Franz Juncker, attr., Madonna mit dem Jesuskind
Brustbildnis Mariens mit Heiligenschein und blauem Kopftuch, das Jesuskind vor ihrer Brust im Arm haltend, gering pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Sperrholzplatte, unsigniert, rückseitig bezeichnet "Juncker, Homburg/Saar 1950", geringe Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 40,5 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Pfarrer, Lehrer, Maler und Dichter (1899 Speyer bis 1980 Homburg/Saarland), zunächst Progymnasium in Homburg, 1918 Abitur in Zweibrücken, 1918–22 Theologiestudium in Erlangen, Bonn und Heidelberg, als Maler Autodidakt, erste Pfarrstelle in Gauersheim in der Nordpfalz, ab 1931 Religionslehrer am Reformrealgymnasium (dem heutigen Saarpfalz-Gymnasium) in Homburg, 1922–69 entstehen aus Liebhaberei literarische Texte wie Gedichte und Novellen, ab 1939 zusätzlich Lehrer für Deutsch, Latein und Geschichte, ab 1940 Hinwendung zur Malerei, ab 1944 parallel Lehrer in Saarbrücken und Neunkirchen, 1944 erste Ausstellungsbeteiligung in Homburg, Beförderung zum Oberstudienrat, 1961 Aufnahme in den Saarländischen Künstlerbund, 1962 Pensionierung als Lehrer, veranstaltete in seinem Homburger Wohnhaus 1955–80 künstlerische „Mittwochsgespräche“ über Kunst, Literatur und Philosophie, Quelle: Deutsche Digitale Bibliothek, Internetdatenbank "Literaturland Saar" und Ausstellungskataloge Galerie am Pavillon Saarbrücken.