Gemälde

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Elisabeth Hampke, "Zell am See"

herbstlicher Blick über den Zeller See, auf die imposante Hochgebirgskulisse mit dem Kitzsteinhorn der Glocknergruppe in den Hohen Tauern, pastose Landschaftsmalerei in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "E. Hampke", minimale Craquelure, etwas repariert, reinigungsbedürftig, rückseitig altes Etikett des "Landesverbands bildender Künstler Bayerns e. V. München" sowie handschriftliches Etikett "Hampke, Elisabeth ... 300M", hier unkorrekt betitelt "Zell am See mit Tinzenhorn", original gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 81 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Bildnis und Stilllebenmalerin (geboren in Brandenburg an der Havel bis nach 1930), Ausbildung zur Zeichenlehrerin an der Königlichen Kunstschule und Unterrichtsanstalt am Kunstgewerbemuseum Berlin, zeitweise in Berlin-Karlshorst tätig, 1923 in Bad Reichenhall tätig erwähnt, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, im Landesverband Bildender Künstler Bayerns und im Malerinnenverein München, beschickte 1901 die Königsberger Kunstausstellung und 1925 den Münchner Glaspalast, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler 1930, Katalog Glaspalast 1925, Meyer-Bremen "Die Ausstellungskataloge des Königsberger Kunstverein", Auktionskataloge der Galerie Hugo Helbing München und Internet.

Katalog-Nr.: 4350
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 120,00 €

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Eduard v. Handel-Mazetti, Röthbachfall mit Obersee

Blick über den Obersee auf den imposanten Wasserfall, teils pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, unten links bezeichnet "Königssee" sowie rechts signiert und datiert "E. v. Handel-Mazetti 1923", im Randbereich partiell minimale Verluste, in geschnitzten Rahmen gerahmt, Falzmaß ca. 81 x 61,5 cm. Künstlerinfo: österr. Maler und Aquarellist (1885 Innsbruck bis 1950 Innsbruck), Studium an der Technischen Militärakademie, im 1. Weltkrieg nach Serbien verlegt, nach 1918 widmete er sich ganz der Malerei, 1921–23 Studium an der Akademie in München bei Prof. Gröber, 1922 erste Beteiligung an einer Ausstellung im Münchner Glaspalast, zahlreiche Studienreisen, 1937 auf der Weltausstellung in Paris mit einer Goldmedaille geehrt, im 2. Weltkrieg als Kriegsmaler tätig und Zerstörung seines Berliner Ateliers, Rückkehr nach Innsbruck, Quelle: Vollmer, Matrikel der Münchner Akademie und Internet.

Katalog-Nr.: 4351
Limit: 360,00 €, Zuschlag: 360,00 €

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Hans Härdtlein, Chiemseeansicht

sommerlicher Blick von einer Anhöhe am Ufer des Chiemsees zur Fraueninsel, mit dem markanten Kloster Frauenwörth, minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten signiert und ortsbezeichnet "H. Härdtlein München", gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 80,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Härdtlein, dt. Maler, Graphiker (geboren 1895 in Fürth), Schüler der Kunstgewerbeschule Nürnberg, studierte ab 1921 an der Akademie München, beschickte 1939 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied der Nürnberger Künstlergenossenschaft, im Bund fränkischer Künstler und der Künstlervereinigung "Freie Gruppe" sowie der Freimaurerloge "Zur Wahrheit und Freundschaft i. O. Fürth ", 1934–56 tätig in Fürth danach wohl in München, Quelle: Manfred H. Grieb "Nürnberger Künstlerlexikon", Matrikel der Münchner Akademie und FürthWiki.

Katalog-Nr.: 4352
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Michael Haubtmann, Küstenlandschaft

Blick über bewegte Küstenlandschaft im hellen Sonnenlicht, lasierende, teils minimal pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Holz, um 1900, links unten verputzte Signatur "Haubtmann", gerahmt, Falzmaße ca. 17,5 x 28,5 cm. Künstlerinfo: dt.-tschechischer Jurist und Landschaftsmaler (1843 Prag bis 1921 München), Jugend in Prag, studierte ab 1861 an der Akademie Prag Rechtswissenschaften, parallel 1861–65 Schüler in Landschaftsmalerei bei Max Haushofer an der Akademie Prag, 1867 Promotion zum Dr. jur. und kurzzeitig juristisch tätig, 1869 Aufgabe des Berufes und vollständige Hinwendung zur Malerei, ab 1875 in München nachweisbar, hier Schüler von Julius Lange, unternahm Studienreisen in die Schweiz, nach Italien, Griechenland, Ägypten und Norwegen, beschickte ab 1871 die Ausstellungen im Münchner Glaspalast und die Große Berliner Kunstausstellung, Quelle: Boetticher, Müller-Singer, Thieme-Becker und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4353
Limit: 980,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Karl Heffner, Norddeutsche Landschaft

weiter Blick über Schilf und verlandeten See mit Steg und Ruderboot, unter effektvoll bewölktem Himmel, pastose, impressionistische Landschaftsmalerei in zurückhaltender grau-silbriger Farbigkeit, hierzu bemerkt Thieme-Becker: "H´s Lieblingsthema ist die Schilderung der einsamen Natur in der Abenddämmerung und an trüben, regenfeuchten Tagen im Frühling und Herbst, sumpfiger Heidegegenden und Hochmoore, Lichtreflexe auf stillen Wasserflächen und Teichen, weiter von dunklen Baumsilhouetten begrenzter Horizonte mit charakteristischer, aber unaufdringlich behandelter Staffage. Er zeigt dabei eine hohe Meisterschaft in den unendlichen Abstufungen grauer und brauner Töne, in sicherer Zeichnung, plastischer Wiedergabe der Einzelformen und überhaupt in der poetischen Gesamtstimmung bildmäßig gestalteter Naturausschnitte.", Öl auf Leinwand, um 1910, rechts unten signiert "K. Heffner", Craquelure, hinterlegte Fehlstellen in der Leinwand, restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 43,5 x 64 cm. Künstlerinfo: auch Carl Heffner, dt. Landschaftsmaler (1849 Würzburg bis 1925 Berlin), studierte zunächst Musik in München und Anhänger Richard Wagners, parallel autodidaktische Hinwendung zur Malerei, Schüler von Johann Nepomuk Otto und Adolf Stademann, beeinflusst von Adolf Heinrich Lier und der Schule von Barbizon, unternahm ab Anfang der 1870er Jahre Studienreisen, unter anderem nach England und Italien, 1883 bis 1888 regelmäßige Winteraufenthalte in Rom, ab 1886 Ehrenmitglied der Münchner Akademie, 1887 Verleihung des Professorentitels durch den Prinzregent Luitpold von Bayern, 1889 in Florenz, ab 1894 in Dresden tätig, später in Freiburg im Breisgau und letztendlich in Berlin ansässig, Mitglied im Verein Berliner Künstler, fand seine Motive in Bayern, in den Alpen, England, Holland, der römischen Campagna (Rom und Ostia), Florenz, der Eifel, später an der Ostsee bei Prerow und auf der Insel Rügen, beschickte Ausstellungen, unter anderem in Paris, Wien, München, Berlin und London, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bénézit, Boetticher, Müller-Singer, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Bosl "Bayerische Biographie" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4354
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Hans Heider, "Morgensonne"

tief verschneite Dorfstraße im ersten Tageslicht, teils stark pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, partiell unter Sichtbarkeit des Malgrundes, hierzu vermerkt Thieme-Becker: „... zeigt er in seinen virtuos nach der Natur gemalten Landschaften ein feines Verständnis für atmosphärische Stimmungen. Die Darstellung ist verschiedenartig, zuweilen etwas unruhig in der Komposition und malerischer Behandlung, aber immer ehrlich, kraftvoll, eindringlich und ausgeglichen im Ton.“, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "H. Heider", rückseitig auf der Leinwand signiert "H. Heider", verworfener Titel "In Berghofen" und schwer lesbar betitelt "Morgensonne", etwas Craquelure, hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 85 x 95 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1861 Trippach/Mantel-Weiherhammer bei Weiden in der Oberpfalz bis 1947 Tegernsee), zunächst Ausbildung zum Kunsthandwerker, unterhielt ab 1884 in München ein Atelier für Dekorations- und Zimmermalerei, ab 1899 Gastschüler der Akademie München bei Johann Caspar Herterich und Heinrich Knirr, beeinflusst von Fritz Osswald und Wilhelm von Diez, 1900–14 Aufenthalte in der Künstlerkolonie Dachau, weitergebildet auf Studienreisen nach Italien, Frankreich und der Schweiz, beschickt seit 1907 Münchner Ausstellungen im Glaspalast und im Kunstverein, weiterhin beteiligt an Ausstellungen in Berlin, Düsseldorf, Pittsburgh, Rom und Venedig, vertreten in der Berliner Nationalgalerie und im Museum Hannover, Mitglied und 1. Vorstand des Vereins „Luitpoldgruppe“ München, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, 1918 durch König Ludwig III. von Bayern zum königlichen Professor ernannt, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer, Bénézit, Dressler, Reitmeier "Dachau ein Kunstbilderbuch" und Internet.

Katalog-Nr.: 4355
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 300,00 €

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Karl Hemmerlein, "Blumen"

großer Gartenblumenstrauß in bauchigem Krug, vor hellem Grund, pastose Blumenmalerei, Öl auf Sperrholz, rechts unten signiert und datiert "K. Hemmerlein 1945", rückseitig bezeichnet ""Blumen" Karl Hemmerlein Fürth Kronacherstr. 17", leichte Craquelure, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 65 x 49 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1896 Fürth bis 1970 Fürth), 1911-15 Besuch der Kunstgewerbeschule in Nürnberg bei Karl Selzer und Heinrich Heim, ab 1915 Studium an der Akademie in München bei Angelo Jank, 1917 Unterbrechung des Studiums wegen Kriegsdienst, 1920 Reisestipendium für Dänemark, 1921 Abschluss des Studiums, ab ca. 1923 als freischaffender Maler tätig, 1932 Verleihung des Albrecht-Dürer-Preises, ab 1940 in Thorn ansässig, Quelle: Vollmer, Saur und FürthWiki.

Katalog-Nr.: 4356
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 110,00 €

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Walter Henschel v. Hain, Badende Mädchen am Weiher

nackte Frauen am sommerlich-sonnigen See, minimal pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten schwer lesbar signiert "Henschel von Hain", rückseitig auf dem Keilrahmen Etikett "Walter Henschel von Hain – geb. 1883 Lübeck–1945 Berlin" und mehrfach gestempelt "Herm. Weißbarth Charlottenburger Farben-Magazin ... Goethe Strasse ...", hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, restauriert, gerahmt, Falzmaße ca. 33 x 47,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Walter Henschel, nannte sich als Künstler ab 1900 "Henschel vom Hain", privat verkehrte er unter "Walter Henschel von Hain", dt. Gürtler, Landschafts- und Portraitmaler sowie Erfinder (1883 Lübeck bis 1945 Berlin), Schulbesuch in Lübeck, zunächst Lehre zum Gürtler, anschließend Hinwendung zur Kunst und in Lübeck als Portraitmaler freischaffend, 1914–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, ab 1918 Arbeits- und Studienaufenthalte in Spanien und Italien (unter anderem Neapel), Ende der 1920er Jahre Rückkehr nach Deutschland und in Berlin freischaffend, erhielt 1931 ein Patent für eine "Einrichtung zum maschinellen Verschnüren von Paketen u. dgl.“, im 2. Weltkrieg Umzug nach Senftenberg, Quelle: Dressler, Akten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4357
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Paul Henschel, Erntelandschaft

sommerlicher Blick, unter Bäumen hindurch, auf abgeerntetes Feld mit Strohpuppen, pastose Landschaftsmalerei mit lockerem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, 1. Hälfte 20. Jh., links unten signiert "P. Henschel", Craquelure, partiell malgrundsichtig, reinigungsbedürftig, schlicht gerahmt, Falzmaße ca. 70 x 84,5 cm. Künstlerinfo: wohl Paul Henschel, dt. Maler und Zeichner (geboren um 1884 in Leipzig), studierte ab 1904 an der Akademie München bei Gabriel von Hackl, Quelle: Matrikel der Münchner Akademie.

Katalog-Nr.: 4358
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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M. Henschke, Frühlingslandschaft

Blick entlang eines Weges unter Birken in weite, sanft bewegte Mittelgebirgslandschaft, unter duftig bewölktem Himmel, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "M. Henschke", geringe Craquelure, partiell Loslösung der Malschicht von der Leinwand, stellenweise mit Verlusten, restaurierungsbedürftig, im opulenten, ca. 13 cm breiten silbrig-grauen Stuckrahmen (Erhaltungsmängel), Falzmaße ca. 70 x 100,5 cm.

Katalog-Nr.: 4359
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Christian Henze, "New York"

Collage aus verschiedenen Ansichten von New York und Werbeanzeigen, auf Aluplatte hinter Acryl, um 2013, rückseitig signiert „Christian Henze“, Acrylscheibe mit Herstellungsfehlern, in Schattenfugenleiste gerahmt, Maße ca. 95 x 99,5 cm, beigegeben Katalog und Kaufunterlagen zum Werk. Künstlerinfo: ital. Maler (1975 in Caprino geboren), Sohn des Malers Ingfried P. Morro-Henze, Studium der Malerei und Architektur an der Akademie in Verona, Ausstellungen im In- und Ausland, Quelle: Katalog „Christian Henze“ 2007.

Katalog-Nr.: 4360
Limit: 500,00 €, Zuschlag: 500,00 €

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Conrad Herrmann, Tubaspieler mit Spitz

poesievolle Interieurszene im urigen Weinkeller, mit älterem, auf einem Fass thronendem Mann mit Tuba, aufmerksam von einem weißen Spitz beobachtet, minimal pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1980, links unten signiert "C. Herrmann", beigefügt "Echtheitsbescheinigung" mit Angaben zum Künstler, Signatur und Portraitfoto des Künstlers, schön gerahmt, Falzmaße ca. 70,5 x 60 cm. Künstlerinfo: dt. Steinmetz, Bildhauer und Genremaler (geboren 1935 in Berlin), zunächst Lehre zum Steinmetz in Berlin, anschließend Studium der Bildhauerei bei Verkerk an der Meisterschule Berlin, schließlich Hinwendung zur Genremalerei, ab ca. 1970 freischaffend als Maler, unternahm Studienreisen durch Holland, Österreich, Italien und Aufenthalte auf Ibiza, tätig in Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis, Quelle: Bütow "Europäisches Künstlerlexikon – Deutschland", Info zum Künstler auf "Echtheitsbescheinigung" und Homepage des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4361
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Heinrich Philipp Herzog, Früchtestillleben

Komposition aus einem mit Früchten gefüllten Korb und einer Schale sowie einer Vase mit Gladiolen und einer Figur, leicht pastose Stilllebenmalerei in kräftigen Farben, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "Herzog 1950", teils Craquelure und farbschwundrissig, Maße ca. 80,5 x 99,5 cm. Künstlerinfo: auch Heinrich Herzog, dt. Maler (1891 München bis 1971), 1923 Studium an der Akademie in München bei Habermann und Becker-Gundahl. Studienaufenthalte in Spanien und Paris, Quelle: Vollmer.

Katalog-Nr.: 4362
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Hesto Hesterberg, Das rote Haus

weite Winterlandschaft im abendlichen Licht, mit Passanten auf der Landstraße, vor rotem Haus am steilen Hang, pastose neusachliche Landschaftsmalerei, Öl auf Sperrholz, links unten ligiert monogrammiert und datiert "HH 1938", Erhaltungsmängel, gerahmt, Falzmaße ca. 54 x 63 cm. Künstlerinfo: irrtümlich auch Hestlo Hesterberg, dt. Maler, Zeichner, Illustrator und Graphiker (1895 Berlin bis nach 1967), Bruder der Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Trude Hesterberg (1892–1967), Schüler von Lovis Corinth, Erdmann und Hans Rudi Erdt, Studienaufenthalte in Florenz, Paris und London, zunächst tätig in Berlin und Lehrer an der Werkkunstschule, nach 1918 regelmäßige Aufenthalte in der Künstlerkolonie Prerow, vertreten von der Galerie Gurlitt, ab 1945 in Tegernsee, zeitweise Werbegraphiker und künstlerischer Direktor bei G. Walter Thomson in New York, schuf Beiträge für den "Simplicissimus", ab 1955 in Hamburg tätig, Mitglied im Bund bildender Künstler Deutschlands und in der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, beschickte die Ausstellungen der Berliner Sezession, den Salon des Indépendants Paris, die Juryfreie Kunstschau und das Haus der Kunst München, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", "Der neue Rump", Kürschners Graphikerhandbuch 1959 und 1967, Dressler, Cathleen Danzer in "Der Darßer" und Akten der Reichskammer der bildenden Künste Berlin.

Katalog-Nr.: 4363
Limit: 600,00 €, Zuschlag: 1100,00 €

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Clemens Hiltensperger, Bei Kloster Reutberg

Blick über eine friedliche verschneite Winterlandschaft im Licht der untergehenden Sonne, pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Hartfaserplatte, um 1980, rechts unten Signatur "Hiltensperger", rückseitig betitelt "Abendstimmung bei Kloster Reutberg (nördl. v. Bad Tölz)" ansprechend gerahmt, Falzmaß ca. 15,5 x 35 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (geboren 1939 in Rosenheim), Studium bei Prof. König in München, einjähriger Studienaufenthalt in Florenz, Studium in Salzburg bei Prof. Kortokraks und in Paris bei Prof. Yves Brayer.

Katalog-Nr.: 4364
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Peter Hirsch, Paar Portraits

Bildnis einer Dame im violetten Kleid und Pelzstola sowie Portrait eines Herren im Anzug, leicht pastose Portraitmalerei, Damenbildnis Öl auf Leinwand und Herrenbildnis Öl auf Pappe, um 1920–30, Herrenbildnis signiert und bezeichnet „Peter Hirsch Mchn.“, teils etwas farbschwundrissig und Malträger gewellt, gerahmt, Falzmaß ca. 55,5 x 43 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Zeichner (1889 München bis 1978 München), als Kind Privatunterricht in Malen, Lehre zum Lithographen, studierte 1920–22 an der Akademie München bei Peter von Halm und Carl von Marr, parallel kunsthistorische Studien, beschickte Ausstellungen im Münchner Glaspalast und im Kunstverein, in Deutschland 1933–45 als „entartet“ verfemt und teilweise in den USA, Kanada, den Niederlanden, Italien, England, Frankreich, Ungarn und der Schweiz tätig, ab 1944 zeitweise Übersiedlung an den Schliersee, vor 1930–1969 Dozent an der Münchner Volkshochschule, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der Münchner Künstlervereinigung „Der Bund“, der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Ehrungen mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayerischen Verdienstorden (1972), tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann und Internet.

Katalog-Nr.: 4365
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Höfer, Erzgebirgslandschaft

stimmungsvolles Landschaftsstück in herbstlichen Farben, Öl auf Leinwand, Mitte 20. Jh., unten links signiert "Höfer", gering reinigungsbedürftig, sonst sehr schön in vergoldeter Leiste gerahmt, Falzmaß ca. 66 x 80,5 cm.

Katalog-Nr.: 4366
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Franz Holper, Landschaft im Mondschein

Blick über blühende Hecken und Haus, in eine weite vom Licht des Vollmondes erleuchtete Landschaft, leicht pastose Malerei, Öl auf Pappe, um 1910–20, rechts unten signiert „Franz Holper“, an der linken unteren Ecke Knickspur und minimale Verluste, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 37 x 53 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Architekt (1862 Meiningen bis 1935 Großkarolinenfeld), studierte an der Technischen Hochschule München Architektur, später Anstellung als Baurat der Stadt München, 1901 gesundheitsbedingte Kündigung und Übersiedlung nach Davos, hier autodidaktische Hinwendung zur Malerei, beschickte Ausstellungen in Davos, München und Augsburg, nach dem 1. Weltkrieg in Aßling tätig und schließlich Übersiedlung nach Großkarolinenfeld, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, Quelle: Dressler, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 4367
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Hönsriger, Jungenportrait

Bildnis eines Jungen mit Matrosenhemd vor weiter flacher Landschaft, pastose Portraitmalerei, im unteren Bereich schwer lesbar signiert und datiert "Hönsriger 1923", kleine Fehlstelle und Delle im Malgrund, gerahmt, Falzmaß ca. 70,5 x 51,5 cm.

Katalog-Nr.: 4368
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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H. Hornsmann, Blumenmarkt am Kanal

gut besuchter Blumenmarkt an einem breiten Kanal in Holland, Genremalerei mit teils pastosem Farbauftrag, Mitte 20. Jh., links unten signiert, "H. Hornsmann", reinigungsbedürftig, im Goldstuckrahmen, Falzmaß ca. 61 x 81 cm.

Katalog-Nr.: 4369
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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S. von Horstig d' Aubigny, Amalfiküste

ankernde Boote vor felsiger Küste, pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1910, unsigniert, rückseitig auf altem Etikett betitelt und bezeichnet "Amalfi - Original, S. v. Horstig d' Aubigny", Keilrahmen durchzeichnend, reinigungsbedürftig, alt in Goldstuckleiste (bestoßen) gerahmt, Falzmaße ca. 46 x 25,5 cm. Künstlerinfo: dt. Malerin (erwähnt um 1930), tätig in Reutlingen, Quelle: Dressler.

Katalog-Nr.: 4370
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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S. Horvath, Seelandschaft

Blick durch das Schilf, im gedämpften Licht des zur Neige gehenden Tages, auf einen weiten stillen See, leicht pastose Landschaftsmalerei, um 1930, links unten Ritzsignatur "Horvarth S.", leichte Erhaltungsmängel, reinigungsbedürftig, gerahmt, Falzmaß ca. 54 x 79 cm.

Katalog-Nr.: 4371
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 100,00 €

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Imre Ilnitzky, Südlicher Hafen

Fischerboote und Segelschiffe auf besonntem See vor Stadtkulisse, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten ungarisch signiert "Ilnitzky I.", rückseitig auf dem Keilrahmen alt rot signiert "Ilnitzky Imre", auf der Leinwand Etikett mit unkorrekter Besitzerannotation "Jízsef Ilnitzky, bekannter ungar. Maler 1. Hälfte 20. Jh. - Südlicher Hafen mit Segelbooten", Malgrund etwas wellig, reinigungsbedürftig, schön in Silberleiste gerahmt, Falzmaße ca. 36 x 47 cm. Künstlerinfo: auch Emmerich Ilnitzky, irrtümlich oft "József Ilnitzky" oder "István [dt.: Steffan] Ilnitzky", ungarischer Offizier und Maler (1886 Nagybánya bis nach 1934), in den 1920er Jahren in Budapest erwähnt, in den 1930er bis 1940er Jahren Mitglied der Künstlerkolonie Nagybánya [rumänisch: Baia Mare; dt.: Frauenbach oder Groß-Neustadt], Quelle: Archiv der Stadt Budapest, ungarisches Handels-, Industrie- und Landwirtschaftsverzeichnis (Budapest, 1924), Zeitungsartikel der "Zalamegyei Ujság" vom Mai 1934 und Internet.

Katalog-Nr.: 4372
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Wilhelm Imkamp, Weite Sommerlandschaft

Blick von einer Anhöhe in bewegte Mittelgebirgslandschaft, minimal pastose Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "W. Imkamp [19]32", parallel zu seinen abstrakten Arbeiten schuf Imkamp vor allem in den 1930er und 1940er Jahren auch realistische Portraits und Landschaften, Leinwand wellig mit Druckstellen, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 68 x 110 cm. Künstlerinfo: dt. Maler und Graphiker (1906 Münster bis 1990 Stuttgart), ab 1920 Schüler der "Gipsklasse" und ab 1922 Malstudien im Aktsaal an der Kunstgewerbeschule Münster, studierte 1926-29 mit Stipendium des Landes Westfalen am Staatlichen Bauhaus Dessau bei Josef Albers, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Lyonel Feininger, 1929-30 Weiterbildung in Paris, ab 1930 freischaffend in Essen /Ruhr, 1933-39 offiziell ausschließlich als Portrait- und Landschaftsmaler tätig - die abstrakte Kunst entsteht im Verborgenen um einen drohenden Berufsverbot zu entgehen, 1939 Umzug nach Gießen, 1939-45 Kriegsdienst, beschickte 1939-43 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutsche Kunst München mit realistischen Portraits, er fand hier regen Beifall der NS-Führung und wurde als "Kriegsmaler" an die Westfront verpflichtet, 1944 Zerstörung des Ateliers in Gießen und Umzug nach Allendorf /Lumda, 1948 Umzug nach Asperg, 1949 Mitglied der Künstlervereinigung "Die Schanze" in Münster, 1951 Mitglied der Künstlervereinigung "Gruppe sw" und Mitglied im Verband Bildender Künstler Württemberg, 1952-58 Jurymitglied im Stuttgarter Kunstverein, 1953 Umzug nach Stuttgart und 1963 Bau eines Atelierhauses auf dem Stuttgarter Killesberg, 1979 Verleihung Professorentitel, Quelle: Vollmer, Wikipedia und Homepage Privatarchiv Wilhelm Imkamp.

Katalog-Nr.: 4373
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Jaime de Jaraiz, Mädchen an der Quelle

junges Mädchen beim Wasser trinken an einer Quelle, minimal pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und datiert "Jaime de Jaraiz (19)64", gerahmt, Falzmaß ca. 52 x 62,5 cm. Künstlerinfo: spanischer Maler (1934 Jaraiz de la Vera bis 2007 Madrid).

Katalog-Nr.: 4374
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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