Sächsische Künstler

Lot-No. 3803

Matthäus Seutter, Karte Westsachsen

rechts oben vielfigürliche Rokokokartusche und hier bezeichnet "Dynastiae Comitat Schoenburgici, Wechselburg... Glauchau, Hartenstein, Lichtenstein, Waldenburg ... Matthaeo Seutterio ...", Darstellung des Gebiets zwischen Geringswalde im Norden, Frankenberg im Osten, Schneeberg im Süden und Ronneburg im Westen, seitlich der Karte Register der Städte, grenzkolorierter Kupferstich, 1. Hälfte 18. Jh., unten rechts bezeichnet "Tob. Conr. Lotter sc." (Stecher der Karte), mittig dezente Faltlinie, rückseitig mehrere Sammlungs- und Inventarstempel, Kartenmaße ca. 49 x 51 cm, Blattmaße ca. 51 x 60 cm. Künstlerinfo: auch Saiter, Seiter, Seuter Seyder, dt. Kartograph, Kupferstecher und Verleger (1678 Augsburg bis 1757 Augsburg), Sohn des Goldschmieds Matthäus I., ab 1697 Lehre bei Johann Baptist Homann in Nürnberg, nach Augsburg zurückgekehrt, Mitarbeit im Verlag Jeremias Wolff, 1710 Gründung eines eigenen Verlags mit Druckerei, 1731 zum kaiserlichen Geographen ernannt, nach Seutters Tod 1757 wurde der Verlag durch seinen Sohn Albrecht Karl (1722–1762), den Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter (1717–1777) und den langjährigen Mitarbeiter Johann Michael Probst (gest. 1805) weitergeführt, Quelle: Thieme-Becker und Internet.

Limit:
390.00 €

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