Gemälde

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Alpenlandschaft

Hochalm mit Marterl vor imposanten schneebedeckten Gipfeln eines Bergmassivs, stark pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Karton, 1920er Jahre, links unten signiert ”Kutscher”?, in silberbronzierter Leiste gerahmt, IM 23 x 29 cm.

Katalog-Nr.: 4450
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 25,00 €

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Josef Dederichs, röhrende Hirsche im Gebirge

imposantes Alpenpanorama unter klarem Himmel, im Vordergrund mit einer Rotwildgruppe unter hohen Tannen, stark pastose, teils in Spachteltechnik gefertigte Landschaftsmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Sperrholzplatte, um 1950, rechts unten signiert ”J. Dederichs”, rückseitig Kunsthandlungsetikett ”Ferd. Vollmüller Koblenz”, min. Altersspuren, in breiter Leiste gerahmt, IM 79 x 98 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Stillleben- und Marinemaler, (1873 Bleibuir bis 1958 Köln), um 1900 Eintritt in die Kunstakademie Düsseldorf als Schüler von Fritz von Wille, nach Abschluss des Studiums lässt er sich als Maler in der Kölner Südstadt nieder, später bezieht er ein Atelier im angrenzenden Köln-Bayenthal, unternimmt regelmäßig Ferien- und Studienreisen an die belgische und niederländische Nordseeküste, in die deutschen und österreichischen Alpen sowie nach Italien, fertigte vor allem Hafenmotive, Gebirgspanoramen, Holländische Blumenmärkte und Rheinlandschaften, welche er alle im Kölner Atelier schuf, seine berühmten Eifellandschaften allerdings malte er direkt vor Ort, Quelle: Treffpunkt Kunst.

Katalog-Nr.: 4451
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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K. Schäfer, Blick zur Schneekoppe

winterliche Ansicht aus dem Riesengebirge im Licht der untergehenden Sonne, min. pastose Landschaftsmalerei in pastelligem Kolorit, Öl auf Leinwand, um 1950, rechts unten signiert ”K. Schäfer”, leichte Erhaltungsmängel, in goldbronzierter Stuckleiste, diese def., IM 49 x 62 cm.

Katalog-Nr.: 4452
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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K. Schmidt, Alpenlandschaft

spätsommerliche Ansicht einer Hochalm zwischen trutzigen Felsen und hohen Nadelbäumen, im Hintergrund aufragendes Bergmassiv mit schneebedeckten Gipfeln, mit breitem Pinsel erfasste, stark pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1920, links unten signiert ”K.Schmidt”, in breiter goldbronzierter Leiste gerahmt, IM 99 x 68 cm.

Katalog-Nr.: 4453
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Stumpf, Wilhelm, attr., Frühling in Mittenwald

im zarten Licht der ersten wärmenden Sonnenstrahlen liegender Bergpfad mit grünender Umgebung vor den imposant aufragenden Gipfeln des Karwendel, mit breitem Pinsel pastos erfasste Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1920, unsigniert, rückseitig altes handschriftliches Klebeetikett, bezeichnet ”Mittenwald”, reinig.bed., in goldbronzierter Leiste gerahmt, IM 99 x 100 cm. Künstlerinfo: Wilhelm Ludwig Ferdinand Stumpf, dt. Landschafts- und Portraitmaler (1873 Weimar bis 1926 Oberstaufen), studierte an den Akademien Leipzig und München, dort Schüler von Gabriel von Hackl, Karl Raupp, Paul Hoecker und Heinrich von Zügel, besuchte 1898/99 zusammen mit Paul Klee die Malerakademie Burghausen, von 1900 bis 1922 regelmäßig auf Ausstellungen im Münchner Glaspalast vertreten, neben Landschaften, Stillleben und Portraits schuf er grafische Arbeiten sowie Buchillustrationen, nahm als Kriegsberichterstatter und Zeichner am 1. Weltkrieg teil, nach dem Grauen des Krieges zog er sich ins Oberallgäu zurück, wo er sich nach einigen persönlichen Rückschlägen das Leben nahm, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4454
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 280,00 €

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Wilhelm Stumpf, Gebirgslandschaft mit Knabe

idyllisch wirkendes, frühlingshaftes Alpenpanorama mit blühenden Obstbäumen auf der Hochalm und kleinem Knaben beim Aufstieg zum nächsten Gehöft, mit breitem Pinsel erfasste, min. impressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert ”Wilhelm Stumpf” mit undeutlicher Ortsangabe und Datierung 1913, Craquelure, winz. Farbplatzer, rest.bed., gerahmt, IM 80 x 89 cm. Künstlerinfo: Wilhelm Ludwig Ferdinand Stumpf, dt. Landschafts- und Portraitmaler (1873 Weimar bis 1926 Oberstaufen), studierte an den Akademien Leipzig und München, dort Schüler von Gabriel von Hackl, Karl Raupp, Paul Hoecker und Heinrich von Zügel, besuchte 1898/99 zusammen mit Paul Klee die Malerakademie Burghausen, von 1900 bis 1922 regelmäßig auf Ausstellungen im Münchner Glaspalast vertreten, neben Landschaften, Stillleben und Portraits schuf er grafische Arbeiten sowie Buchillustrationen, nahm als Kriegsberichterstatter und Zeichner am 1. Weltkrieg teil, nach dem Grauen des Krieges zog er sich ins Oberallgäu zurück, wo er sich nach einigen persönlichen Rückschlägen das Leben nahm, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4455
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Edward Harrison Compton, sommerliche Hochgebirgslandschaft

Blick von hoher Felswand, vorbei an Krüppelkiefer und schroffen Geröll, ins tief eingeschnittene Alpental, zur Bergkette mit Gletscher auf der gegenüberliegenden Talseite, lasierende, teils minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten signiert ”E. Harrison Compton”, im versilberten Stuckrahmen gerahmt, Falzmaß 70 x 90 cm. Künstlerinfo: dt.-englischer Landschafts- und Architekturmaler sowie Illustrator (1881 Feldafing am Starnberger See bis 1960 Feldafing), Schüler seines Vaters Edward Theodore Compton und der Kunst- und Gewerbeschule London, anschließend Rückkehr nach Bayern, unternahm Studienreisen durch Tirol, Oberitalien, Deutschland und England, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, zeitweise in Potsdam und Würzburg arbeitend, tätig in Feldafing am Starnberger See, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Bruckmann, Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4456
Limit: 2900,00 €, Zuschlag: 2900,00 €

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Carl Dörrbecker, sommerliche Hochgebirgslandschaft

Bergwiesen, mit Almhütten vor Hochgebirgskulisse, im morgendlichen Dunst, lasierende Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert ”K. Dörrbecker Ffm. (Frankfurt am Main) (19)42”, Craquelure, im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß 70 x 101 cm. Künstlerinfo: auch Karl Dörrbecker, dt. Maler (1894 Frankfurt am Main bis 1983 Frankfurt am Main), tätig in Frankfurt am Main, Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4457
Limit: 0,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Silke Gelberg, ”Kapellenweg Saas Fee”

sommerlicher Blick vom hohen Fels, vorbei an Nadelbäumen, in weite sonnige, Schweizer Hochgebirgslandschaft im Kanton Wallis, pastose Landschaftsmalerei mit breitem, expressivem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert ”Silke Gelberg (19)70”, rückseitig auf der Leinwand original Etikett ”Kapellenweg Saas Fee, Original Ölgemälde, 750,–”, auf dem Keilrahmen nochmals in Blei betitelt ”Kapellenweg” und Stempel einer Malutensilienhandlung ”... Herrsching bei München”, gering reinigungsbedürftig, in alter Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaß ca. 70 x 100 cm.

Katalog-Nr.: 4458
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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H. Kahl, Riesengebirgslandschaft

sommerlicher Blick über Bergwiesen, mit verstreut liegenden Bauernhäusern, zur Schneekoppe im Riesengebirge, Öl auf Malplatte, Mitte 20. Jh., rechts unten signiert ”H. Kahl”, gering reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß 57 x 50 cm.

Katalog-Nr.: 4459
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Karl Kaltenmoser, Alpenlandschaft

Blick über sonnenbeschienene Bergwiesen auf das dahinterliegende Felsmassiv mit schneebedeckten Gipfeln, mit breitem Pinsel festgehaltene pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Karton, um 1890, rechts unten signiert ”K. Kaltenmoser”, in massiver, tief gekehlter und teils vergoldeter Leiste gerahmt, Falzmaß 40 x 30 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1853 München bis 1923 München), Sohn des Genremalers Kaspar Kaltenmoser, zunächst Postbeamter, hat sich erst in späteren Jahren der Malerei zugewandt und seine Bilder 1909–1922 im Münchner Glaspalast ausgestellt, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker.

Katalog-Nr.: 4460
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Max Leimgrub, ”Partie bei Braunau”

Blick auf schmalen Wanderpfad mit Figurenstaffage unter locker bewölktem Himmel, im Hintergrund Alpenpanorama, spätromantische Landschaftsmalerei in gedecktem Kolorit, Öl auf Holzplatte, um 1880, rechts unten signiert ”M. Leimgrub”, rückseitig altes Klebeetikett, handschriftlich betitelt: ”Partie bei Braunau” sowie weiterer unleserlicher Zusatz, leichte Altersspuren, reinigungsbedürftig, Maße 23,8 x 11,5 cm.

Katalog-Nr.: 4461
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Paul Schimming, sommerliche Hochgebirgslandschaft

Blick über weite bewegte Bergwiesen, mit Marterl und Almhütten, vor imposanter Hochgebirgskulisse, lasierende, partiell minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert ”P. Schimming”, rückseitig Rahmungsetikett Werdau, kleine Löchlein in der Leinwand, gering restaurierungsbedürftig, original in schwarzer Lackleiste (bestoßen) gerahmt, Falzmaß 52 x 70 cm.

Katalog-Nr.: 4462
Limit: 50,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Josef Koch, ”In der Jachenau”

herbstliche Ansicht der Gemeinde Jachenau in Oberbayern, mit der Pfarrkirche St. Nikolaus vor dem Herzogstand, lasierende, partiell minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert ”Jos. Koch Mch.”, rückseitig auf Keilrahmen bezeichnet ”Josef Koch Kunstmaler München 1947–in der Jachenau”, Craquelure, minimal reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaß 60 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1886 bis 1966?), Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in München, Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4463
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Rudolf Warnecke, Alpendorf

Blick entlang einer Häuserreihe am gurgelnden Gebirgsbach, im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel eines Gebirgsmassivs unter klarem Himmel, mit breitem Pinsel, teils in Spachteltechnik gefertigte expressionistische Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 1960, links unten signiert ”Warnecke”, Craquelure, in silberbronzierter Leiste gerahmt, IM 69 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Maler Graphiker, Sgraffitokünstler, Illustrator und Holzschneider (1905 Bautzen bis 1994 Ravenstein-Merchingen), ab 1918 Lehre zum Gebrauchsgraphiker in der Kunstanstalt der Gebrüder Weigang in Bautzen, 1923 Gründung eines Ateliers für Werbegraphik zusammen mit dem Maler Karl W. Schmidt in Zittau, ab 1924 Pressezeichner, stud. 1926 an der Akad. für graphische Künste Leipzig (HGB) bei Alois Kolb, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, ab 1928 als Illustrator tätig, später Ausstellungsleiter im Stadtmuseum Bautzen, nach 1945 in Dinkelsbühl ansässig und regelmäßige Aufenthalte auf Sylt und Westerland, 1960–69 Zweitatelier in Crailsheim, ab 1969 in Ravenstein-Merchingen ansässig, 1981–82 Studienreisen nach Griechenland, Italien und Kalifornien, erhielt zahlreiche Ehrungen, u. a. 1985 Ehrenbürger der Stadt Ravenstein, Quelle: Vollmer und Internet.

Katalog-Nr.: 4464
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ansicht Mittelberg im Walsertal

Blick auf das winterlich verschneite Alpendorf mit den sich am Horizont erhebenden Schafalpenköpfen, stark pastose, teils gespachtelte Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, links unten monogrammiert ”MB” und datiert 1960, rückseitig auf Etikett bezeichnet ”Mittelberg im kleinen Walsertal mit Blick auf Schafalpköpfe. Der lieben Hedy und Josef. Weihnachten 1960.”, in moderner Leiste gerahmt, IM 58 x 46,5 cm.

Katalog-Nr.: 4465
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Alpenländische Dorfansicht

sommerlicher Blick auf eine kleine Gemeinde am Fuß eines Bergmassivs unter klarem Himmel, stark pastose, teils gespachtelte Landschaftsmalerei in ss. Kolorit, Öl auf Leinwand, um 1910, unsigniert, Keilrahmen rückseitig handschriftlich unleserl. ital. annotiert ”[...] Nonna, Gianni & Reto Colgiati” sowie etwas undeutl. auf frz. gestempelt ” [...] reservés pour tous les pays [...] la Suede et la Norvège”, sowie altes Kunsthandlungsetikett ”E. Häuselmann Bern”, Craquelure, in schlichter Holzleiste gerahmt, IM 34,5 x 47 cm.

Katalog-Nr.: 4466
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Eugen Bracht, ”Das Matterhorn in frischem Schnee”

Blick von der Riffelalp, über verschneite Hochgebirgslandschaft mit dem Riffelsee, zur Ostwand des Matterhorns und dem Hörnligrat im hellen Sonnenlicht, hierzu schreibt Großkinsky: ”Im Jahre 1886 wandte sich Eugen Bracht einem neuen Stoffgebiet zu–dem alpinen Hochgebirge ... Bracht bereiste von nun an verschiedene Gegenden in den Alpen, um den für ihn als Maler ergiebigsten Studienort zu ergründen. ... Auf Anraten und in Begleitung seines Freundes Ferdinand Springer besuchte er im August 1887 Zermatt in den Walliser Alpen. Das Matterhorn und der Monte Rosa haben ihn in ihrer majestätischen und massiven Erscheinung nachhaltig beeindruckt. Zahlreiche Studien, die er während dieser Tage anlegte, dienten ihm über Jahre hinaus als Arbeitsgrundlage für imposante Alpengemälde. ... ”Das Matterhorn (1890)”, das in den Besitz von Kaiser Wilhelm II. überging, mußte Eugen Bracht sogar auf Wunsch mehrmals wiederholen.”, das vorliegende Gemälde ”Das Matterhorn in frischem Schnee” behält nahezu den identischen Standort des 1890 entstandenen ersten Matterhorngemäldes bei, dürfte aber in Brachts Dresdner Zeit, um 1906, entstanden sein, es ist in seiner Erfassung des Motivs deutlich impressionistischer und in einer sublimen, lichten Farbigkeit mit locker-pastosem Pinselduktus erfasst, zu Brachts Dresdner Zeit vermerkt Großkinsky: ”Bracht konnte in Dresden nicht nur ungehindert seine künstlerischen Ziele verfolgen, sondern fand auch in Gotthard Kuehl einen Kollegen, dessen Erfahrungen im Umgang mit der Freilichtmalerei ihm förderlich waren und dessen Arbeiten ihm nachhaltig beeinflussten. Die allmähliche Aufhellung seiner Palette, der pastoser werdende Farbauftrag als auch die impressionistische Pinselführung können auf die Auseinandersetzung mit dem Kollegen zurückgeführt werden. ... Die Zeit von Januar 1902 bis Sommer 1919 in Dresden, ... gestaltete sich zum Höhepunkt seiner (Brachts) künstlerischen Laufbahn.”, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert ”Eugen Bracht”, das ursprünglich geringfügig größer geplante Gemälde ist rückseitig im Falz nochmals signiert ”Eugen Beacht”, rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei bezeichnet ”511–Das Matterhorn in frischem Schnee–Eugen Bracht Dresden” dazu Reste eines Chemnitzer Besitzeretiketts, Craquelure, sehr schön gerahmt, Falzmaß 92,5 x 108,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Eugen Felix Prosper Bracht, dt. Maler und Graphiker (1842 Morgens/Schweiz bis 1921 Darmstadt), ab 1850 in Darmstadt, hier Schüler von Friedrich Frisch und Karl Ludwig Seeger, auf Protektion von Johann Wilhelm Schirmer ab 1859 Studium an der Kunstschule Karlsruhe, 1860 Sommeraufenthalt mit Hans Thoma und Emil Lugo im Schwarzwald, 1861–64 Schüler von Hans Gude in Düsseldorf, 1864–70 kaufmännische Ausbildung zum Wollhändler im belgischen Verviers, 1870–75 zeitweise als selbständiger Wollhändler in Berlin tätig, 1875–77 wieder Schüler von Hans Gude in Karlsruhe, 1880–81 mit Carl Coven Schirm und Adolf von Meckel Studienreise durch Syrien, Palästina und Ägypten, weitere Studienaufenthalte im Orient, in Paris, an der Riviera, im Riesengebirge, der Lüneburger Heide und auf Rügen, ab 1882 Dozent und ab 1884 Professor an der Akademie Berlin, ab 1900 Mitglied der Akademie Dresden, 1901 Ernennung zum Geheimen Hofrat und 1918 zum Geheimen Rat durch den Sächsischen König, 1901–1919 Dozent an der Akademie Dresden, ab 1919 Ruhestand in Darmstadt, Mitglied der Dresdner Künstlergruppe ”Zukunft” und der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, ab 1912 Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft, Ehrenmitglied der Akademie München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Großkinsky ”Eugen Bracht 1842–1921. Landschaftsmaler im wilhelminischen Kaiserreich.” und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4467
Limit: 6000,00 €, Zuschlag: 16500,00 €

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Alfred von Schönberger, Alpenpanorama

Blick über einen still liegenden, klaren Bergsee auf die im Hintergrund majestätisch aufragenden, schneebedeckten Gipfel eines breiten Gebirgszuges unter locker bewölktem Himmel, lasierende Landschaftsmalerei mit effektvoller Lichtführung, Öl auf Leinwand, links unten signiert ”Alfred von Schönberger” und datiert 1906, Leinwand mit hinterlegter Fehlstelle, Craquelure, rest.bed., in silberbronzierter Leiste gerahmt, IM 60 x 89 cm. Künstlerinfo: österr./dt. Maler, geb. 1845 in Graz, studierte in München bei Lier und K. Millner, bereiste Europa, den Orient und Afrika, ab 1880 in Frankfurt und Kronberg/Taunus tätig, 1907 in Frankfurt/Main noch tätig genannt, Quelle: Th.B. und Internet.

Katalog-Nr.: 4468
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Sommer im Hochgebirge

Blick über trutzige Felsen auf ein im Sonnenlicht sitzendes Pärchen, welches das imposante Panorama eines ruhig liegenden Bergsees sowie der sich im Hintergrund anschließenden hoch aufragenden Felswände genießt, lasierende, spätromantische Landschaftsmalerei in ss. Licht, Öl auf Lwd., um 1890, rechts unten Ligaturmonogramm ”CG”?, in reliefierter Goldstuckleiste gerahmt, min. rest.bed., IM 23 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 4469
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Ruine am See

Blick, durch die teils überwucherten Überreste eines gotischen Sakralbaus, auf klaren Bergsee, an dessen Ufer trutzige Felsen emporragen, mit Figurenstaffage und Segler, detailreiche lasierende Landschaftsmalerei, Öl auf Holzplatte, um 1880, rechts unten Ligaturmonogramm ”VS”?, in breiter vergoldeter Leiste gerahmt, IM 36,5 x 28 cm.

Katalog-Nr.: 4470
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Therese Fuchs, große Fjordlandschaft

Blick auf einen spiegelglatt liegenden norwegischen Fjord mit Ruderern, an dessen Ufer steile Felswände aufragen, fein lasierende Landschaftsmalerei mit wenigen pastosen Akzenten im gedeckten Kolorit, Öl auf Leinwand, um 1880, links unten signiert ”Th. Fuchs” und wohl im Falz unleserlich datiert und Ortsbezeichnung, rückseitig auf dem Keilrahmen Klebezettel mit unleserlichen Annotationen, Leinwand mit mehreren Fehlstellen, teils alt hinterlegt, restaurierungsbedürftig, im prunkvollen Goldstuckrahmen (restaurierungsbedürftig), Falzmaß 67 x 95 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmalerin (1849 Düsseldorf bis 1898 Düsseldorf?), tätig in Düsseldorf Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4471
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 270,00 €

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Elisabeth Grüttefien, Fjordlandschaft

Blick vom sonnigen Ufer auf weiten Fjord mit Dampfschiff, vor imposanter Felskulisse, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Karton, um 1930, rechts unten signiert ”E. Grüttefien”, Craquelure, gering restauriert, minimal restaurierungsbedürftig, original in Münchner Leiste gerahmt, Falzmaß ca. 28 x 42 cm. Künstlerinfo: geborene Elisabeth Grüttefien, verehelichte Grüttefien-Kiekebusch auch Kiekebusch-Grüttefien, dt.-norwegische Malerin (1871 bis nach 1933), Schülerin von E. A. Normann, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin-Schlachtensee, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin.

Katalog-Nr.: 4472
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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August Kessler, ”Gewitterstimmung am Vierwaldstättersee”

sommerliche Hochgebirgslandschaft unter wolkenverhangenem Gewitterhimmel, stimmungsvolle, lasierende, partiell minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert ”A. Kessler 1871”, rückseitig altes Düsseldorfer Ausstellungsetikett, hier betitelt und bezeichnet ”... Gegenstand: am Vierwaldstättersee Gewitterstimmung ... Preis: Achtzig und Fünf Thaler ...”, Craquelure, gering reinigungsbedürftig, im originalen Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß 34,5 x 47,5 cm. Künstlerinfo. auch Friedrich August Keßler, dt. Landschaftsmaler (1826 Tilsit bis 1906 Düsseldorf), Sohn und Schüler des Landschafts- und Portraitmalers Christian Friedrich Kessler (1799–1854), studierte 1844–51 an der Akademie Düsseldorf bei Johann Wilhelm Schirmer, anschließend freischaffend in Düsseldorf, 1848 Mitbegründer des Künstlervereins ”Malkasten”, unternahm Studienreisen in den Teutoburger Wald, in den Schwarzwald, die Rhön, an den Chiemsee und in die Eifel, beschickte 1860–92 die Berliner Akademie-Ausstellungen, den Glaspalast München und ab 1864 die Tilsiter Kunstausstellungen, Quelle: Thieme-Becker, Bötticher und Internet.

Katalog-Nr.: 4473
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 480,00 €

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Ludwig Sohler, Bayerische Voralpenlandschaft

spätsommerlicher Blick, über baumumstandenen See, zum Dorf vor Hochgebirgskulisse, pastose Landschaftsmalerei in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten signiert ”Ludwig Sohler München”, minimal Craquelure, Druckstelle in der Leinwand, im originalen Stuckrahmen gerahmt, Falzmaß 60 x 80 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1907 Senden an der Iller bis 1998 München), zunächst Ausbildung zum Maschinenbauingenieur, studierte an der Akademie München bei Arno Lemke und Sebastian Bacher, unternahm Studienreisen nach Frankreich und Italien, tätig in München, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4474
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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