Lothar Rentsch, Blick zum Burgstein
Blick über die Häuser von Krebes zum Burgstein im sächsischen Vogtland, Radierung, um 1960, rechts unten in der Platte signiert "Rentsch", links unter der Platte in Blei nummeriert und signiert "2/Rentsch", rechts unten auf dem Passepartout Dedikation "Für 5-jährige Mitarbeit in der Kreisbauleitung – Entwurfsgruppe Plauen, 1. Mai 1964", etwas lichtrandig und gebräunt, hinter Glas und Passepartout gerahmt, Plattenmaße ca. 15 x 30,5 cm. Künstlerinfo: dt. Graphiker und Zeichner (1924 Plauen bis 2017 Plauen), studierte 1939–41 an der Staatlichen Kunst- und Fachschule für Textilindustrie in Plauen bei Reinhard Metz, 1941–43 Lehre zum Entwerfer für Dekostoffe in den Industriewerken Plauen, 1943–45 Kriegsdienst, 1946–47 Schüler der Textilschule Chemnitz, 1947–52 Entwerfer für Dekostoffe in Plauen, 1950–90 Mitglied im Verband Bildender Künstler (VBK) der DDR, seit 1952 freischaffend, 1961 Gründer und bis 1991 Leiter der „Plauener Graphikgemeinschaft“, ab 1991 Mitglied des Sächsischen Künstlerbundes und 2009 Gründungsmitglied des BBKV e. V., unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem in die UdSSR, nach Polen, die CSSR, die Türkei und die USA, Arbeitsaufenthalte auf Hiddensee, erhielt zahlreiche Ehrungen, unter anderem 1994 die Ehrenbürgerschaft von Plauen, beschickte Ausstellungen wie die Mittelsächsische Kunstausstellung Karl-Marx-Stadt, Kunstausstellungen der DDR, 2002 „Beispiele zeitgenössischer Kunst aus den Neuen Bundesländern“ im Bundeskanzleramt Berlin, tätig in Plauen, Quelle: Vollmer, Eisold „Künstler in der DDR“, Frank Weiß „Malerei im Vogtland“, Wikipedia und Internet.