Gemälde

Lot-No. 4346

Max Vogel, "Badende Kinder am Bach"

idyllische sommerliche Parklandschaft mit nackten Kindern beim Blumen pflücken, Kränze flechten, tanzen und baden im Bach, den paradiesischen Eindruck der vom warmen Licht durchdrungenen Szenerie verstärken die blühenden Blumen und Sträucher, zwei Schwäne, die im Hintergrund auf dem Wasser schwimmen und im Hintergrund zwischen zwei Bäumen sichtbar ein Pavillon, dessen Vorbild im "Englischen Pavillon" des Parks von Schloss Pillnitz bei Dresden zu suchen ist, pastose impressionistische Genremalerei mit raffinierten Lichtreflexen und fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert "Max Vogel", Altersspuren, neuzeitlich gerahmt, Falzmaße ca. 106,5 x 150,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Max Vogel, dt. Landschafts-, Genre- und Portraitmaler, Illustrator, Radierer und Werbegraphiker (1871 Dresden bis 1939 Niederwartha), 1885–91 Besuch der Königlichen Kunstgewerbeschule Dresden bei Paul Naumann, Oskar Seyffert, Richard Mebert und Ermenegildo Antonio Donadini, 1891 und 1892 Bronzene bzw. Silberne Medaille des Sächsischen Innenministeriums, 1893–97 Studium an der Münchner Akademie bei Paul Hoecker, der ihn zur Freilichtmalerei anregte, unternahm Studienreisen nach Ungarn (Herend) und Prag, anschließend freischaffend in München und zunächst überwiegend Buchillustrator, Mitarbeiter der Münchner Zeitschriften "Jugend" und "Fliegenden Blätter" sowie Tätigkeit als Auftrags- und Portraitmaler, 1898–1901 als Werbegraphiker für die Firma Friedrich Schoemes in Offenbach am Main tätig, 1901 Rückkehr nach Dresden-Niedersedlitz und tätig für die Firma "Aktiengesellschaft für Kunstdruck", 1905 Umzug nach Niederwartha, 1913 Studienreise nach Nest bei Köslin an der Ostsee, 1917–18 Einzug zum Garnisionsdienst in Dresden, Mitglied im Dresdner und im Sächsischen Kunstverein, im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, im Sächsischen Künstlerrat, Mitglied der Dresdner Liedertafel, 1919 Auswärtiges Mitglied der Dresdner Loge „Zu den drei Schwertern und Asträa zur grünenden Raute“, Quelle: Schweers, Dressler, Cossebaudaer Infoblatt vom 28.1.2022, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Limit:
480.00 €

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