Gemälde

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Emil Rieck, attr., Hundeportrait

eindringliche Darstellung eines zusammengerollt liegenden und schlafenden Beagles vor monochromem Grund, pastose Tiermalerei in gedecktem Kolorit, Öl auf Leinwand auf Karton aufgezogen, um 1900, rechts unten signiert ”E. Rieck”, in moderner Leiste gerahmt, IM 17,5 x 27,5 cm. Künstlerinfo: dt. Bühnenbildner und Genremaler (1858 Hamburg? bis 1939 Moritzburg?), Quelle: Busse und Internet.

Katalog-Nr.: 4375
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Georg Höhn, Hirsche in Waldlandschaft

Darstellung dreier prachtvoller Tiere auf kleiner Lichtung vor dichtem Eichenwald, minutiös erfasste, naturalistische Tiermalerei in gedecktem Kolorit, Öl auf Holzplatte, Mitte 19 Jh., rechts unten signiert ”Höhn”, Craquelure, min. farbschwundrissig, rest.bed., IM 57 x 42 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler (1812 Neustrelitz bis 1879 Dessau), studierte 1828 bis 1831 an der Berliner Akademie, danach im Atelier von Professor Karl Blechen tätig, sein 1938 auf der Berliner Kunstausstellung präsentiertes Gemälde mit Darstellung eines Klosterhofes wurde von Friedrich Wilhelm III erworben, war bekannt für seine mit Figuren oder Rotwild staffierten Eichenlandschaften, Quelle. Internet.

Katalog-Nr.: 4376
Limit: 450,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Röhrender Hirsch

prächtiger Zwölfender in spätsommerlicher Landschaft, im Hintergrund Silhouette eines aufragenden Gebirgsmassivs, flott erfasste Tiermalerei, Öl auf Karton, um 1900, rechts unten undeutlich in Rot signiert, rückseitig verworfenes Männerportrait, hinter Glas in Eichenrahmen gefasst, min. Erhaltungsmängel, IM 34,5 x 25 cm.

Katalog-Nr.: 4377
Limit: 40,00 €, Zuschlag: 90,00 €

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Prof. Josef Schmitzberger, Rehkopf

Kopfbildnis eines Rehbocks vor blauem Grund, gekonnt, minimal pastos erfasste Tiermalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert ”J. Schmitzberger”, rückseitig Reste eines Münchner Galerieetiketts, sehr schön im Designerrahmen gerahmt, Falzmaß 53 x 44 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- Jagd- und Landschaftsmaler (1851 München bis ca. 1936 München), studierte ab 1868 an der Akademie München, Schüler von Karl Otto, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann und Bénézit.

Katalog-Nr.: 4378
Limit: 400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Carl Julius von Leypold, Burg im Gebirge

sommerliche Hochgebirgsszene mit Wanderern vor imposanter Bergsilhouette mit Burganlage im Dämmerlicht, romantische lasierende Malerei mit wenigen pastosen Effekten, Öl auf Leinwand, um 1870, rechts unten undeutlich signiert ”... Leypold”, rückseitig auf dem Keilrahmen Etikett der ”Großen Berliner Kunstausstellung 1900”, Craquelure, restauriert, gering restaurierungsbedürftig, im prächtigen, ca. 17 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß 87 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1806 Dresden bis 1874 Dresden-Niederlößnitz), studierte 1820–29 an der Akademie Dresden bei Johan Christian Clausen Dahl, ab 1857 Ehrenmitglied der Dresdner Akademie, tätig in Dresden, Quelle: Thieme-Becker, Boetticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4379
Limit: 3600,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Ruth Müller, Sturzbach im Gebirge

sommerliche Gebirgslandschaft mit Wanderer am tosenden Wasser unter unheilvoll bewölktem Gewitterhimmel, lasierende, teils minimal pastose Landschaftsmalerei in spätromantischer Tradition, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, Ortsbezeichnung und datiert ”Ruth Müller Ddf. (Düsseldorf) 1866”, minimal restaurierungsbedürftig, alt in ca. 12 cm breiter Goldstuckleiste (gering restaurierungsbedürftig) gerahmt, Falzmaß 65 x 95 cm.

Katalog-Nr.: 4380
Limit: 480,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Anton Pick, attr., Der Ammersee in Bayern

abendliche Herbstlandschaft mit bunt gefärbten Bäumen und einsamem Kahn auf stillem See, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, unsigniert, rückseitig altes Etikett, hier betitelt ”Der Ammersee in Baiern”, Craquelure, Fehlstellen in der Leinwand, restaurierungsbedürftig, im originalen Goldstuckrahmen (minimal bestoßen) mit Messingrahmenschild ”C. Rieder” gerahmt, Falzmaß ca. 37 x 58 cm. Künstlerinfo: eigentlich Anton Pich, verwendete die Pseudonyme ”C. Rieder” oder ”Carl Rieder” und ”H. Moser”, österreichischer Landschaftsmaler (1840 Görz bis 1902 Wien), studierte in Mailand bei Albert Zimmermann, weitergebildet in Venedig, ab 1867 in Wien tätig, Quelle: Thieme-Becker und artprice.

Katalog-Nr.: 4381
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Anton Pick, attr., Kate am Gebirgssee

abendliche Landschaft mit einsamer Hütte am glattliegenden klaren Bergsee, im Hintergrund mit aufragendem Alpenmassiv, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, unsigniert, Craquelure, restaurierungsbedürftig, im originalen Goldstuckrahmen (etwas bestoßen) mit Messingrahmenschild ”C. Rieder” gerahmt, IM 33 x 59 cm. Künstlerinfo: eigentlich Anton Pich, verwendete die Pseudonyme ”C. Rieder” oder ”Carl Rieder” und ”H. Moser”, österreichischer Landschaftsmaler (1840 Görz bis 1902 Wien), studierte in Mailand bei Albert Zimmermann, weitergebildet in Venedig, ab 1867 in Wien tätig, Quelle: Thieme-Becker und artprice.

Katalog-Nr.: 4382
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 70,00 €

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Spätromantische Burgansicht

Blick auf die idyllisch auf einem Hochplateau über der Mosel gelegene Burg Eltz, unter locker bewölktem Himmel, lasierende Landschaftsmalerei, Öl auf Platte, um 1890, rechts unten undeutlich signiert, auf der Rückseite umfangreiche handschriftliche Annotationen aus dem Jahre 1973 zur Herkunft des Gemäldes, im Goldstuckrahmen, IM 34,5 x 27,5 cm.

Katalog-Nr.: 4383
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 360,00 €

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Josef Thoma junior, Ansicht Niederrhein

sommerliche Flussuferszene mit Bootsleuten vorm altehrwürdigen Fachwerkhaus, lasierende, partiell minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1890, links unten signiert ”J. Thoma”, rückseitig auf dem Keilrahmen undeutlich in Blei betitelt ”... am Rhein”, minimal restauriert, reinigungsbedürftig, original im prächtigen, ca. 20 cm breiten Goldstuckrahmen mit Messingrahmenschild ”J. Thoma” gerahmt, Falzmaß 68,5 x 105,5 cm. Künstlerinfo: österreichischer Landschaftsmaler (1828 Wien bis 1899 Wien), Sohn des Malers Josef Thoma senior, studierte an der Wiener Akademie, bekannt für seine Stadtansichten von Ischl und Salzburg und Landschaftsdarstellungen aus dem Zillertal, dem Pustertal, dem Steyrtal sowie dem Berner Oberland und Ungarn, vertreten in der Albertina und dem historischen Museum Wien, tätig in Wien, Quelle: Thieme-Becker, Wurzbach und Internet.

Katalog-Nr.: 4384
Limit: 2800,00 €, Zuschlag: 1500,00 €

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Johann Georg Trautmann, attr., nächtlicher Stadtbrand

nächtliche Mondscheinlandschaft mit brennender Stadtkulisse, effektvolle, lasierende, barocke Genremalerei, hierzu vermerkt Thieme-Becker: ”Goethes Vater beschäftigte 1759 und 1763 Trautmann, ... Im Haus des Rat Goethe lernte Trautmann den Grafen Thoranc kennen, für den er zwei Brandstücke und einen Joseph-Zyklus malte.” und Johann Wolfgang von Goethe ergänzt in seiner ”Dichtung und Wahrheit”: ”... (Trautmann,) der sich den Rembrandt zum Muster genommen, und es in eingeschlossenen Lichtern und Widerschein, nicht weniger in effektvollen Feuersbrünsten weit gebracht hatte, so daß er einstens aufgefordert wurde, einen Pendant zu einen Rembrandtschen Bilde zu malen.”, Öl auf Leinwand, Mitte 18. Jh., unsigniert, doubliert und restauriert, sehr schön in Münchner Leiste gerahmt, hier Messingrahmenschild mit ungeprüfter Zuschreibung ”Johann Georg Trautmann”, Falzmaß ca. 33 x 45 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Radierer (1713 Zweibrücken bis 1769 Frankfurt am Main), 1729–32 Schüler des Hofmalers Ferdinand Friedrich Bellon in Zweibrücken, 1732–36 weitergebildet bei Johann Hugo Schlegel in Frankfurt am Main, anschließend Malergehilfe in der Werkstatt des Tapetenmalers Johann Gabriel Kiesewetter, 1740 Frankfurter Bürgerrecht, 1760–61 und 1765–66 Vorsteher der Frankfurter Malerzunft, 1761 Ernennung zum Kurpfälzischen Hofmaler, Quelle: Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4385
Limit: 680,00 €, Zuschlag: 700,00 €

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Minna Bachmann, Partie am Zirknitzer See

Blick auf das von saftigem Grün gesäumte, klare Gewässer zu Fuße eines Bergmassivs, an dessen Ufer eine einsame Bäuerin spaziert, spätromantische, lasierende Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1880, rechts unten signiert ”M. Bachmann” sowie auf Messingetikett des Rahmen zusätzlich ident. bezeichnet, rückseitig auf altem handschriftlichen Klebeetikett annotiert ”Partie am Zirknitzer See Kärnthen”, partiell farbschwundrissig, rest.bed., im stark reliefiertem Goldstuckrahmen, IM 42 x 52 cm. Künstlerinfo: österr. Malerin, erwähnt 1860 bis 1887 in Wien, Quelle. Internet.

Katalog-Nr.: 4386
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Heimkehr zum Dorf

im Zuge eines aufziehenden Sturms kehren Mutter und Sohn vom Reißiglesen in ihre Gemeinde zurück, die man am Ende des staubigen Weges bereits erahnen kann, spätromantische Landschaftsszene mit effektvoller Lichtführung und pastosem Farbauftrag, Öl auf grobem Leinen, Ende 19. Jh., rechts unten monogrammiert ”N.u.S.”, in schwarzer Lackleiste gerahmt, IM 27 x 41 cm.

Katalog-Nr.: 4387
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Louis Preller, Eichen in Sommerlandschaft

Blick auf altehrwürdige, knorrige, teils absterbende Eichen in weiter Sommerlandschaft mit Rehen und Dorf am Horizont, stimmungsvolle, minimal pastose Landschaftsmalerei mit trefflich erfasster Natur und Lichteffekten in spätromantischer Tradition, Öl auf Leinwand, welche alt aus zwei Teilen zusammengefügt und der Keilrahmen nachträglich entsprechend angesetzt wurde, um 1880, rechts unten undeutlich signiert ”L. Preller” (”L” spiegelverkehrt mit dem ”P.” ligiert), rückseitig original Rahmenetikett ”Carl Blau, Vergolder Weimar”, Craquelure, im Bereich der Naht stärker restauriert bzw. übermalt, original im prächtigen ca. 17 cm breiten Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaß ca. 115 x 102 cm. Künstlerinfo: eigentlich Louis Karl August Preller, auch irrtümlich Ludwig Preller, dt. Landschaftsmaler (1822 Eisenberg bis 1901 Weimar), zunächst Porzellanmalerlehre in Eisenberg/Thüringen, ab 1838 Schüler von Friedrich Preller dem Älteren an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar, später zeitweise in Varel im Oldenburgischen und in Leipzig tätig, letztendlich ab ca. 1870 in Weimar, beschickte Ausstellungen in Konstanz, Hamburg und Weimar, Quelle: Thieme-Becker und Boetticher.

Katalog-Nr.: 4388
Limit: 2400,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Otto Strützel, Reiter in Sommerlandschaft

Blick entlang eines im warmen Sonnenschein liegenden Weges mit zwei Reitern vor Mittelgebirgszug, mit flottem Pinselduktus erfasste pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Karton, 1920er Jahre, links unten signiert ”O. Str”, rückseitig nummeriert ”No. 659”, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß 24,5 x 30 cm. Künstlerinfo: deutscher Landschafts- und Tiermaler, Graphiker und Illustrator (1855 Dessau bis 1930 München), studierte ab 1871 an der Kunstschule in Leipzig, unternahm Studienreisen nach Tirol (1875), nach Mön (1878) und in den Harz (1879), ab 1879 Studium an der Akademie Düsseldorf bei Carl Irmer und Eugen Dücker, ab 1880 Aufenthalte in der Schwalm und Anschluss an die Malerkolonie in Willingshausen, beschickte 1883 die Münchner Glaspalastausstellung und erregte die Aufmerksamkeit von Heinrich von Zügel, der ihn zu einem Studienaufenthalt in Murrhardt einlud, seit 1885 in München ansässig und regelmäßige Sommeraufenthalte in Dachau, 1904 zum königlichen Professor ernannt, Mitglied der Düsseldorfer akademischen Künstlervereinigung ”Orient”, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4389
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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James Herbert Snell, Sommerlandschaft

Blick über Weide am Dorfrand, von Bäumen gesäumt, flott, minimal pastos erfasste Landschaftsmalerei, Öl auf Holz, um 1900, rechts unten signiert ”J. Herbert Snell”, rückseitig nochmals signiert ”J. Herbert Snell” und Etikett zum Künstler, minimale Kratzspuren, gerahmt, Falzmaß ca. 15 x 35,5 cm. Künstlerinfo: amerikanischstämmiger englischer Landschafts- und Marinemaler (1861 London bis 1935 Südfrankreich), studierte an der Heatherleys Art School in London, unternahm Studienreisen nach Paris und Amsterdam, beschickte ab 1879 Ausstellungen in London, ab 1890 Mitglied der Royal Society of British Artists (RBA) London, und ab 1909 Mitglied des Royal Institute of Oil Painters (ROI) in London, Mitglied der Künstlerkolonie St. Ives in Cornwall, tätig an wechselnden Orten wie London, Glasgow, Tonbridge, Burnham, ab 1905 in Südfrankreich ansässig, Quelle: Bénézit und Internet.

Katalog-Nr.: 4390
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 240,00 €

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Wilhelm Nintzel, Frauen im Mohnfeld

Sommerabend mit Mädchen beim Mohn pflücken unterm Abendstern, pastose Genremalerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1900, rechts unten signiert ”Nintzel”, Craquelure, Farbplatzer, minimal restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß 70 x 125,5 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1868 Hamburg bis 1951 Flensburg), tätig in Hamburg, zeitweise wohl auch in Dresden, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4391
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 360,00 €

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D. Avin, Wanderer im Herbstwald

spätsommerliche Waldlandschaft mit einsamem Spaziergänger, im Licht der schwächer werdenden Sonne, mit flottem Pinsel erfasste Landschaftsmalerei, Öl auf Holzplatte, um 1910, rechts unten signiert ”D. Avin”, Craquelure, im schlichten weißen Holzrahmen, IM 28 x 38 cm.

Katalog-Nr.: 4392
Limit: 90,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Carl de Bouché, Sommerlandschaft

Blick über Wiesen auf besonnten, erodierten Hang unter duftig bewölktem Himmel, lasierende Landschaftsmalerei, Öl auf Holz, links unten monogrammiert ”C. de B.”, unleserliche Ortsbezeichnung und datiert ”H ... 1872”, rechts unten nochmals undeutlich signiert ”C. Bouché ...”, rückseitig diverse Etiketten, unter anderem Etikett der Großen Berliner Kunstausstellung 1910 mit Hinweis auf die Unverkäuflichkeit und den Schätzwert des Gemäldes, weiterhin Eigentümerstempel ”Carl de Bouché Sen. Kgl. Professor”, gerahmt, Falzmaß ca. 24 x 18,5 cm. Künstlerinfo: auch Karl de Bouché Senior, dt. Maler und Glasmaler frz. Abkunft (1845 München bis 1920 München), studierte 1863–67 an der Akademie München, 1869–73 Lehre zum Glasmaler bei Wladimir Dmitrijewitsch Swertschkow in Oberschleißheim, 1873 Gründung einer eigenen Glasmalereianstalt in München, firmierte ab 1889 als ”Königlicher Hofglasmaler” und ab 1901 als ”Hofglasmaler Seiner Majestät des Deutschen Kaisers und Königs von Preußen”, 1912 zum Königlichen Professor und schließlich zum Kommerzienrat ernannt, 1917 Übergabe seiner Glasmalerfirma an den gleichnamigen Sohn Carl de Bouché Junior (geb. 1869), tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Matrikel der Münchner Akademie und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4393
Limit: 350,00 €, Zuschlag: 390,00 €

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Bernhard de Bruycker, Heidelandschaft

rückseitig betitelt ”Am Pastorensteig–Döhler Fuhren”, sommerlicher Blick über weite blühende Heide unter effektvoll bewölktem Himmel, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert ”Bhd. de Bruycker”, rückseitig auf der Leinwand betitelt, signiert und datiert ”Am Pastorensteig–Döhler Fuhren, Bhd. de Bruycker 27.11.(19)30” sowie altes Anschriftenetikett ”Herrn Bernhard de Bruycker–Undeloh Post Egestorf im Lüneburgischen”, gering reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaß 62 x 65,2 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Tiermaler sowie Graphiker flämischer Abstammung (1891 Hamburg bis 1971 Bispingen-Wilsede), Sohn des Heidemalers Hermann de Bruycker, unternahm Studienreisen nach Sylt, Jütland und das norwegische Hochland, ab 1925 tätig im eigenen Atelier auf den ”Föhrenhof” in Undeloh, Quelle: Internet und Angaben der Familie.

Katalog-Nr.: 4394
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 180,00 €

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Hans Buchstätter, Sommerabend

Blick über weite Wiesen zum Waldrand, unter effektvoll bewölktem Himmel bei Sonnenuntergang, stimmungsvolle, minutiös erfasste Landschaftsmalerei, Öl auf Karton, links unten ligiert signiert und datiert ”Hans Buchstätter 1910”, minimale Altersspuren, ungerahmt, Maße 27 x 37 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johannes Buchstätter genannt ”Buechi”, österreichischer Maler, Zeichner, wissenschaftlicher Illustrator und Graphiker (1881 Salzburg bis 1962 Baden), früh verwaist, künstlerische Ausbildung in München, ca. 1904 erster Studienaufenthalt in der Schweiz, ab 1910 Anstellung als Graphiker bei der Beznau-Löntsch AG in Baden, Weiterbildung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, Anfertigung von Panoramen, 1916 österreichischer Kriegsfreiwilliger, 1920 Rückkehr in die Schweiz und bis 1922 in Ennetbaden, bis 1926 in Wettingen und anschließend in Baden tätig, Quelle: Sikart, Höchli-Koch und Internet.

Katalog-Nr.: 4395
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Rudolf Hentschel, Landschaft

sommerlicher Blick vom Waldesrand auf ein Getreidefeld mit Mohnblumen, im Hintergrund die Dächer eines Dorfes, minimal pastose Malerei, Öl auf Leinwand, in einer breiten Eichenleiste mit vergoldetem Innenprofil gerahmt, minimal restaurierungsbedürftig, IM 66 x 49 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann (Hans) Rudolf Hentschel, dt. Maler, Zeichner, Radierer, Porzellanmaler und -gestalter (1869 Meißen-Cölln bis 1951 Meißen), ab 1884 Schüler der Meißener Zeichenschule, hier ab 1888 Ausbildung zum Bossierer, studierte 1889–93 an der Akademie München bei Nikolaus Gysis, Ludwig von Löfftz und Paul Höcker, ab 1894 an der Académie Julian in Paris und ab 1895 in Etaples, 1895 Rückkehr nach Meißen und tätig als Lehrer an der Porzellanmanufaktur, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Deutschen Künstlerbund Weimar und in der Dresdner Kunst-Genossenschaft, tätig in Meißen, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie und Internet

Katalog-Nr.: 4396
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans Kießling, ”Birken am Heller”

Blick in lichten sommerlichen Birkenwald auf dem Heller bei Dresden, pastose, impressionistische Malerei, Öl auf Malplatte, um 1930, rechts unten ligiert monogrammiert ”HK”, rückseitig altes Etikettfragment, Künstlerstempel ”Hans Kießling, Hellerau, Am Festspielhaus 5” und handschriftlich betitelt ”Birken am Heller”, minimal reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaß 46 x 40 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Kunsterzieher (der 1. Hälfte 20. Jh.), tätig in Dresden-Hellerau, Quelle: originaler Künstlerstempel.

Katalog-Nr.: 4397
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Carl Piepho, Weg in sommerlicher Waldlandschaft

Blick entlang eines schmalen Pfades am Weidezaun, in die Tiefe eines Nadelwaldes im Sonnenlicht, stark pastose, teils gespachtelte Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten signiert ”Carl Piepho”, Leinwand mit hinterlegter Fehlstelle, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß 63 x 79 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Johann Nikolaus Piepho, dt. Stillleben-, Landschafts- und Bildnismaler (1869 Frankfurt am Main bis 1920 München), zunächst kaufmännische Ausbildung, ab 1888 Studium an der Kunstschule Stuttgart, studierte ab 1890 an der Akademie Karlsruhe bei Caspar Ritter und Hermann Baisch, 1894–95 weitergebildet an der Académie Julian in Paris, ab 1895 in München tätig, schloss sich um 1900 der Dachauer Malerkolonie an, unternahm Studienreisen nach Holland, Lothringen und Belgien, vertreten unter anderem in der Neuen Pinakothek München und den Kunstsammlungen Dessau, tätig in Berlin und München, Quelle: Thieme-Becker, Müller-Singer und Bruckmann.

Katalog-Nr.: 4398
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Sommerliche Birkenallee

Parkansicht mit Bänken am Weg, unter hohen Birken in hellen Sonnenlicht, minimal pastose, impressionistische Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Hartfaserplatte, Mitte 20. Jh., unsigniert, rückseitig undeutlich in Blei bezeichnet, Nagellöcher im Randbereich, ungerahmt, Falzmaß ca. 80,5 x 60 cm.

Katalog-Nr.: 4399
Limit: 70,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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