Pál Fried, Ballerina beim Schuhebinden
Bildnis einer auf einem Stuhl sitzenden jungen Frau im Tutu, sich ihre Ballettschuhe bindend, dünn lasierend, studienhaft-flott erfasste Genremalerei, Mischtechnik (Öl über Bleistift) auf Leinwand, um 1940, rechts unten ungarisch signiert "Fried Pál", rückseitig auf der Leinwand unleserlich gestempelt, Altersspuren, hinter Passepartout im älteren prächtigen Goldstuckrahmen in Zweitverwendung, Falzmaße ca. 80 x 60 cm. Künstlerinfo: ungarisch Fried Pál, ungarischer Maler (1893 Budapest bis 1976 New York), studierte an den Ungarischen Kunstakademie in Budapest [Académie hongroise des arts] bei Hugo Pohl, weitergebildet in Paris, hier Studium an der Académie Julian und Schüler von Lucien Simon, in Paris starke Beeinflussung durch die französischen Impressionisten Edgar Degas und Pierre-Auguste Renoir, die ihn zum Malen von Tänzerinnen, Zirkusartisten und Ballerinen inspirierten, unternahm Studienreisen nach Spanien, Marokko, Indien, Algier und Südafrika, 1946 Übersiedlung in die USA, lehrte ab 1947 als Professor an der Kunstakademie in New York, ab 1953 US-amerikanischer Staatsbürger, galt als gesuchter Portraitist, schuf unter anderem Bildnisse von Greta Garbo, Marilyn Monroe und Rita Hayworth, lebte abwechselnd in Los Angeles und New York City, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit und Internet.