Adolf Helmberger, "Vorfrühling im Bergland"
Ansicht einer Alm mit Schneeresten und Sennerinnen, beim Herrichten der Weidefläche, lasierende, partiell gering pastose, impressionistische Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten ligiert signiert und datiert "AHelmberger 1919", rückseitig auf dem Keilrahmen in Blei beschriftet "»Vorfrühling im Bergland« von A. Helmberger in St. Gilgen (Salzburg)", weiterhin diverse Etiketten und Etikettreste, schön in neuzeitlicher Goldleiste gerahmt, Falzmaße ca. 75,5 x 100 cm. Künstlerinfo: auch Adolph Helmberger, österreichischer Portrait- und Landschaftsmaler (1885 St. Gilgen bis 1967 St. Gilgen), erste künstlerische Ausbildung bei Franz Kulstrunk in Salzburg, später Schüler der Privatschule von Simon Hollósy in München, schließlich Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Christian Griepenkerl und Alois Delug, Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger, ab 1915 als Freiwilliger Kriegsmaler Teilnahme am 1. Weltkrieg, nach dem 1. Weltkrieg schuf er vor allem Landschaftsgemälde aus dem Salzkammergut, ab 1922 Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, beschickte 1938–42 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, 1956 Verleihung des Professorentitels, Mitglied im Wirtschaftsbund bildender Künstler Österreichs, tätig in Stankt Gilgen am Abersee [heute Wolfgangsee] bei Salzburg im Salzkammergut, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Fuchs, Müller-Singer und Internet.