Fritz Kühn, Spinne
1950er Jahre, monogrammiert FK, Eisen geschmiedet und brüniert sowie partiell vergoldet, handgeschmiedeter Korpus einer filigranen Kreuzspinne, dazu Buch des Künstlers "Aus meiner Gräsermappe - Anregungen und Gedanken eines Kunsthandwerkers", VEB Seemann Verlag, Leipzig 1953, Alters- und Gebrauchsspuren, rückseitig Wandaufhängung, L 28 cm. Künstlerinfo: deutscher Kunstschmied, Fotograf, Bildhauer und Schriftsteller (1910 Mariendorf bis 1967 Ost-Berlin), war der Sohn des Kunstschlossers und Schmieds Artur Kühn, 1924 Ausbildung zum Werkzeugmacher, begann schon früh autodidaktisch zu fotografieren, sein Vater eröffnete 1925 eine Kunstschmiedewerkstatt, 1937 Meisterprüfung und Eröffnung seiner eigenen Atelier-Werkstatt in Berlin-Bohnsdorf, 1938 veröffentlichte er sein erstes Buch, nach dem 2. Weltkrieg baute er seine Werkstatt mit seinen Gesellen wieder auf und beschaffte sich bedeutende Aufträge beim Wiederaufbau Berlins wie beispielsweise Metallarbeiten für das Zeughaus und die Staatsoper, seine Kunstwerke erlangten durch seine innovativen Techniken weltweite Bekanntheit, 1964 Professur an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst, 1958 kaufte er sein Atelier und baute das Institut für Metallgestaltung neu auf, er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR, er stellte in Einzel- und Sammelausstellungen im In- und Ausland aus. Quelle: Wikipedia.