Jan Miense Molenaer, attr., Fröhliche Gesellschaft
große feiernde Gesellschaft in der Gaststube, beim Anschneiden eines Bratens, lasierende Genremalerei, Öl auf alt geklebter Holzplatte, wohl 17./18. Jh., unsigniert, rückseitig fragmentarisches Etikett "1876 Miense Molenaer – Fröhliche Bauerngesell...", dazu Auktionsaufkleber und laminierte Angebotsseite des Auktionshauses Schloss Ahlden vom Mai 2023, hier als "Jan Miense Molenaer" angeboten, hier auch Provenienzangabe "Süddeutsche Privatsammlung, ersteigert November 1967 in einer Auktion bei Lempertz, Köln", Altersspuren, sehr schön passend in neuerer Flammleiste gerahmt, Falzmaße ca. 48,5 x 79,5 cm. Künstlerinfo: auch Johan Molenaer, niederländischer Maler und Radierer (ca. 1610 Haarlem bis 1668 Haarlem), Schüler von Frans Hals, beeinflusst von Adriaen van Ostade und Rembrandt van Rijn, 1636 Eheschließung mit der Malerin Judith Leyster, mit der er auch künstlerisch zusammen arbeitete, 1636–47 in Amsterdam ansässig, 1648 Übersiedlung nach Heemstede, 1855 Kauf eines Hauses in Amsterdam und in Haarlem, fortan wechseld in Haarlem und in Amsterdam tätig, bekannt für seine Genrebilder mit Dorfszenen und Motiven aus dem bäuerlichen Leben, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Joseph Eduard Wessely in "Allgemeine Deutsche Biographie", Immerzeel, Wurzbach, Müller-Klunzinger, Seubert, Müller-Singer, Nagler, Bernt, Füssli und Internet.