Hanns Taeger, "Morgensonne"
Blick entlang eines sommerlichen Waldweges mit Wanderer im morgendlichen Sonnenlicht, stimmungsvolle, pastose impressionistische Malerei mit lockerem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1910, links unten signiert "H. Taeger", rückseitig auf dem Keilrahmen fragmentarisches Etikett und teils unleserliche Bleistiftannotation "»Morgensonne« ...", Altersspuren, schön in originaler Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 85 x 63 cm. Künstlerinfo: auch Karl Hanns [Hans] Täger, dt. Landschafts- und Tiermaler sowie Graphiker (1856 Neustadt bei Stolpen in Sachsen bis 1937 Langebrück bei Dresden), Schüler der Dresdner Kreuzschule, ab 1873 Studium an der Akademie in Dresden bei Paul Mohn und 1876-78 hier Atelierschüler bei Julius Hübner, ab Ostern 1876 für ein Jahr Schüler von Heinrich von Zügel in München, wirkte danach als Landschaftsmaler und bis 1905 als Lehrer an der Kunstakademie Dresden, beschickte die Ausstellungen des Sächsischen Kunstvereins und der Kunstakademie Dresden sowie auswärtige Ausstellungen wie die Bremer Kunstausstellung, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Künstlervereinigung „Goppelner Gruppe und der Dresdner Künstlergenossenschaft, 1894-1937 in Langebrück bei Dresden tätig, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Boetticher, Friedrich "Ludwig Richter und sein Schülerkreis", Müller-Singer und Internet.