Alfred Weczerzick, "Thüringer Landschaft"
Blick vom erhöhten Standpunk über bereits herbstlich bunt verfärbte Laubwälder in weite, sanft bewegte Mittelgebirgslandschaft mit Feldern, Wiesen und Wäldern im hellen Sonnenlicht, gering pastose, impressionistische Landschaftsmalerei, Öl über Bleistiftvorzeichnung auf Leinwand und Keilrahmen, um 1900, rechts unten unscheinbar signiert "A. Weczerzick", rückseitig auf dem Keilrahmen schwer lesbar betitelt "Thüringer Landschaft ..." und Annotation "Schwarz in Gold" und fragmentarisches Etikett mit Info zum Künstler, Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 49,5 x 74,5 cm. Künstlerinfo: dt. Tier- und Landschaftsmaler sowie Illustrator (1864 Herischdorf bei Warmbrunn in Schlesien bis 1952 Berlin), Kindheit in Dresden, regelmäßige Aufenthalte im Riesengebirge bei seinem Großvater Franz Pohl, dem Direktor der Josephinenhütte Schreiberhau [Szklarska Poręba], zunächst kaufmännische Ausbildung, 1882–86 Schüler der Unterrichtsanstalt am Berliner Kunstgewerbemuseum, studierte 1886–87 bei Otto Brausewetter an der Berliner Akademie, gefördert von Paul Meyerheim und dessen Meisterschüler, beschickte ab 1889 die Großen Berliner Kunstausstellungen, vertreten auf den Berliner Akademieausstellungen und ab 1906 im Glaspalast München, Mitglied im Verein Berliner Künstler und im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, tätig in Berlin-Charlottenburg, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Dressler und Internet.