Gemälde

Katalog-Nr. 4512

Walter Strich-Chapell, "Albvorland"

Blick vom erhöhten Standort, vorbei an Häusern, in weite, sanft bewegte Gebirgslandschaft, gering pastose Landschaftsmalerei in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, rechts unten signiert und datiert "Strich [19]50", rückseitig altes vorgedrucktes Ausstellungsetikett des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart mit teils unleserlichen handschriftlichen Annotationen "Auf der Rückseite des Bildes rechts oben zu befestigen – Nr.: 17 – Name u. Vorname: Walter Strich-Chapell – Genaue Anschrift: Sersheim ... Vaihingen Enz – Titel des Werkes: Albvorland – Technik: Öl ..." sowie weiteres handschriftliches Etikett "Albvorland – Strich-Chapell", geringe Altersspuren, schön gerahmt, Falzmaße ca. 75 x 90 cm. Künstlerinfo: dt. Landschaftsmaler und Lithograph (1877 Stuttgart bis 1960 Sersheim), Lehre zum Dekorationsmaler in Stuttgart, anschließend Theatermaler am Königlichen Residenztheater in Stuttgart, ab 1895 parallel Studium an der Kunstgewerbeschule Stuttgart und Ausbildung zum Zeichenlehrer, auf Fürsprache Gustav Schönlebers ab 1897 mit Stipendium Studium an der an der Akademie Karlsruhe bei Robert Poetzelberger und ab 1900 Meisterschüler von Gustav Schönleber, parallel Schüler in Graphik bei Hans Thoma, 1901 erste Bekanntschaft mit Sersheim im Landkreis Ludwigsburg, parallel Befassung mit der Lithographie, 1904 Teilnahme an einem Lithographiewettbewerb des Leipziger Teubner-Verlags und Erwerb eines Grundstücks in Sersheim und Bau eines Hauses mit dem Preisgeld, ab 1907 Bürger von Sersheim bei Bietigheim, 1915–17 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1917 Beurlaubung, um den Nachlass Schönlebers zu ordnen, 1923 mit Alexander Kanoldt Reise nach Italien (Olevano), beschickte 1938–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, beschickte darüber hinaus Ausstellungen in Stuttgart und Bissingen, Mitglied im Karlsruher Künstlerbund, 1952 Ernennung zum Professor und 1957 Ernennung zum Ehrenbürger Sersheims, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Internet.

Limit:
180,00 €
€

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