Sächsische Künstler

Katalog-Nr. 4058

Adrian Zingg, attr., Dresdner Landschaft

Blick von Cosels Garten, über die von Booten befahrene Elbe, nach Loschwitz, mit dezenter Figurenstaffage, wohl mit Tusche lavierte Radierung, spätes 18. Jh./frühes 19. Jh., unsigniert, rückseitig auf Klebeetikett handschriftliche Künstlerdaten und Titel "Aufsicht von Cosels Garten nach Loschwitz", in Passepartout eingebracht und hinter Glas gerahmt, Blattmaße ca. 9,5 x 14,5 cm. Künstlerinfo: auch Adrian Zink, schweizerischer Landschaftszeichner, Radierer und Kupferstecher (1734 St. Gallen bis 1816 Leipzig), gilt als Wegbereiter der neueren Dresdner Landschaftsmalerei, Sohn des Büchsenmachers und Stahlschneiders Bartholomäus Zingg, Schüler von Johann Rudolf Holzhalb in Zürich, ab 1757 zunächst als Lehrling, später als Zeichner und Stecher bei Johann Ludwig Aberli in Bern tätig, 1759 Reise mit Aberli nach Paris, hier Bekanntschaft mit Johann Georg Wille, der ihn mit namhaften Persönlichkeiten bekannt machte, fortan bis 1766 Mitarbeiter Willes, 1764 durch Christian Ludwig von Hagedorn an die neu gegründete Dresdner Akademie berufen und ab 1766 hier tätig, Freundschaft zu Anton Graff, in Dresden beeinflusst von Christian Wilhelm Ernst Dietrich, genannt „Dietricy“ (1712–1774), dessen druckgraphisches Werk Zingg nach Dietricys Tod vollendete, 1769 Mitglied der Wiener Akademie, 1787 Mitglied der Berliner Akademie, ab 1803 Professor an der Dresdner Akademie und zum kurfürstlichen Hofkupferstecher ernannt, unterhielt eine Zeichen- und Kupferstichwerkstatt in Dresden, vertrieb seine Arbeiten unter anderem auf der Leipziger Messe selbst, Quelle: Thieme-Becker, Sikart und Wikipedia.

Limit:
180,00 €
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