Fredo Bley, "Vogtländisches Dorf - Rotschau"
winterliche Ansicht des urwüchsigen vogtländischen Dorfes mit schneebedeckten Wiesen und Bauernhäusern, pastose, expressive Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoll leuchtender Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, links unten handsigniert und datiert "Fredo Bley [19]90", rückseitig vom Künstler betitelt, bezeichnet und signiert "»Vogtländisches Dorf«(Rotschau), originale Ölmalerei 1990, 56,5 x 70 cm, Fredo Bley, Buchwald", weiterhin Rahmungsetikett "Bilder-Geyer Plauen" und undeutlicher Sammlungsstempel "Karl... Nürnberg", sehr schön gerahmt, Falzmaße ca. 56,5 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Fredo Robert Bley, dt. Maler und Graphiker (1929 Mylau im Vogtland bis 2010 Reichenbach), 1943-46 zusammen mit Wolfgang Mattheuer Lithographenausbildung bei Carl Werner in Reichenbach, um der Dienstverpflichtung zum Uranbergbau der Wismut zu entgehen 1946-48 als Land- und Forstarbeiter in Thüringen tätig, 1948-56 Lehre und Tätigkeit als Dekorations- und Schriftenmaler, Anregung durch den Maler Walter Löhner, weitestgehend Autodidakt, seit 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, aus materiellen Zwängen 1957-64 parallel als Ziegelei- und Baufacharbeiter tätig, ab 1966 freischaffend, parallel zeitweise Werksvertrag mit dem VEB Baumechanik Lengenfeld und bis 1990 Zirkelleiter für Malerei in der "NEMA" Netzschkau, beschickte zahlreiche Ausstellungen, unter anderem 2002 im neuen Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Mylau, ab 1960 im selbst errichteten Eigenheim in Buchwald, Quelle: AKL, Eisold “Künstler in der DDR” und Frank Weiß "Malerei im Vogtland" und Wikipedia.