Gemälde

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Anton Müller, ”Brienzersee Schweiz”

Blick vom felsigen, mit knorrigen Bäumen bewachsenen Ufer über den See im Kanton Bern, mit kahnfahrender Bäuerin, vor imposanter Bergkulisse, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., rechts unten signiert „Anton Müller“, rückseitig betitelt „Brienzersee Schweiz“ und altes Etikett mit Nummer 494, auf Platte kaschiert und teilweise retuschiert, gerahmt, Falzmaß ca. 48,5 x 69 cm.

Katalog-Nr.: 4325
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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O. Nordwick, Norwegische Fjordlandschaft

herbstlicher Fjord mit Dampfschiff, Ruderkahn und Segler im diffusen morgendlichen Licht, stimmungsvolle, minimal pastose Landschaftsmalerei in zurückhaltender grau-braun-silbriger Farbigkeit, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1900, links unten signiert ”O. Nordwick”, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, restauriert, etwas restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße 54,5 x 81 cm.

Katalog-Nr.: 4326
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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Adelsteen Normann, Fjord in der Morgendämmerung

herbstlicher Blick vom steinigen Strand über stilles Wasser, mit heimkehrendem Fischer im Kahn, auf Holzhäuser am jenseitigen Ufer, vor steil aus dem Meer ansteigenden Felsmassiv, die Landschaft zeigt sich im diffusen Licht eines erwachenden Tages und hüllt die imposante Felskulisse im Hintergrund in mystischen Dunst, zwei Möwen ziehen am Himmel ihre Kreise und lediglich einige Fischerboote sowie ein auslaufendes Dampfschiff künden vom Leben in dieser von Ruhe und Kontemplation geprägten morgendlichen Stimmungslandschaft, das vorliegende Gemälde Normanns gehört zu seinen seltenen datierten Werken, es entstand 1881 am fulminanten Beginn der rasanten Karriere des Künstlers im Düsseldorfer Atelier, bereits 1877 hatte das Schwedische Nationalmuseum vom jungen Maler ein Werk erworben, er beeindruckte bereits auf einigen Weltausstellungen und die Londoner Royal Academy bedachte ihn mit Preisen, unser Gemälde lässt in seinem Stimmungsgehalt und der feinen, dezenten Erfassung des Lichtes die Schülerschaft Normanns bei Albert Flamm erkennen, zeigt in der malerischen Wiedergabe der luministischen Effekte, wie vordergründigen Details, jedoch den Einfluss Eugen Dückers und präsentiert sich in dezentem Atelierton und subtiler Romantik als typisches Werk der Düsseldorfer Malerschule jener Zeit, das Gemälde entstand in jenen Jahren, als der Künstler seine Motive noch individuell erarbeitete und im feinen, malerischem Pinselduktus und zurückhaltender Farbigkeit auf die Leinwand bannte, später sollte sich – der großen Nachfrage geschuldet – Normanns Malstil zu Gunsten einer schnelleren, jedoch weniger akribischen Malweise mit deutlichen Farbeffekten wandeln, Wikipedia bemerkt hierzu ”Seine Malweise veränderte sich ... im Laufe seines Lebens stark und wurde unter dem Einfluss des Impressionismus immer flüchtiger und lückenhafter. Von den gedämpften Farben seiner frühen Schaffensperiode schwenkte er zu heftigen Zusammenstellungen leuchtender Farben um.” und ein Ausstellungsrezensent bemerkte 1893 wehmütig ”Es war nicht mehr die Arbeit der feinen, glatten Pinselspitze; die breite Spatel trat an seine Stelle.”, wenngleich auch seinen späteren, qualitätvollen norwegischen Motiven nachhaltige Bewunderung entgegengebracht wurde – so kaufte der nordlandbesessene Kaiser Wilhelm II., mit dem Normann im regelmäßigen Kontakt stand, mehrere Gemälde des Künstlers und bestellte gar 1914 ein Monumentalgemälde vom Lyngenfjord – repräsentiert vorliegendes Gemälde trefflich jene akademische Schaffensperiode, die Normanns frühen Ruhm begründete, lasierende, teils minimal pastose Malerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert, datiert und ortsbezeichnet ”A. Normann Ddf. 81 (Düsseldorf 1881)”, Craquelure, Leinwand partiell hinterlegt, Reparaturstelle, restaurierungsbedürftig, schön in Goldleiste gerahmt, Falzmaß 61 x 97 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eilert Adelsteen Normann, norwegischer Landschaftsmaler (1848 Insel Vågøya bei Bodø bis 1918 Christiania [heute: Oslo]), ab1860 Schulbesuch in Trondheim und 1863–67 in Bergen, 1867–69 kaufmännische Ausbildung in Kopenhagen, studierte 1869–74 an der Akademie Düsseldorf, hier 1869–70 Schüler bei Andreas Johann Jakob Heinrich Müller, 1871–72 bei Albert Flamm und Oswald Achenbach sowie 1872–74 bei Eugen Dücker, beschickte ab 1872 Ausstellungen in Düsseldorf und Kopenhagen, ab 1873 in Düsseldorf ansässig, der Künstler hatte mit seinen norwegischen Landschaften schnell große Erfolge, so war er auf den Weltausstellungen Wien (1873), Philadelphia (1876) und Paris (1878) vertreten, beschickte ab 1874 Ausstellungen in Berlin und die Royal Academy in London, hier Ehrung mit der „Albert-Edward-Medaille“ und einer Silbermedaille (1877), es folgten Ausstellungen im Pariser Salon, in Göteborg, Boston, Budapest, Antwerpen, Versailles, Madrid und München, seine Gemälde erweckten früh Zuspruch durch die europäische Hocharistokratie, zu seinen Käufern gehörten unter anderen König Oskar II. von Schweden, Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este und Kaiser Wilhelm II., bis 1887 in Düsseldorf tätig, 1876–88 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein ”Malkasten”, 1888 Umzug nach Berlin, hier Mitglied im Verein Berliner Künstler, 1890/91 Bau einer Villa in Balestrand am Sognefjord als Sommerhaus, hier regelmäßige Besuche durch Kaiser Wilhelm II. auf seinen Nordlandfahrten, betrieb ab 1903 in Berlin und Balestrand eine Malschule für Damen, 1917 gesundheitsbedingter Rückzug nach Norwegen, Quelle: Thieme-Becker, Seubert, Müller-Singer, Boetticher, Dressler, Saur Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Bruckmann ”Düsseldorfer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4327
Limit: 1500,00 €, Zuschlag: 1700,00 €

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Ingolf Ottesen, Abenddämmerung im Gebirge

stimmungsvolle abendliche Gebirgslandschaft mit knorriger Kiefer am Bach, vor effektvoll bewölktem Himmel, im Widerschein der rot untergehenden Sonne, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., rechts unten undeutlich signiert und unleserlich datiert ”Ingolf Ottesen ...”, vor allem im Himmel retuschiert, alt gerahmt, Falzmaß ca. 50 x 41 cm.

Katalog-Nr.: 4328
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Anna Peters, attr., Waldinneres

von Bäumen und Sträuchern umwucherter Waldweg, vornehmlich in Grün- und Brauntönen gehaltene Malerei, Öl auf Malkarton, Ende 19. Jh., im unteren Bereich Signatur „Peters“, Craquelure, restauriert, gerahmt in über Eck gearbeitetem Vergolderrahmen, Falzmaß ca. 25 x 20 cm. Künstlerinfo: dt. Blumen-, Stillleben- u. Landschaftsmalerin, Tochter und Schülerin des niederländischen Landschaftsmalers Pieter Francis Peters jun., beeinflusst von ihrem Onkel Christian Mali, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Italien, Schwarzwald, Biberach a. d. Riß, Bodensee, Thüringer Wald und Südtirol, ungewöhnlich für ihre Zeit, war sie bereits mit 26 Jahren eine anerkannte und wirtschaftlich erfolgreiche Künstlerin, ab 1880 Mitglied des Vereins Berliner Künstlerinnen, Mitbegründerin und zeitweise Vorsitzende des Württembergischen Malerinnenvereins, beschickte Ausstellungen in Stuttgart, Berlin, Dresden, München und Wien, 1918 Goldmedaille für Kunst und Wissenschaft des Königreiches Württemberg, tätig in Stuttgart und regelmäßige Sommeraufenthalte auf Schloss Köngen, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Katalog-Nr.: 4329
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 400,00 €

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August Pezzey I, attr., ”Die Großbauer-Liesl”

lässig an einem Zaun lehnende und von Blumen umgebene Bäuerin, vor Berghütte in alpiner Landschaft, leicht pastose Malerei, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., unsigniert, rückseitig betitelt und bezeichnet „Die Grossbauer-Liesl gem: von Aug: Pezzej sen: (Wien-München)“ und Stempel des Leinwandherstellers „Malleinwandfabrik Wien XIV, Zinnsteingasse 31, Arnold Landsberger, Niederlage I., Tegetthoffstrasse 4“, Craquelure, restauriert, restaurierungsbedürftig, gerahmt in ca. 7 cm breiten Goldstuckrahmen, Falzmaß ca. 53,5 x 43,5 cm. Künstlerinfo: Kirchen- und Bildnismaler (1847 Wengen bis 1915 Wien), Vater des August Pezzey II., Quelle Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4330
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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J. Rauth, Mariä Heimsuchung

die schwangere Maria besucht die mit Johannes dem Täufer schwangere Elisabeth und wird nach der biblischen Überlieferung mit den Worten begrüßt „Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“, worauf Maria mit dem bekannten und häufig vertontem Magnificat antwortet, Szenerie unter einem Laubengang vor dem Haus von Elisabeth, im Hintergrund Blick in eine Ideallandschaft mit der Silhouette einer Stadt, teils mit spitzem Pinsel ausgeführte Malerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert bezeichnet und datiert „J. Rauth. München 1858.“, rückseitig auf Leinwand Stempel „Malerleinwand von Max Friedl München“, minimales Craquelure, etwas reinigungsbedürftig, gerahmt in ca. 6 cm breitem, profiliertem, mit Eckkartuschen verziertem und goldbronziertem Rahmen, Falzmaß ca. 50 x 42 cm.

Katalog-Nr.: 4331
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Johann Jakob Reinhardt, Gebirgssee im Mondenschein

Gesellschaft im Kahn, vor nächtlich erleuchteter Kleinstadt, am steil aus dem See aufsteigenden Ufer, unter dramatisch bewölktem Himmel im diffusen Mondlicht, hierzu bemerkt Seubert ”Reinhardt malt Stimmungsbilder von großartiger Auffassung, trefflicher Zeichnung und einfach wahrer Färbung.”, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert ”J. J. Reinhardt 1896”, rückseitig originales Nürnberger Rahmungsetikett, Craquelure, restauriert, original in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaß ca. 68 x 87,5 cm. Künstlerinfo: auch Johann Jacob Reinhardt, dt. Landschaftsmaler (1835 Mannheim bis 1900 oder 1901 Nürnberg), zunächst zum Kaufmann bestimmt, studierte ab 1852 an der Akademie Düsseldorf bei Joseph Wintergerst und Johann Wilhelm Schirmer, Reise mit Schirmer nach Oberitalien und in die Schweiz, anschließend Schüler von Andreas Achenbach und Oswald Achenbach, auf Veranlassung von Karl Friedrich Lessing einjähriger Aufenthalt in Karlsruhe, danach freischaffend in Mannheim, später Berufung als Hofmaler des Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha nach Coburg, von diesem mit dem Orden für Kunst und Wissenschaft geehrt, in Coburg letztmalig 1875 im Adressbuch geführt, beschickte ab 1877 die Akademieausstellung in Dresden, 1890–1901 in Nürnberg nachweisbar, 1856–65 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein ”Malkasten”, Quelle: Thieme-Becker, Grieb ”Nürnberger Künstlerlexikon”, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon, Bruckmann ”Düsseldorfer Malerschule”, Müller-Singer, Seubert und Boetticher.

Katalog-Nr.: 4332
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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F. Rohman, ”Großvater sitzt am Fenster”

ein Pfeife rauchender, in seinem Atelier sitzender Maler, beim Betrachten eines auf der Staffelei stehenden Gemäldes, auf einem Tisch im Hintergrund befinden sich zahlreiche Utensilien zum Herstellen von Farben und an den Wänden hängen zahlreiche Zangen und Pfeifen, Öl auf Leinwand, unsigniert, auf Leinwand rückseitig betitelt „Großvater sitzt am Fenster“ und bezeichnet „Gratz 2. 1871“ und „F. Rohman. Pinx. 82 Jahr alt“, weiterhin montierter Zettel „Im Auftrag Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Eudexie von Bulgarien habe ich heute das Oelbild Herrn Tittinger als Andenken an seine Majestät den König Ferdinand überreicht. Coburg, den 18. Juli 1949 Sekretärin“, retuschiert, gerahmt, Falzmaß ca. 33,5 x 40 cm.

Katalog-Nr.: 4333
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ferdinand Schauss, attr., Birken bei Midsroy

Birken an der sommerlichen Steilküste bei Misdroy auf der Insel Wolin, mit weitem Meerblick über die Ostsee am Horizont, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene Landschaftsmalerei, Aquarell, links unten ortsbezeichnet und datiert ”Misdroy Aug. (18)73”, unsigniert, laut Vorbesitzerangaben aus dem Nachlass der Enkelin des Künstlers, auf Karton aufgezogen, Altersspuren, ohne Glas gerahmt, Blattmaß ca. 61,5 x 44,5 cm. Künstlerinfo: auch Schauß, dt. Bildnis- und Genremaler (1832 Berlin bis 1916 Berlin), studierte an der Akademie Berlin bei Carl Steffeck, ab 1856 Schüler von Léon Cogniet an der École des beaux Arts in Paris, unternahm Studienreisen nach England, Holland, Belgien, Italien und Spanien, 1874–76 Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, 1876 Rückkehr nach Berlin, beschickte die Großen Berliner Kunstausstellungen und 1869–1916 die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Müller-Singer, Klunzinger-Seubert, Seubert, Saur, Dressler, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4334
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ferdinand Schauss, Herrenportrait

Brustbildnis eines jungen Mannes im Janker vor dunkelbraunem Grund, lasierende Bildnismalerei, Öl auf Holz, rechts oben signiert und datiert ”F. Schauss 1894”, rückseitig altes Etikettfragment einer Berliner Papierhandlung und Berliner Rahmungsetikett, gerahmt, Falzmaß ca. 50 x 40 cm. Künstlerinfo: auch Schauß, dt. Bildnis- und Genremaler (1832 Berlin bis 1916 Berlin), studierte an der Akademie Berlin bei Carl Steffeck, ab 1856 Schüler von Léon Cogniet an der École des beaux Arts in Paris, unternahm Studienreisen nach England, Holland, Belgien, Italien und Spanien, 1874–76 Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, 1876 Rückkehr nach Berlin, beschickte die Großen Berliner Kunstausstellungen und 1869–1916 die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Müller-Singer, Klunzinger-Seubert, Seubert, Saur, Dressler, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4335
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ferdinand Schauss, Linden

flott erfasste sommerliche Szene am Waldrand, mit knorrigen Laubbäumen im Sonnenlicht, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten bezeichnet und datiert ”Linden 29.7.(18)73”, sowie wohl nachträglich vom Künstler signiert ”F. Schauss” und ortsbezeichnet ”Rügen”, rückseitig auf der Leinwand alt nummeriert 44, laut Vorbesitzerangaben aus dem Nachlass der Enkelin des Künstlers, gerahmt, Falzmaß ca. 41 x 33,5 cm. Künstlerinfo: auch Schauß, dt. Bildnis- und Genremaler (1832 Berlin bis 1916 Berlin), studierte an der Akademie Berlin bei Carl Steffeck, ab 1856 Schüler von Léon Cogniet an der École des beaux Arts in Paris, unternahm Studienreisen nach England, Holland, Belgien, Italien und Spanien, 1874–76 Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, 1876 Rückkehr nach Berlin, beschickte die Großen Berliner Kunstausstellungen und 1869–1916 die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Müller-Singer, Klunzinger-Seubert, Seubert, Saur, Dressler, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4336
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ferdinand Schauss, Mutter mit Kind im Wald

sommerlicher Weg, von Laubbäumen gesäumt, wohl Partie im Park von Schloss Bellevue in Berlin, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, links unten datiert und ortsbezeichnet ”Bellevue d. 15.8.(18)63” sowie wohl vom Künstler nachsigniert ”F. Schauss”, laut Vorbesitzerangaben aus dem Nachlass der Enkelin des Künstlers, Craquelure, ungerahmt, Maße ca. 52,5 x 42 cm. Künstlerinfo: auch Schauß, dt. Bildnis- und Genremaler (1832 Berlin bis 1916 Berlin), studierte an der Akademie Berlin bei Carl Steffeck, ab 1856 Schüler von Léon Cogniet an der École des beaux Arts in Paris, unternahm Studienreisen nach England, Holland, Belgien, Italien und Spanien, 1874–76 Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, 1876 Rückkehr nach Berlin, beschickte die Großen Berliner Kunstausstellungen und 1869–1916 die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Müller-Singer, Klunzinger-Seubert, Seubert, Saur, Dressler, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4337
Limit: 1500,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ferdinand Schauss, Stiller Winkel auf dem Bauernhof

Hühner und Enten, im Schatten zweier Laubbäume, beim Futter picken, flott erfasste, minimal pastose Malerei, Öl auf Platte, links unten signiert ”F. Schauss” und undeutlich datiert ”(18)61?”, laut Vorbesitzerangaben aus dem Nachlass der Enkelin des Künstlers, gerahmt, Falzmaß ca. 23,5 x 17 cm. Künstlerinfo: auch Schauß, dt. Bildnis- und Genremaler (1832 Berlin bis 1916 Berlin), studierte an der Akademie Berlin bei Carl Steffeck, ab 1856 Schüler von Léon Cogniet an der École des beaux Arts in Paris, unternahm Studienreisen nach England, Holland, Belgien, Italien und Spanien, 1874–76 Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, 1876 Rückkehr nach Berlin, beschickte die Großen Berliner Kunstausstellungen und 1869–1916 die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Müller-Singer, Klunzinger-Seubert, Seubert, Saur, Dressler, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4338
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Ferdinand Schauss, Strand bei Zinnowitz

sommerlicher Blick durch Kiefernwäldchen auf den Strand und die Ostsee, im hellen Sonnenlicht, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene Landschaftsmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Gouache, links unten signiert, ortsbezeichnet und datiert ”Ferd. Schauss, Zinnowitz, Aug. 1905”, laut Vorbesitzerangaben aus dem Nachlass der Enkelin des Künstlers, freigestellt hinter Glas gerahmt, Blattmaß ca. 27 x 39 cm. Künstlerinfo: auch Schauß, dt. Bildnis- und Genremaler (1832 Berlin bis 1916 Berlin), studierte an der Akademie Berlin bei Carl Steffeck, ab 1856 Schüler von Léon Cogniet an der École des beaux Arts in Paris, unternahm Studienreisen nach England, Holland, Belgien, Italien und Spanien, 1874–76 Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar, 1876 Rückkehr nach Berlin, beschickte die Großen Berliner Kunstausstellungen und 1869–1916 die Ausstellungen im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher, Müller-Singer, Klunzinger-Seubert, Seubert, Saur, Dressler, Scheidig ”Die Weimarer Malerschule” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4339
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Friedrich Wilhelm Schreiner, Mittelalterliche Stadtansicht

von Häusern gesäumtes Flussufer mit einigen am Ufer liegenden Booten, im Hintergrund Blick auf eine Stadtansicht mit zahlreichen Türmen, vor gebirgiger Kulisse, unter luftig bewölktem Himmel, mit den ersten Anzeichen des Abendrotes, pastose ausgeführte Vedutenmalerei, Öl auf Holz, um 1880, unten mittig signiert „F. W. Schreiner“, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 20 x 32 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1836 Köln bis 1922 Düsseldorf), Studium der Malerei als Privatschüler von Wilhelm Camphausen, Johann Wilhelm Lindlar und Andreas Achenbach, ließ sich nach zahlreichen Studienreisen in Düsseldorf nieder, wurde für seine Vorliebe der Darstellung von Eichen auch „Eichenschreiner“ genannt, Mitglied im Künstlerverein Malkasten, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4340
Limit: 320,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Schulhof, Fluss im Hochgebirge

breiter Fluss mit angelegten Booten, vor mächtiger Hochgebirgskulisse, unter dramatisch bewölktem Himmel, lasierende, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten handsigniert und datiert „Schulhof 1879“, leichte Craquelure, restauriert, ungerahmt, Maße ca. 32,5 x 41,0 cm.

Katalog-Nr.: 4341
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Christian Sell der Jüngere, Soldatenszene

zwei Reiter auf der Landstraße in dämmriger Winterlandschaft, beim Füttern der Pferde, minimal pastose, miniaturhafte Genremalerei, Öl auf Holz, um 1890, rechts unten signiert ”Chr. Sell”, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 20,5 x 27 cm. Künstlerinfo: eigentlich Christian Wilhelm Sell, dt. Schlachtenmaler (1856 Düsseldorf bis 1925 Gotha), Sohn und Schüler Christian Sell des Älteren, studierte 1873–81 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein und Peter Johann Theodor Janssen, Quelle: Düsseldorfer Malerschule (Bruckmann) und Internet.

Katalog-Nr.: 4342
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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C. Simon, Sitzender Herr mit Zeichenblock

Halbfigurenbildnis eines mit schwarzer Kappe und Anzug bekleideten, wohl jüdischen Herrn mittleren Alters, beim Zeichnen, auf einem Stuhl sitzend und konzentriert zum Betrachter des Bildes blickend, minimal pastose, akademische Portraitmalerei, Öl auf Leinwand, rechts oben signiert und datiert ”C. Simon (18)95”, minimale Craquelure, Leinwand partiell hinterlegt, restauriert, original im prächtigen, 17 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt (defekt), Falzmaß ca. 78 x 58 cm.

Katalog-Nr.: 4343
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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J. J. Spring, Alm im Hochgebirge

sommerliche Almwirtschaft, mit Alphorn blasenden Hirten, vor imposanter Bergkulisse, minimal pastose, romantische Malerei mit schönem Licht, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., rechts unten signiert ”J. J. Spring”, Craquelure, minimal reinigungsbedürftig, in alter Eichenleiste mit Goldinlay gerahmt, Falzmaß ca. 23,5 x 31,5 cm.

Katalog-Nr.: 4344
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Prof. Alexander Teschner, attr., ”Ecce Homo”

Kniestück des sinnend in sich gekehrten Jesus Christus vor orientalischer Stadtsilhouette, hierzu berichtet das Neue Testament bei Matthäus 27, 29–30 ”Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Heil dir, König der Juden! Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf.”, der Betrachter des Gemäldes wird Zeuge des gedemütigten Jesus, der von seinen Peinigern zum Hohn mit den vermeintlichen Königsinsignien der (Dornen-)Krone, dem Purpurmantel und dem Zepter in Gestalt einer Binse in Jesu rechter Hand ausgestattet wird, hier in seiner ganzen verletzlichen Menschlichkeit, gemäß des Ausspruchs ”Ecce Homo (dt.: Sehet, welch ein Mensch)” zur Schau gestellt ward, das Gemälde zeigt eine enge Geistesverwandschaft zu dem zur Entstehungszeit des Gemäldes in Berlin tätigen Nazareners Peter von Cornelius, und Seubert bemerkt 1879 hierzu ”Nachdem ihn der Umgang mit Cornelius zu innerer Versöhnung geführt hatte, entwarf er mit großer Klarheit die Cartons für die Glasmalerei in den Domen von Stralsund und Aachen. Seine Arbeiten sind religiös und von warmer Empfindung.”, bei dem vorliegenden Gemälde dürfte es sich um eines der populärsten Motive Teschners handeln, er schuf den ”Ecce Homo” 1853 für die Kirche zu Perleberg, hierzu schreibt Müller-Klunzinger 1864: ”Von Oelbildern ist namentlich ein Eccehomo aus dem Jahr 1853 zu erwähnen, welcher in der Kirche zu Perleberg hängt und 1856 im Stich (von Carl Becker) erschien.” und die Allgemeine Deutsche Biographie ergänzt zum Gemälde ”... (der Ecce homo wurde) durch einen Zuschuß des Vereins für religiöse Kunst in der evangelischen Kirche im Jahre 1860 für die Kapelle des Domcandidatenstiftes in Berlin erworben.”, das Gemälde wurde auf der Berliner Akademieausstellung 1854 gezeigt und ist bei Boetticher ”Malerwerke des 19. Jahrhunderts” unter Werknummer 6 des Künstlers aufgeführt, auch wenn Teschner später in Vergessenheit geriet, erfuhr er von seinen Zeitgenossen Wertschätzung und die Allgemeine Deutsche Biographie vermerkt 1894: ”Teschner bestrebte sich, „den strengen kirchlichen Stil der Cornelianischen Richtung mit den Anforderungen des modernen Realismus in Farbe, Zeichnung und Modellirung zu versöhnen“. Dieses Ziel erreichte er am meisten in seinem letzten Oelbild, einer Pietà, das auf der Berliner Kunstausstellung des Jahres 1878 Aufsehen erregte und von Kaiser Wilhelm I. angekauft wurde.”, bei dem hier vorliegenden, feinst mit spitzem Pinsel festgehaltenem Gemälde könnte es sich um eine Vorstudie oder Variante von der Hand Teschners handeln, Öl auf Holz, um 1853, unsigniert, in der Malerei, z.B. über dem Kopf Jesu, sind schwache, jedoch unleserliche Schriftspuren sichtbar, rückseitig altes Londoner Malgrundetikett, alter Berliner Stempel, handschriftliche Zuschreibung ”Alexander Teschner ...” und Info zum Künstler aus Thieme-Becker, beigegeben Auszug aus Boetticher, der Allgemeinen Deutschen Biographie und Info zum Motiv, minimale Altersspuren, gering restauriert, sehr schön original im neogotischen Goldstuckrahmen mit Bildausschnitt in Form eines Kirchenfensters gerahmt, Falzmaß ca. 21,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: dt. Historienmaler und Glasmalereientwerfer (1816 Berlin bis 1878 Berlin), studierte ca. 1836–45 an der Akademie Berlin bei Wilhelm Herbig und Karl Wilhelm Wach, erfuhr starke Beeinflussung durch den Nazarener Peter von Cornelius (1783 Düsseldorf bis 1667 Berlin), 1858–59 Aufenthalt in Rom, anschließend als Professor und Geschichtsmaler in Berlin erwähnt, beschickte ab 1836 die Berliner Akademieausstellungen, 1865 Ehrung mit der großen goldenen Medaille von Hohenzollern, 1871–77 in Dresden, tätig in Berlin, Quelle: Thieme-Becker, Nagler, Bénézit, Allgemeine Deutsche Biographie, Seubert, Müller-Klunzinger, Saur, Singer, Boetticher, Kataloge der Kunstausstellung der Königlichen Akademie der Künste Berlin sowie Internet.

Katalog-Nr.: 4345
Limit: 900,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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H. Wagner, Sommer am Fluss

Bauer mit seinen Pferden an einer Furt, mit Wäsche waschender Magd ins Gespräch vertieft, währenddessen ein Hund die Enten am Ufer aufscheucht und ein Bub zu Pferde das Treiben beobachtet, auf dem gemächlich fließenden Fluss am Horizont Segelboote und die Silhouette einer Stadt, unter locker bewölktem Himmel, minimal pastose Malerei, links unten signiert und datiert „H. Wagner 1882“, Craquelure, restauriert und restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 70,5 x 106 cm.

Katalog-Nr.: 4346
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Paar allegorische Darstellungen

jeweils vor schwarzem Grund schwebende, in zarten Stoffen gehüllte Frauen mit blütengeschmückten Schalen und Körben, teils lasierende Malerei, Öl auf Malplatte, 2. Hälfte 20. Jh., unterschiedliche Erhaltungen, Falzmaß ca. 35 x 22,5 cm.

Katalog-Nr.: 4347
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Raffaels Engel

bereits Ende des 18. Jh. avancierten die Engel der Sixtina, neben der Mutter Gottes, zu den heimlichen Stars des Gemäldes, in der Folge wurden die beiden Engel immer wieder zu zweit oder einzeln verewigt, im vorliegenden Gemälde schaut der rechte der beiden Putti, sich auf eine Brüstung abstützend, ein wenig desillusioniert zum Betrachter, fein lasierende Malerei nach Raffael, Öl auf Leinwand, Ende 19. Jh., unsigniert, rückseitig altes Kunsthandlungsetikett ”F. W. Mittenzwey ... Leipzig, Grimmaische Strasse 2”, Leinwand holzwurmstichig, gering restaurierungsbedürftig, original in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaß 19 x 27 cm.

Katalog-Nr.: 4348
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Madonnenbildnis

betende, den Blick zum Himmel gerichtete Heilige Maria, mit Taube vor ihrer Brust, als Symbol des Heiligen Geistes, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 19. Jh., doubliert, Einriss, restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 97,5 x 75,5 cm.

Katalog-Nr.: 4349
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Wie funktioniert eine Auktion