Wilhelm Steinhausen, Gartenstück
sommerlicher Blick, entlang eines von Bäumen verschatteten Weges, in parkähnlichen Garten mit blühenden Pfingstrosen und Kletterrosen, lasierende Malerei mit wenigen pastosen Effekten, Öl auf Malplatte, um 1910, rechts unten ligiertes Künstlermonogramm "WSt.", rückseitig zwei alte, teils unleserliche Etiketten, dabei Etikett eines Malgrundherstellers aus Frankfurt am Main und teils undeutliches Etikett mit lesbarer Ortsangabe "... Basel", Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 68 x 83,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm August Theodor Steinhausen, verwendete als Illustrator das Pseudonym „Malerulus”, dt. Maler, Radierer, Lithograph, Entwerfer und Illustrator (1846 Sorau/Niederlausitz bis 1924 Frankfurt am Main), studierte 1863-66 an der Akademie Berlin bei Eduard Daege, Eduard Holbein und Julius Schrader, 1866-69 an der Akademie Karlsruhe bei Ludwig Descoudres und Hans Canon, ab 1869 Freundschaft zu Hans Thoma, 1870 Rückkehr nach Berlin, zeitweise bei Ludwig Richter in Loschwitz, Ende 1870 Reise über München nach Verona, Neapel, Sizilien, Rom und Assisi, 1872-74 in München tätig, 1875-77 Berlinaufenthalt, ab 1877 in Frankfurt am Main tätig, 1890 Arbeitsaufenthalt in Wernigerode und 1897 in Wien, 1900 zum Professor ernannt, ab 1906 Ehrendoktor, ab 1910 Sommeraufenthalte auf Landsitz Burg Schöneck in Hunsrück, Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft und der Künstlerkolonie Kronberg, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.