Gemälde

Katalog-Nr. 4332

Johann Jakob Reinhardt, Gebirgssee im Mondenschein

Gesellschaft im Kahn, vor nächtlich erleuchteter Kleinstadt, am steil aus dem See aufsteigenden Ufer, unter dramatisch bewölktem Himmel im diffusen Mondlicht, hierzu bemerkt Seubert ”Reinhardt malt Stimmungsbilder von großartiger Auffassung, trefflicher Zeichnung und einfach wahrer Färbung.”, lasierende Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert ”J. J. Reinhardt 1896”, rückseitig originales Nürnberger Rahmungsetikett, Craquelure, restauriert, original in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaß ca. 68 x 87,5 cm. Künstlerinfo: auch Johann Jacob Reinhardt, dt. Landschaftsmaler (1835 Mannheim bis 1900 oder 1901 Nürnberg), zunächst zum Kaufmann bestimmt, studierte ab 1852 an der Akademie Düsseldorf bei Joseph Wintergerst und Johann Wilhelm Schirmer, Reise mit Schirmer nach Oberitalien und in die Schweiz, anschließend Schüler von Andreas Achenbach und Oswald Achenbach, auf Veranlassung von Karl Friedrich Lessing einjähriger Aufenthalt in Karlsruhe, danach freischaffend in Mannheim, später Berufung als Hofmaler des Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha nach Coburg, von diesem mit dem Orden für Kunst und Wissenschaft geehrt, in Coburg letztmalig 1875 im Adressbuch geführt, beschickte ab 1877 die Akademieausstellung in Dresden, 1890–1901 in Nürnberg nachweisbar, 1856–65 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein ”Malkasten”, Quelle: Thieme-Becker, Grieb ”Nürnberger Künstlerlexikon”, Saur Bio-Bibliographisches Lexikon, Bruckmann ”Düsseldorfer Malerschule”, Müller-Singer, Seubert und Boetticher.

Limit:
450,00 €

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