Gemälde

Lot-No. 4187

Eanger Irving Couse, Schäferidyll

Schäfer mit Herde unter Bäumen, am Fluss in herbstlicher Landschaft, gering pastose Genremalerei, das Motiv entstand wohl in Couses Pariser Zeit, hierzu bemerkt AKL: "... Während in Frankreich hauptsächlich kommerziell erfolgreiche Landschafts- und Genrebilder entstehen, ist Couse in Amerika nur durch seine Darstellungen und Portraits von Indianern bekannt ...", Öl auf Leinwand, um 1890, rechts unten signiert "E-I-Couse", hinter Glas im Goldstuckrahmen (Altersspuren), Falzmaße ca. 45,5 x 55,5 cm. Künstlerinfo: us-amerikanischer Maler (1866 Saginaw/Michigan bis 1936 Albuquerque/New Mexico), schon seit der Kinderzeit Kontakt zum indigenen Stamm der Chippewa, den er zeichnerisch festhielt, entwickelte sich in der Folge zu einem der bedeutendsten Chronisten der Ureinwohner Nordamerikas, studierte ab 1882 zunächst am Art Institute in Chicago, 1883–85 Weiterbildung an der National Academy of Design in New York bei Lemuel Everett Wilmarth und Edgar Melville Ward, 1886–96 Studienaufenthalt in Frankreich, zunächst in Paris, hier 1887–90 Schüler der Académie Julian bei William Adolphe Bouguereau und Tony Robert Fleury, 1891 Schüler der der École des Beaux-Arts, 1891–92 Aufenthalt auf der Familienranch in Oregon, 1893–96 Mitglied der Künstlerkolonie in Étaples-sur-Mer in der Picardie, anschließend wieder in Oregon, um 1900 Rückkehr nach New York, wo der Künstler im Winter malte, im Sommer Malaufenthalte in Washington, Oregon, Connecticut und Frankreich, ab 1902 regelmäßige Sommeraufenthalte und ab 1909 Atelier in Taos/New Mexico, hier studierte er das Leben der Taos-Indianer – eines Pueblo-Stammes, 1891 erste Einzelausstellung mit Indianerdarstellungen „Native American Life“, ab 1911 Mitglied der National Academy of Design New York, 1915 Gründungsmitglied und Präsident der Taos Society of Artists, 1928 gänzlicher Umzug von New York nach Taos, beschickte diverse Ausstellungen, unter anderem 1889–1900 den Pariser Salon, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Müller-Singer und Internet.

Limit:
600.00 €

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