vertrautes Lebenselement. ... Und so malte er es auch in einfacher Freude an seiner Kraft und Schönheit. Keine Offenbarungen einer heroischen Weltanschauung und auch keine Idyllen. ... Eine freudige Anschauung um der einfachen Schönheit willen ... die giebt [sic] Dirks. ... Dirks ist noch jung. Er fängt erst an. Aber mehr als irgend einer hat er – der Sylter Fischerjunge – das Zeug dazu, der Maler der Nordsee zu werden, wie Segantini der Maler der Alpen war. ...", gering pastose, impressionistische Marinemalerei mit breitem Pinselduktus in silbrig-grauer Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1910, links unten unscheinbar signiert "Dirks", Keilrahmen gering durchzeichnend, gering restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 40 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Andreas Carl (Karl) Nicolaus Dirks, dt. Landschafts- und Marinemaler sowie Graphiker (1866 Tinnum auf Sylt bis 1922 Düsseldorf), zunächst Schüler der Hamburger Gewerbeschule, 1883–86 Studium an der Akademie Düsseldorf bei Heinrich Lauenstein, Hugo Crola und Adolf Schill, studierte 1887–93 an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, hier Meisterschüler bei Theodor Hagen und Leopold von Kalckreuth, 1889 Malaufenthalt in der Künstlerkolonie Gothmund, ab 1893 freischaffend in Düsseldorf, 1894–95 Studienreise nach Belgien, 1904 an den Bodensee, 1907–08 Studienreise nach Deutsch-Südwestafrika, zeitweise in New York in den USA, Mitglied der Düsseldorfer Künstlervereine "Malkasten", "St. Lucas" und "Laetitia" sowie im Düsseldorfer Ausstellerverband, vor 1911 zum außerordentlichen Professor ernannt, tätig in Düsseldorf und regelmäßige Sommeraufenthalte im Zweitatelier auf Sylt, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Bénézit, Scheidig "Die Weimarer Malerschule", Dressler, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie und Wikipedia.

Limit:
20,00 €
Zuschlag:
1000,00 €

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