Gemälde

Lot-No. 4351

Bernhard Brach-Zinek, attr., Vier geometrische Kompositionen

vier konstruktivistische Arbeiten, dabei "Etüde auf ein Unkompliziertes" vom August 1977, "Lust und Leid der alten Pythagoræer" vom Mai 1975, "Schwarze Schafe und 1 weißes Lämmlein" oder "Starre Formen einer nebulösen Aussage" vom April 1979 und "Paraphrase", teils wohl Hinterglasmalerei, partiell mit Goldfolie hinterlegt, je mit stilisiertem "Z" monogrammiert, rückseitig je betitelt, teils datiert und ortsbezeichnet "Berlin", mitunter signiert "Brach-Zinek" und je mit karikiertem Männerkopf mit Pfeife im Profi als Erkennungszeichen des Künstlers "signiert", unterschiedliche Größen und Erhaltungszustände, Glasscheiben mit Klebeband abgeklebt und teilweise gebrochen, je gerahmt, Falzmaße max. 67 x 42 cm. Künstlerinfo: eigentlich Bernhard Günter Lebrecht Brach, verwandte den Künstlernamen "Zinek" später "Brach-Zinek", dt.-polnischer Bühnenbilder, Maler, Zeichner, Karikaturist und Graphiker (1902 Gniezno [dt. Gnesen] bis 1980 Berlin), studierte an der Kunstgewerbeschule Hannover, anschließend Bühnenbildner der "Mitternachtsbühne" und der Künstlergruppe "Qader" in Hannover, 1927 ein Semester Schüler am Bauhaus Dessau bei Oskar Schlemmer, wegen finanzieller Not Studienabbruch und 1928 Umzug nach Berlin, hier bis 1939 als Illustrator und Karikaturist Mitarbeit im künstlerischen Beirat der Graphischen Abteilung des Ullstein-Verlags, lieferte 1928 eine Karikatur für die Münchner "Jugend", 1939–48 Kriegsdienst im 2. Weltkrieg und russische Kriegsgefangenschaft, ab 1948 freischaffend in Berlin, parallel als Illustrator für die „Berliner Zeitung“ tätig, Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler, Quelle: Vollmer, AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Internet.

Limit:
180.00 €
Acceptance:
240.00 €

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