Karl Walser, Amor wacht über die Braut
Blatt eins von insgesamt zwei Lithographien zu dem Gedicht "Brautnacht" von Johann Wolfgang von Goethe, Kreidelithographie auf dünnem Japanpapier, 1926, rechts unten in Blei signiert "K. Walser", außerhalb der Darstellung minimal fleckig, wellig, unter Passepartout montiert, Darstellungsmaße ca. 23 x 18,5 cm, Blattmaße ca. 26 x 25 cm. Künstlerinfo: schweizerischer Maler, Graphiker, Illustrator des Symbolismus (1877 Biel bis 1943 Bern), Bruder des Schriftstellers Robert Walser, Lehre als Bauzeichner, 1894–96 in Stuttgart Lehre als Dekorationsmaler und Besuch der Kunstschule, Studium an der Kunstgewerbeschule Straßburg, ab 1898 Freundschaft mit Marcus Behmer, ab 1901 in Berlin und Zusammenarbeit mit dem Verlag von Bruno Cassirer, Mitglied der Berliner Sezession und Freundschaft mit Max Slevogt, Lovis Corinth und Max Liebermann, ab 1903 Zusammenarbeit mit Max Reinhardt, 1908 Studienreise nach Japan, 1917–21 in der Schweiz ansässig, Vorstandsmitglied der Freien Sezession und Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, ab 1927 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, 1905–43 schuf er 32 Wandgemälde, u. a. für die Villa von Walter Rathenau, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer und Wikipedia.