Gemälde

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Bernhard Willmann, attr., erlegter Hase

Küchenstillleben mit hängendem erlegten Hasen im dämmrigen Licht, effektvolle, minimal pastose Malerei, Öl auf Karton, um 1900, rechts unten undeutlich signiert ”Willmann”, gerahmt, Falzmaß ca. 20 x 14 cm. Künstlerinfo: eigentlich Rudolf Bernhard Willmann, dt. Stilllebenmaler (1868 Straßburg bis 1919 München), studierte 1890–93 an der Akademie München bei Nikolaus Gysis und Rudolf von Seitz, unternahm Studienreisen nach Venedig, Rom, Florenz und Paris, Mitglied der Luitpold-Gruppe, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4275
Limit: 220,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Barocke Beizjagdszene des 17./18. Jh.

Darstellung zweier herrschaftlich gekleideter Reiter, je einen Raubvogel mit Haube tragend, in sommerlicher Gebirgslandschaft mit Fluss, stimmungsvolle, lasierende Genremalerei mit sehr schönem Licht in der Tradition von Philips Wouerman, Öl auf Leinwand, unsigniert, auf Sperrholz aufgezogen, restauriert, im Designerrahmen gerahmt, Falzmaß 26 x 35 cm.

Katalog-Nr.: 4276
Limit: 750,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Alexander Ritter von Bensa, Parforcejagdszene

Jagdgesellschaft, in der Mode des 18. Jh., nach erfolgter Hatz mit Hunden und Jagdstrecke im herbstlichen Wald, lasierende, partiell minimal pastose Genremalerei, Öl auf Holzplatte, um 1880, rechts unten signiert ”de Bensa”, rückseitig undeutlich gestempelt ”... Wien”, reinigungsbedürftig, im prächtigen, ca. 18 cm breiten Goldstuckrahmen (minimale Altersspuren) mit Messingrahmenschild ”A. de Bensa” gerahmt, Falzmaß 37 x 58,5 cm. Künstlerinfo: auch Alexander Ritter de (von) Pensa der Jüngere, verwandte das Pseudonym ”M. Gill”, österreichischer Schlachten- und Genremaler (1820 Wien-Leopoldstadt bis 1902 Wien), Sohn des Malers Alexander Franz Ritter von (de) Bensa dem Älteren, studierte wohl 1838–39 kurzzeitig Landschaftsmalerei an der Akademie Wien bei Franz Steinfeld und Thomas Ender, weitestgehend Autodidakt, beeinflusst von August Xaver Karl von Pettenkofen und Hinwendung zur Schlachtenmalerei bzw. zu Szenen aus dem ungarischen Volksleben, später Genreszenen in der Mode des 17./18. Jh., beschickte ab 1868 die Ausstellungen des Wiener Künstlerhauses, zahlreiche Ankäufe durch das österreichische Kaiserhaus und den Hochadel, 1889 Unfall und fortan gelähmt, tätig in Wien, Quelle: AKL, Boetticher, Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4277
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 1600,00 €

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Auguste Mayer, Schiffbruch vor türkischer Küste

der erstmals 1830 den Orient bereisende Maler fertigte in der Folgezeit zahlreiche Ansichten von Kleinasien, des Bosporus und Konstantinopels (Istanbul), bei vorliegenden Werk schildert er eine dramatische Schiffbruchszene im Sturm an klippenreicher Küste mit Türken bei der Bergung von Schiffbrüchigen und Strandgut vor orientalischer Stadtkulisse im Hintergrund, es handelt sich wohl um eine freie Darstellung von Istanbul, lasierende Marinemalerei mit wenigen pastosen Effekten in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1850, links signiert ”A. Mayer”, Craquelure, original im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß ca. 34,5 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Auguste Etienne Francois Mayer, frz. Orientalist, Marine- und Historienmaler, Zeichner und Lithograph (1805 Brest bis 1890 Brest), zunächst 1823 Versuche als Marineschriftsteller, schließlich Marinekarriere und parallel Hinwendung zur Marinemalerei, 1830 als Sekretär des Barons Taylor Teilnahme an einer Studienreise in den Orient, 1836 Reise nach Island, 1838 Lappland und Spitzbergen, 1839 Schweden und Dänemark,1845 als wissenschaftlicher Zeichner Studienreise nach Skandinavien, 1846 Reise nach Kleinasien, unternahm weitere Studienreisen nach Holland, Norwegen und zum Nordkap, beteiligte sich an Polarexpeditionen, 1850–67 tätig als Zeichenlehrer an der École Navale in Lanvéoc, 1939 zum Ritter und 1867 zum Offizier der Ehrenlegion ernannt, beschickte 1833–69 den Salon der Académie francaise, tätig in Brest an der frz. Atlantikküste, Quelle: Thieme-Becker, Seubert, Müller-Singer, Saur, Wiki-Brest und Benezit.

Katalog-Nr.: 4278
Limit: 8000,00 €, Zuschlag: 42000,00 €

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Pferderennbild

Reiter mit zwei Pferden vor weiter, wohl englischer Landschaft, lasierende Tiermalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten monogrammiert und datiert ”DB 1866”, doubliert und restauriert, Keilrahmen holzwurmstichig, gerahmt, Falzmaß ca. 60 x 74 cm.

Katalog-Nr.: 4279
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Christian Sell der Jüngere, Husar in Winterlandschaft

Reiter zu Pferd in lichter verschneiter Landschaft, fein mit spitzem Pinsel miniaturhaft festgehaltene militärische Genremalerei, Öl auf Holz, um 1890, links unten signiert ”C. Sell”, im originalen Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß 12 x 17 cm. Künstlerinfo: eigentlich Christian Wilhelm Sell, dt. Schlachtenmaler (1856 Düsseldorf bis 1925 Gotha), Sohn und Schüler des Christian Sell des Älteren, studierte 1873–81 an der Akademie Düsseldorf bei Andreas Müller, Heinrich Lauenstein und Peter Johann Theodor Janssen, Quelle: Düsseldorfer Malerschule (Bruckmann) und Internet.

Katalog-Nr.: 4280
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 450,00 €

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Westphalen, orientalischer Reiter

Bildnis eines Arabers auf weißem Pferd, ein Gewehr im Arm haltend und einen Felsen in schroffer, karger Landschaft erklimmend, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten bezeichnet ”Westphalen 28. Br. cop.”, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß 80,5 x 60 cm.

Katalog-Nr.: 4281
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Viorsky, russische Schlittenfahrt

dramatische Szene eines von Wölfen verfolgten Pferdeschlittens in abendlicher Winterlandschaft, pastose Genremalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten undeutlich signiert ”... Viorsky”, original in ca. 9 cm breiter schwarzer Lackleiste mit Goldinlay gerahmt, Falzmaß 60 x 80 cm.

Katalog-Nr.: 4282
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 360,00 €

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Alf Neisser, Der Jockey

prachtvoller Rassehengst, mit seinem Reiter auf dem Turnierplatz, gut beobachtete Tiermalerei, Öl auf Leinwand, um 1920, links unten signiert ”Alf Neisser”, etwas reinig.bed., in gekehlter, teilvergoldeter Leiste gerahmt, IM 53 x 69 cm.

Katalog-Nr.: 4283
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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”Melancholia”

allegorische, nächtliche Darstellung einer sinnenden jungen Dame mit tränennassen Augen im grauen Kleid mit Kruzifix und Schleier, auf Balkon vor weiter Landschaft und gotischer Kirchenkulisse im Mondenschein, qualitätvolle, fein lasierende, romantische Malerei in zurückhaltender grausilbriger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1850, unsigniert, Craquelure, randdoubliert, restauriert, original im ca. 12 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß 119 x 90 cm.

Katalog-Nr.: 4284
Limit: 1800,00 €, Zuschlag: 3600,00 €

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Strickendes Mädchen

junge Frau bei der Handarbeit, auf dem Balkon eines alpinen Bauernhauses, vor imposanter Hochgebirgskulisse, poesievolle, lasierende Genremalerei, Öl auf Karton, um 1890, unsigniert, minimal reinigungsbedürftig, original im prächtigen Goldstuckrahmen (geringe Altersspuren), Falzmaß 54 x 43 cm.

Katalog-Nr.: 4285
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 500,00 €

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Großmutter mit schmollender Enkelin

poesievolle Interieurszene mit alter Frau, einem sichtlich störrischen Kind mit Ball, die Haare kämmend, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 20. Jh., links unten undeutlich signiert, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß 42,5 x 28,5 cm.

Katalog-Nr.: 4286
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Carl von Bergen, musizierendes Kinderpaar

liebliche Darstellung zweier auf einer Bank vorm Bauernhäuschen sitzender junger Mädchen beim Spielen eines Xylophons, im Hintergrund Ausblick auf Gebirgskette im Licht der untergehenden Sonne, fein lasierende, eindringliche Genremalerei mit wenigen pastosen Akzenten, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert ”C. v. Bergen” und datiert 1924 mit Ortsangabe München, Leinwand mit kleiner hinterlegter Fehlstelle, partiell retuschiert, in silberbronzierter Leiste gerahmt, IM 44,5 x 31,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl von Bargen, dt. Genremaler (1853 Cuxhaven bis 1933 München), Studium der Malerei in München, bekannt geworden durch Genre-Bilder mit sog. „Bachidyllen” und Kindermotiven, stellte ab 1889 aus, 1902 fertigte er eine Arbeit für die St. Nicolai-Kirche in Nordleda, Quelle. Internet, Benezit, Th.B.

Katalog-Nr.: 4287
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 1500,00 €

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Knabe mit Häschen

heimelige Szene eines kleinen Bauernknaben mit breitem Kremphut vorm Gehöft, umringt von allerlei Kleintieren, wie Entenküken, schwarzem Kater und zutraulichem weißen Häschen, min. pastose Genremalerei in gedecktem Kolorit, Öl auf Malpappe, um 1890, unsigniert, gerahmt, Falzmaß 36,5 x 27 cm.

Katalog-Nr.: 4288
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Stephan Sedlacek, Kardinäle im Rokokosalon

historisierende Darstellung im üppig staffierten Interieur mit zwei Kardinälen und einem weiteren Geistlichen, sich mit ihren prall gefüllten Champagnerschalen gut gelaunt zuprostend, min. pastose Genremalerei in leuchtendem Kolorit, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert ”Stephan Sedlacek”, im prächtigen Goldstuckrahmen, dieser rest.bed., IM 55 x 65 cm. Künstlerinfo: österreich. Historienmaler (1868 Königsstetten bis 1936 Wien), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4289
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Eduard Kurzbauer, attr., ”Skizze zur Wahlbesprechung”

Blick in ein dämmriges Interieur einer Gaststube, mit um einen Tisch versammelter Gesellschaft, ins Gespräch vertieft, das Werk ist in Mayers Konversationslexikon von 1896 wie folgt erwähnt: ”Von seinen übrigen Werken sind noch zu nennen: Der abgewiesene Freier (1871), Grundlose Eifersucht, Der stürmische Verlobungstag (1873), Die Wahlbesprechung, Die Weinprobe (beide 1874).” und Th.B. schreibt: „In der Folgezeit (ab 1870) malte er zahlreiche trefflich charakterisierte Dorfszenen aus Schwaben … und Tirol, mit denen er Defregger nahesteht.”, dünn lasierende, studienhafte Genremalerei in stimmungsvoller, gedeckter Farbigkeit, Öl auf Holz, unsigniert, links unten schwer lesbar wohl datiert ”(1)874”, rückseitig betitelt ”Skizze zur Wahlbesprechung” und datiert ”(1)874” sowie 2 x teilweise unleserlich gestempelt ”Nachlass Kurzbaue?”, neu gefirnist, im prächtigen Goldstuckrahmen um 1930 mit Messingschild ”Ed. Kurzbaur.” gerahmt, Falzmaß 32,5 x 44 cm. Künstlerinfo: eigentlich Hans Eduard Kurzbauer, dt. Genremaler und Illustrator (1840 Lemberg bis 1879 München), ab 1856 tätig in der Wiener lithographischen Anstalt von Reiffenstein, parallel dazu 1857–61 Unterricht an der Abendschule der Akademie Wien bei Josef von Führich, studierte 1868–70 an der Akademie München bei Karl von Piloty, unternahm Studienreisen nach Betzingen und Tirol, Ehrenmitglied der Akademie München, tätig in München und Starnberg, Quelle: Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie, österreichische Biographie, Wikipedia und Meyers Konversationslexikon.

Katalog-Nr.: 4290
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Albert Meindl, das Dorffest

buntes Treiben mit ausgelassen tanzendem und feierndem Volk vor zwei großen Gehöften, poesievolle, minimal pastose Genremalerei, Öl auf grober Leinwand, um 1930, rechts unten undeutlich signiert ”A.Meindl”, rückseitig us-amerikanisches Rahmungsetikett ”M. Toberoff & Co. Inc. New York”, reinig.bed., in vergoldeter Leiste gerahmt, IM 43 x 53 cm. Künstlerinfo: österreichischer Genremaler (1891 Wien bis 1967 Salzburg), studierte an der Akademie Wien, tätig in Wien, Quelle: Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4291
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Bruno Blätter, Die Skatrunde

Interieurszene mit geselliger Runde beim Kartenspiel am Kneipentisch, min. pastose Genremalerei in gedecktem Kolorit, Öl auf Leinwand, um 1920, links unten signiert ”Bruno Blätter”, im Randbereich mit wenigen Farbverlusten, ungerahmt, Maße 61 x 79 cm. Künstlerinfo: dt. Portrait- und Genremaler (geboren 1870 in Berlin-Steglitz), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4292
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 150,00 €

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John Blake McDonald, alter Mann an der Feuerstelle

Blick in ein spärlich beleuchtetes, karges Interieur mit bärtigem Alten, einen Kienspan in der Glut eines glimmenden Feuers ansteckend, detailhaft erfasste Genremalerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1870, links unten signiert ”JB McDonald RSA”, sowie rückseitig alt handschriftlich in Schwedisch oder in Dänisch annotiert, Leinwand mit kleinster Fehlstelle, in breiter goldgestuckter Leiste gerahmt, IM 50 x 42 cm. Künstlerinfo: schottischer Maler (1829–1901), studierte ab 1853 an der Akademie Edinburgh, ab 1862 Mitglied der Royal Scottish Academy, bekannt für seine dramatischen und pittoresken Historiendarstellungen, ab 1878 kehrte er figürlichen Darstellungen zugunsten der Landschaftsmalerei fast gänzlich den Rücken, Quelle. Internet.

Katalog-Nr.: 4293
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Max Kauffmann, attr., Pfeifenraucher mit Puter

idyllische ländliche Szene mit altem Bauern beim Rauchen eines Pfeifchens vorm Gehöft, in Gesellschaft eines stattlichen Truthahns sowie eines kleinen weißen Hündchens, fein mit spitzem Pinsel festgehaltene, lasierende Genremalerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Eichenholzplatte, um 1880, links oben durch Rahmenabdruck beeinträchtigte Signatur, wohl ”Max Kauffmann”, gering restauriert, farbschwundrissig, in ca. 8 cm breiter, dunkel gefasster Leiste gerahmt, Falzmaß 28 x 21 cm. Künstlerinfo: dt. Portrait- und Genremaler (1846 Kulm in Böhmen bis 1913 München), studierte an der Universität Halle, hier 1868 Mitglied der Studentenvereinigung Teutonia, anschließend in München als Genremaler tätig, Quelle: Müller-Singer und Internet.

Katalog-Nr.: 4294
Limit: 190,00 €, Zuschlag: 190,00 €

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Johannes Mogk, auf dem Dachboden

poesievolle Szene mit altem, Brief lesenden Mann, neben Kiste mit Büchern und Dokumenten, in Erinnerungen schwelgend, effektvolle, lasierende Genremalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1890, links unten signiert ”Mogk”, rückseitig diverse alte Etiketten und Annotationen, oben randdoubliert, minimale Craquelure, reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaß 60 x 49 cm. Künstlerinfo: auch Heinrich oder Heino Johannes Mogk, dt. Bildnis-, Genre- und Landschaftsmaler sowie Lithograph (1868 Dresden bis 1921 Dresden) , studierte 1887–90 an der Akademie Dresden, 1890–93 Studium an der Akademie München bei Nikolaus Gysis, 1893–95 Studium an der Académie Julian in Paris, 1896–1900 Schüler von Hermann Prell in Dresden, tätig in Dresden, Quelle: Singer, Thieme-Becker, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4295
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 230,00 €

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Julius Singer, attr., Zechkumpane

blick ins dämmrige Kneipeninterieur mit rauchenden und Zeitung lesenden Männern, stimmungsvolle, minimal pastose Genremalerei mit effektvollem Licht, Öl auf Holz, um 1920, rechts unten ritzsigniert ”J. Singer”, minimal farbrunzelig, gering restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaß 20 x 23,5 cm. Künstlerinfo: jüdischer österreichischer Bildnis- und Genremaler, Graphiker sowie Exlibriskünstler (1880 oder 1881 Bielitz/Schlesien? bis 1942? Theresienstadt?), mit Emil Orlik, Hugo Steiner-Prag, Max Horb und Georg Jilovsky Mitglied der Prager deutsch-jüdischen Künstlervereinigung ”Concordia”, tätig in Prag, Wien und Wasserburg am Inn, Quelle: Saur, Fuchs, Internet und Archiv Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie.

Katalog-Nr.: 4296
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Zecher im Interieur

zwei alte, Bier trinkende Männer, am Küchenkamin ins Gespräch vertieft, lasierende, teils pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1980, rechts unten undeutlich signiert, gerahmt, Falzmaß 60 x 80 cm.

Katalog-Nr.: 4297
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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K. Hildebrandt, studentisches Gelage

Blick ins dämmrige Interieur mit zwei trinkenden und Pfeife rauchenden jungen Männern, minimal pastose Malerei des Jugendstils in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert ”K. Hildebrandt 1912”, rückseitig auf dem Spannrahmen in Blei bezeichnet ”M. Hildebrand”, original hinterlegte Leinwandstelle, reinigungsbedürftig, kleines Löchlein, gering restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 81 x 65 cm.

Katalog-Nr.: 4298
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Eugen Friedrich Berner, Bildnis eines Offiziers

Halbfigurenbildnis eines jungen Mannes mit Paradesäbel in der Uniform des 127. badischen Infanterie-Regiments, fein lasierende, akademische Portraitmalerei in kraftvollen Kolorit, Öl auf Leinwand, rechts oben signiert und datiert ”Berner (18)87”, Craquelure, sehr schön neuzeitlich gerahmt, Falzmaß 78,5 x 58,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Zeichner und Kunstgewerbler (1865 Bruchsal bis 1948 Santiago de Chile), 1884–89 Studium an der Akademie Stuttgart bei Jakob Grünenwald und Friedrich Keller, 1889–1902 in München tätig, ab 1896 Hinwendung zu künstlerischen Metallarbeiten und bis 1904 einer der ersten Mitarbeiter der Vereinigten Werkstätten für Kunst und Handwerk in München, unternahm Studienreisen nach Istrien, Italien, Slowenien (Krain), Österreich und Island, 1902–04 Leiter der Fachschule für Metallarbeiter Schwäbisch-Gmünd und Lehrer an der Lehr- und Versuchswerkstätte Stuttgart, 1905 Übersiedlung nach München und später nach Hechendorf am Pilsensee, 1921 Auswanderung nach Chile, Mitglied im Deutschen Künstlerbund Weimar sowie im Verein für Angewandte Kunst München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Dressler, Saur und Amtsblatt Bruchsal.

Katalog-Nr.: 4299
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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