Carl Gustav Rodde, Mühle am Gebirgsbach
Mühle unter knorrigen Kiefern, am felsigen Bach in sommerlicher Landschaft, unter effektvoll bewölktem Himmel, stimmungsvolle, gering pastose spätromantische Landschaftsmalerei mit schönem Licht, hierzu bemerkt Seubert (1879): "... Seit seiner Rückkehr (1861) in die Heimath malte er Landschaften von poetischer Auffassung, großer Leuchtkraft und gewissenhafter Behandlung, ...", Öl auf Leinwand, um 1880, links unten signiert und ortsbezeichnet "C. G. Rodde Düsldf. [sic. für Düsseldorf]", Altersspuren, original in ca. 17 cm breiter Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 84 x 116 cm. Künstlerinfo: auch Karl Gustav Rodde, dt. Veduten- und Landschaftsmaler (1830 Danzig bis 1906 Groß-Lichterfelde bei Berlin), zunächst Schüler der Kunst- und Gewerkschule Danzig bei Johann Karl Schultz (1801–1873), studierte 1852–57 mit Stipendium der Friedensgesellschaft für Westpreußen an der Düsseldorfer Akademie bei Johann Wilhelm Schirmer und Hans Fredrik Gude, parallel Schüler von Carl Friedrich Lessing, 1856–58 Mitglied der Düsseldorfer Künstlervereinigung "Malkasten", ab 1857 in München tätig, 1858–61 Studienreise nach Italien (Rom, Genua, Turin), ab 1861 in Weimar, später regelmäßige Aufenthalte in Italien und wechselnd in Danzig, Düsseldorf und Berlin tätig, beschickte Ausstellungen in München, Prag, Wien, Berlin, Magdeburg und Danzig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule", Boetticher, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Friedrich Noack "Das Deutschtum in Rom", Schweers und Internet.