Edmund Berninger, Straßenszene in Kairo
geschäftiges Treiben mit Marktständen und Kamelreitern vor orientalischer Stadtkulisse, mit dem Minarett einer Moschee, im hellen Sonnenlicht, hierzu schreibt Thieme-Becker: „... Seine vielseitige artistische Ausbeute [seiner Orientreisen] verarbeitete er zu reich staffierten Landschafts- und Architekturbildern, welche alle im Zauber des vollen Sonnenlichtes, das farbenprächtige Leben des Orient abspiegeln. ...“, lasierende, teils gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1890, links unten ortsbezeichnet "Cairo" und rechts unten signiert "E. Berninger", Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 48 x 63 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Architekturmaler, Orientalist und Illustrator (1843 Arnstadt bis 1919 München?), zunächst als Pharmazeut tätig, studierte 1870–74 bei Theodor Hagen an der Kunstschule Weimar, seit 1874 in München ansässig, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach England, Holland, Italien, Frankreich, Algier, Ägypten, Palästina, Griechenland und Konstantinopel, 1903–04 Parisaufenthalt, anschließend wieder in München, Quelle: Thieme-Becker, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Internet.