Gemälde

Lot-No. 4012

Jagdstillleben nach Jean Baptiste Oudry

sommerliche Szene mit Jagdhund, neben erlegtem Rebhuhn und Rohrdommel, vor einem Baumstumpf, leicht verkleinerte, gering pastose Kopie nach dem 1747 entstandenen Original im Pariser Louvre "Butor et perdrix gardés par un chien blanc [dt.: Rohrdommel und Rebhuhn, bewacht von einem weißen Hund]"), Inventarnummer 7028, welches hier der "Schule des Jean-Baptiste Oudry" zugeordnet ist, Öl über rotem Bolus auf Leinwand und Spannrahmen, 19. Jh., unsigniert, beigegebene Broschüre "Jean-Baptiste Oudry 1686–1755" des Staatlichen Museums Schwerin mit ähnlichem Motiv, Erhaltungsmängel, Rahmungsreste, Maße ca. 117 x 144 cm. Künstlerinfo: frz. Maler, Zeichner, Radierer, Entwerfer, Illustrator und Patronenzeichner (1686 Paris bis 1755 Beauvais), Sohn und Schüler des Malers und Gemäldehändlers Jacques Oudry, weitergebildet bei Michel Serre und fünf Jahre Atelierschüler des Portraitmalers Nicolas de Largillière, 1708 Meister der St. Lukasgilde, 1714 Assistent und 1717 Professor an der Lukasakademie, 1717 Anwärter und 1719 Mitglied der Académie royale de peinture et de sculpture Paris, schlug 1818 ein Angebot Peter des Großen aus, ihn als Hofmaler nach St. Petersburg zu begleiten, 1724 Ernennung zum Hofmaler Ludwig XV. und königliche Wohnung im Louvre, ab 1725 künstlerischer Direktor und ab 1734 Leiter der Tapisseriemanufaktur in Beauvais/Hauts-de-France, welche unter seinem Vorsitz Weltruhm erlangte, ab 1736 zusätzlich Direktor der Pariser Gobelinmanufaktur, 1739 Assistent und 1743 Professor an der königlichen Akademie, beschickte den Pariser Salon, gefördert und gesammelt von Herzog Christian Ludwig II. von Mecklenburg-Schwerin, dem König von Dänemark und der schwedischen Königin, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Müller-Singer, Seubert, Müller-Klunzinger, Nagler und Wikipedia.

Limit:
2600.00 €

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