Gemälde

Lot-No. 4316

Heinrich Schlitt, Zwerg mit Waldhorn

humorvolle Darstellung eines musizierenden Zwerges, unter einem riesigen Pilz stehend, die Notenblätter getragen von Zweigen, fein mit spitzem Pinsel erfasste gefühlsvolle, märchenhafte Malerei, Öl auf Malplatte, rechts unten signiert, geringe Farbfehlstellen, später gefirnist, in gekehlter schwarzer Lackleiste gerahmt, diese ebenfalls etwas restaurierungsbedürftig, Falzmaße 29,5 x 20,5 cm. Künstlerinfo: dt. Fayencemaler, Historien- und Genremaler, Zeichner und Illustrator (1849 Biebrich-Mosbach bis 1923 München), zunächst Soldat in niederländischen Diensten, erste Malstudien in Holland, später Schüler von Kaspar Kögler in Wiesbaden, Schüler der Münchner Kunstgewerbeschule bei Ferdinand Barth, ab 1874 Atelierschüler von Wilhelm von Lindenschmit, studierte ab 1875 bzw. 1876 an der Akademie München bei Wilhelm von Lindenschmit, schuf Beiträge für diverse Zeitschriften wie "Illustrierte Zeitung", "Über Land und Meer", "Daheim", "Gartenlaube" und die humoristische Zeitung "Schalk", als Dekorentwerfer Mitarbeiter der Firma Villeroy & Boch in Mettlach, Mitglied der Osternberger Künstlerkolonie um Hugo von Preen, Mitglied der "Luitpoldgruppe", berühmt als "Münchner Gnomenmaler" für seine Gnomen- und Zwergendarstellungen (1878–1921), beschickte 1879–1917 unter anderem Düsseldorfer und Nürnberger Kunstausstellungen sowie den Münchner Glaspalast, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und im Verein Deutscher Illustratoren, tätig in München und Wiesbaden, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Internet, Matrikel der Akademie München, Müller-Singer, Glaspalastkataloge, Boetticher, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Kurt Flemig, Hans Ries, Dressler und ausführlicher Artikel im "Sammler-Journal 8/2007".

Limit:
3600.00 €

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