Norbert Hornig, "Die Völlerei"
Darstellung eines Mannes beim Essen, im Vordergrund diverse Speisen, diese teilweise mit schockiertem Blick die Betrachter anblickend, wohl aus einer Serie von 14 Gemälden über die sieben Todsünden (jede Todsünde doppelt gemalt), expressive Malweise mit gesellschaftspolitischem Unterton, Öl auf Leinwand auf Holzplatte, links oben monogrammiert NH und datiert (20)14, rückseitig mit Kugelschreiber bezeichnet "7 Todsünden Tafel: Gula (Völlerei) 2014, 100 x 80 cm, Reg. 8/14, Sig. o. l. NH 14", ohne Rahmen, Falzmaße 100,5 x 80,5 cm. Künstlerinfo: sächsischer Maler, Karikaturist und Grafiker (1935 in Langenbielau/Schlesien bis 2024 in Bad Düben), Schüler bei Gerhard Kurt Müller und Heinz Wagner, Professor an der Hochschule für industrielle Formgestaltung in Halle/Saale, erhielt 1977 den Kusntpreis der DDR und 2005 den Gellert-Preis für bildende Kunst in Leipzig, künstlerisch stark an die Brücke-Künstler wie Erich Heckel oder Karl Schmidt-Rottluff angelehnt, im Allgemeinen Künstlerlexikon Online wird er zu den eindrucksmächtigsten Malern der figürlichen Expression in Leipzig gezählt.