Zeichnungen, Aquarelle u. Mischtechniken

Lot-No. 3727

Carl Spitzweg, Damenstudie

Bildnis einer jungen Frau mit weit ausladendem Kleid und vor der Brust verschränkten Armen, flott erfasste Bleistiftstudie auf Papier, unsigniert, rechts oben unleserliche Annotation, rechts unten Nachlassstempel "Spitzweg [mit "S" im Rhombus]", rückseitig nummeriert "v. 98310" Altersspuren, einseitig mit Klebeband auf graugrünem, unregelmäßig beschnittenem Karton montiert, schön neuzeitlich hinter Glas und Passepartout gerahmt, Blattmaße ca. 21,5 x 13,5 cm, Passepartoutausschnitt ca. 20 x 12 cm. Künstlerinfo: eigentlich Franz Carl Spitzweg, auch Karl, bedeut. dt. Illustrator, Genremaler u. -zeichner (1818 Unterpfaffenhofen bis 1885 München), 1825 Lehre als Apotheker an der Münchner Hofapotheke, ab 1829 in der Löwenapotheke im malerischen Straubing tätig, 1830–32 Studium der Pharmazie, Chemie und Botanik an der Universität München, 1832 Italienreise, 1833 Kur in Bad Sulz, hier Anregung durch Künstler wie C. H. Hansonn, durch dessen Ermunterung beschließt Spitzweg, Maler zu werden, weitestgehend Autodidakt, gefördert unter anderem durch G. Flüggen, H. Dyck, C. D. Friedrich-Schüler, B. Stange, C. Morgenstern und Ed. Schleich, zunächst Zeichner und Illustrator, unter anderem Mitarbeiter der 1844 begründeten „Fliegenden Blättern“ des Münchner Verlags Braun & Schneider, Ende der 1840er Jahre, zusammen mit Schleich und Langko, Sommeraufenthalte in Pommersfelden bei Bamberg, 1850 Venedigreise, 1851 in Paris, London und Belgien, seitdem tätig in München, Sommeraufenthalte in Benediktbeuern, Quelle: unter anderem Thieme-Becker und Internet.

Limit:
600.00 €

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