Paris, um 1902, frühe Ausführung, signiert, Gießerstempel Andro.Fondeur.Paris, Bronze braun patiniert, expressionistische Darstellung eines im rauen Pariser Wind nach Geld bettelnden Mannes, mit langem wehenden Bart und Mantel, den Hut an sein Bein gepresst, auf unregelmäßiger, bewegter Plinthe, partiell winzigst berieben, sonst gut erhalten, H 26,5 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer (1874 Hörde bis 1949 Interlaken), Maler und Kunsthandwerker, 1888–1892 Bildhauerlehre, später Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, ab 1900–1907 Aufenthalt in Paris, wo er sich vom Werk A. Rodins beeinflussen ließ, 1911 Berufung in die Darmstädter Künstlerkolonie. Quelle: Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG.
Katalog-Nr.: 3700
Limit: 2800,00 €
1930er Jahre, signiert Geo Maxim, Metallguss farbig staffiert, junge kniende Frau im Badeanzug, eine Kugel aus Milchglas als Lampe haltend, auf mehrfarbigem Marmorsockel montiert, einflammig alt elektrifiziert, funktionstüchtig, Sockel mit Haarriss, L 53 cm, H 39 cm. Künstlerinfo: Geo (Georges) Maxim, französischer Bildhauer (1885 bis1940). Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3701
Limit: 500,00 €
wohl nach Skizzen während einer offiziellen Delegationsreise einer deutschen Künstler- und Kulturabordnung nach China 1951, an der Gustav Seitz teilnahm, unsigniert und ungemarkt, Ausformung in Böttgersteinzeug, Kopfdarstellung eines Mädchens mit kurzem Haar und asiatischen Gesichtszügen, in der für Seitz in der Zeit der 1950er Jahre typischen glatten Formensprache, innen ein Haarriss, H 27 cm. Quelle: B. Heise, Gustav Seitz - 50 Köpfe, Gustav-Seitz-Stiftung 2013, dort mehrfach abgebildet z.B. auf dem Umschlag. Künstlerinfo: dt. Bildhauer und Zeichner (1906 Mannheim-Neckarau bis 1969 Hamburg), 1920-22 Lehrling im Stukkateurbetrieb seines Vaters, 1922-24 Lehre als Steinmetz und Steinbildhauer bei August Dursy in Ludwigshafen, 1924-25 Studium an der Landeskunstschule in Karlsruhe, 1925-32 Besuch der Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in Berlin, 1933-38 Mitarbeiter im Atelier von Hugo Lederer an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, Studienreisen führten ihn nach Dänemark und Paris, 1943 auf der Wiener Ausstellung Junge Kunst im Deutschen Reich mit neun Arbeiten vertreten, 1940-45 im 2. Weltkrieg als Kraftfahrer und Schreiber tätig, anschließend amerikanische Kriegsgefangenschaft, 1947 Ernennung zum Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Berlin-Charlottenburg, 1949 Nationalpreis der DDR III. Klasse, 1950 Gründungsmitglied der Akademie der Künste zu Berlin, ab 1951 Leitung des Meisterateliers für Bildhauerei an der Akademie der Künste, Chinareise, 1952 Reise nach Paris und hier Bekanntschaft mit Pablo Picasso, 1958 Austritt aus der Akademie der Künste der DDR, ab 1958 Professor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg, ab 1960 Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg, 1959 und 1964 Teilnahme an der documenta in Kassel, 1968 Teilnahme an der Biennale in Venedig, Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3702
Limit: 450,00 €
datiert 1865, monogrammiert HG, Marmor, Brustdarstellung eines Mannes mit Schnauzbart, wohl des Komponisten Robert Volkmann (1815-1883), der sich in den 1860er Jahren wachsender internationaler Beliebtheit erfreute, auf Marmorsockel, Nase und Schulter restauriert, ein Ohr beschädigt, weitere kleinere Blessuren, H Büste 55 cm, H gesamt 70 cm. Künstlerinfo: österreichischer Bildhauer (1817 Eisentratten in Kärnten bis 1868 Budapest), Sohn eines Kunsttischlers und Holzschneiders, besuchte ab 1838 die Wiener Akademie in der Zeichenklasse von Gsellhofer, ab 1840 in München, ab 1846 wieder in Wien, schuf Auftragsarbeiten für bedeutende Adelige (beispielsweise für Metternich und den Erzherzog Stefan von Österreich) und Werke für den öffentlichen Raum, erhielt eine Professur an der Wiener Akademie. Quelle: wikipedia.de sowie Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG.
Katalog-Nr.: 3703
Limit: 550,00 €
20. Jh., ungedeutete Herstellermarke sowie geritzte M 40, Steinguss farbig gefasst, Kopfdarstellung der griechischen Dichterin Sappho (geboren um 630-612 v. Chr. auf Lesbos, gestorben um 570 v. Chr.), einer der neun kanonischen Lyrikerinnen der Antike, oft als „zehnte Muse“ bezeichnet, Kopfdarstellung mit kunstvoll geflochtenem Haar und in leicht nach unten geneigter Haltung, mit Eisenstab auf gegossenem Sockel montiert, das Original wird im Nationalmuseum in Athen aufbewahrt, es ist bekannt, dass die Büste in Perinthos in Thrakien gefunden wurde und aus der griechischen Kulturepoche (ca. 4. Jh. v. Chr.) stammt, bestoßen, verso deutlich sichtbare Gussnaht am Hinterkopf, H gesamt 58 cm. Quelle: Arachne Datenbank, Arachne ID 2292908, sowie Internet.
Katalog-Nr.: 3704
Limit: 240,00 €
19. Jh., unsigniert, Stuck, cremefarben gefasst, Kopfdarstellung der sogenannten Athene Lemnia mit Ansatz des Oberkörpers, dieses ungewöhnliche Abbild der Athene, mit Haarband und nicht mit Diadem oder Helm, wurde wohl um 450–440 v. Chr. durch den Bildhauer Phidias ausgeführt und stand ursprünglich auf der Akropolis, das bronzene Original ist verloren, es gibt jedoch eine marmorne römische Kopie augusteischer Zeit (wohl Ende 1. Jh. v. Chr. bis Anfang 1. Jh. n. Chr.), die im Museo Civico Archeologico in Bologna ausgestellt wird, ein Gips-Abguss dieser späteren Nachbildung wurde im 19. Jh. von Adolf Furtwängler in Dresden mit einem anderen Athene-Torso zu der bekannten Athene-Lemnia-Rekonstruktion zusammengeführt, die in den Kunstsammlungen Dresden ausgestellt wird, auf hohem quadratischen Sockel, etwas bestoßen, Altersspuren, H 62 cm. Quelle: Arachne Datenbank, Arachne ID 1065496, Webseite University of Cambridge, Museum of Classical Archaeology Databases Number 132.
Katalog-Nr.: 3705
Limit: 200,00 €
Firenze, 19. Jh., verso signiert P. Bazzanti Firenze, feiner Carrara-Marmor, dazu Postament aus Holz, klassische Brustdarstellung der Göttin Diana mit ihrem Diadem im geknoteten Haar, das Gewand mit fein ausgearbeitetem Faltenwurf, nach einem antiken hellenistischen Original, das heute im Louvre ausgestellt wird, auf profiliertes Zwischenstück gesteckt, auf hohem, gedrechseltem Holzpostament, der sich zu beiden Seiten verjüngende Schaft mit umlaufenden Profilringen und vertikalen Kanneluren, der untere Bereich ebenfalls kanneliert, über quadratischem, abgestuftem Sockel mit gedrückten Kugelfüßen, das Zwischenstück mit geklebtem Ausbruch, sonst lediglich geringste Altersspuren, H Büste 62 cm, H gesamt 180 cm. Künstlerinfo: Pietro Bazzanti (1825–1895), italienischer Bildhauer aus Florenz, spezialisiert auf allegorische und genreartige Darstellungen sowie auf Reproduktionen antiker und Renaissance-Skulpturen, tätig im traditionsreichen florentinischen Bildhaueratelier Bazzanti, dessen Geschichte bis 1822 zurückreicht, seine Werke zeichnen sich durch klassizistische Formensprache und detailreiche Ausführung aus. Quelle: Web Gallery of Art, Galleria Bazzanti Florenz.
Katalog-Nr.: 3706
Limit: 2000,00 €
datiert 1914, signiert, Terrakotta oder mineralischer Gips, gegossen, sitzende Orientalin mit Turban, Pluderhosen und Schnabelschuhen, auf Felsenplinthe, kleine Fehlstellen, H 33 cm. Künstlerinfo: Léon-Charles Fourquet (1841 Saint-Forget, Yvelines bis 1938/39 Algier), französischer Bildhauer, tätig im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, Mitarbeiter von Auguste Rodin, schuf figürliche Skulpturen und orientalisierende Darstellungen, bekannt für seine naturalistische Modellierung und plastische Ausdruckskraft. Quelle: Webseite Museum Orsay.
Katalog-Nr.: 3707
Limit: 150,00 €
deutsch, 1920er Jahre, Junge und Mädchen beim Musizieren, später auf zwei Sandsteinamphoren montiert, diese mit abnehmbarem Deckel, Bronzen sehr fein gearbeitet, partiell vergoldet, mit schöner grün/schwarzer Alterspatina, kleinere Fehlstellen, H Bronze je 68 cm, H gesamt je 130 cm.
Katalog-Nr.: 3708
Limit: 2800,00 €
2014/15, auf der Plinthe signiert, recto Plakette mit Bildhauername und Titel sowie Angabe Gilcrease Museum, Bronze braun patiniert, Museumsreplik der auf der internationalen Panama-Pacific Ausstellung in San Francisco gezeigten, dem Siedlerkolonialismus im Zuge der Beschränkung der Ureinwohner auf Reservate, kritisch gegenüberstehenden Skulptur eines erschöpft auf seinem windumtosten Pony zusammengesunkenen Indianers, auf naturalistischer Plinthe, auf Marmorsockel montiert, altersgemäß gut erhalten, H Bronze 34,5 cm, H gesamt 37,5 cm. Künstlerinfo: US-amerikanischer Bildhauer und Medailleur (1876 Winona/Minnesota bis 1953 Westport/Connecticut), studierte ab 1891 am Art Institute of Chicago, später an der École des Beaux-Arts und der Académie Julian in Paris, langjähriger Assistent von Augustus Saint-Gaudens, bekannt wurde Fraser vor allem durch seine monumentalen Bronzeskulpturen mit Sujets des "Wilden Westens" sowie durch bedeutende Staatsaufträge in Washington D.C., darunter Arbeiten für den Obersten Gerichtshof und das Nationalarchiv, sein ikonisches Hauptwerk „End of the Trail“ (1915) gilt als eines der meistreproduzierten Bildwerke der amerikanischen Kunstgeschichte, zudem entwarf er das berühmte Design des „Buffalo Nickel“ (1913), war Mitglied der National Academy of Design und Träger der Saltus-Medaille. Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3709
Limit: 420,00 €
um 1920, monogrammiert IH?, nummeriert 12/1, Bronze dunkelbraun patiniert, Genredarstellung in minimal abstrahierter Formensprache, Bäuerin mit Holzschuhen, eine störrische Milchkuh am Schwanz führend, auf langrechteckiger Plinthe, H 32 cm, L 46 cm.
Katalog-Nr.: 3710
Limit: 180,00 €
um 1910, auf der Plinthe signiert, Metallguss bronziert, in brauner Kaltbemalung, Jockey in Reitkleidung, sein erschöpftes Rennpferd am langen Zügel zurück in den Stall reitend, auf oblonger Terrainplinthe, altersgemäß gut erhalten, H 45 cm, L 51 cm. Künstlerinfo: Wilhelm Zwick (1839-1916), österreichischer Bildhauer, bekannt für figürliche Darstellungen und militärische Genreszenen. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3711
Limit: 450,00 €
2. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Bronze mehrfarbig in Braun, Grün und Schwarz patiniert, berittener arabischer Jäger mit Hundepaar auf Terrainplinthe, Jäger und Kamel in feiner, ornamental verzierter Ausrüstung sowie Gewehr, sehr gute Erhaltung, H 138 cm, L 129 cm. Info: Dieses Objekt kann nur mit einer Spedition versendet werden.
Katalog-Nr.: 3712
Limit: 2600,00 €
20. Jh., signiert IWY Pasti By. Yangloni. Peliatan. BALI, dunkles Edelholz, aufwendig beschnitzt und teils graviert, naturalistische, vollplastische Darstellung eines steigenden Bocks, auf flachem Sockel, ein Ohr beschädigt, sonst gut erhalten, H 117 cm. Künstlerinfo: indonesischer Bildhauer aus Bali (1939–2023), spezialisiert auf Holzskulpturen, bekannt für detailreiche Tierdarstellungen sowie traditionelle balinesische Figuren und Motive. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3713
Limit: 200,00 €
20. Jhunsigniert, Bronze dunkel patiniert, ägyptische Göttin in Gestalt einer sitzenden Katze, mit gravierten ornamentalen Verzierungen als Halskette mit geflügeltem Skarabäus, Kopf ebenfalls mit graviertem Symbol, auf Sockel aus Steinguss, altersgemäß gut erhalten, H Skulptur 29,5 cm, H gesamt 32,5 cm. Info: eine ähnliche Version aus der ägyptischen Spätzeit wird in den Staatlichen Museen zu Berlin in der Abteilung Ägyptisches Museum und Papyrussammlung ausgestellt.
Katalog-Nr.: 3714
Limit: 180,00 €
um 1900, unsigniert, an Bauch und Huf jeweils gestempelter Schriftzug "Geschützt", Bronze fein nachziseliert und polychrom in Kaltbemalung staffiert, naturalistische Darstellung eines Hirschs mit imposantem Geweih, den Kopf keck zur Seite gewendet, etwas verbogen, Farbfassung partiell gering berieben und mit kleinen Verlusten, H 29 cm.
Katalog-Nr.: 3715
Limit: 120,00 €
auf der Plinthe signiert Schweitzer?, an der Hundemarke Jahreszahl 1879, Terrakotta, fein ausgearbeitete Darstellung eines auf den Hinterbeinen balancierenden Mopses mit kupierten Ohren, mit offenem Fang und heraushängender Zunge, auf naturalistisch gestalteter Plinthe, gedrechseltem und schwarz lackiertem Holzsockel, altersgemäß gut erhalten, H Skulptur 11,8 cm, H gesamt 14,5 cm. Künstlerinfo: Gaston-Auguste Schweitzer (1879–1962), französischer Bildhauer, Vertreter des expressiven Realismus, bekannt für naturalistische Bronzeskulpturen, figürliche Darstellungen des Pariser Marktlebens und Kriegerdenkmäler. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3716
Limit: 240,00 €
datiert 1929, signiert Maugsch, recto Plakette „Wintermantel & Szombathy/Arany-ezüst-és ékszeráru gyár/Budapest, VII. Dohány-utca 7“ (Wintermantel & Szombathy/Fabrik für Gold-, Silber- und Schmuckwaren/Budapest, VII. Dohány-Straße 7), Bronze braun patiniert, Darstellung eines Adlers mit weit ausgebreiteten Flügeln, in seinen Fängen eine Fahne, auf hohem, mehrteiligem Marmorsockel, dieser mit kleinen Verlusten, H 50 cm. Künstlerinfo: ungarischer Bildhauer (1882–1946), tätig in Berlin und Budapest, schuf figürliche Plastiken und Tierdarstellungen, bekannt für seine Werke im Stil des Jugendstils und Art déco. Quelle: Webseite köztérkép (ungarisches Künstlerverzeichnis).
Katalog-Nr.: 3717
Limit: 480,00 €
Anfang 20. Jh., signiert M. Bauer, Gießerstempel FWB, Bronze dunkelbraun patiniert, zwei Steinböcke mit imposantem Gehörn auf Terrainplinthe mit Felsen, auf Marmorplatte mit unregelmäßigem Rand, altersgemäß gut erhalten, H Bronze 34 cm, H gesamt 40 cm.
Katalog-Nr.: 3718
Limit: 600,00 €
um 1920, signiert, Bronze versilbert, liegender Schäferhund mit aufmerksam gespitzten Ohren, in eleganter, dynamischer Formensprache, auf oblonger Marmorplinthe, Versilberung partiell berieben, L gesamt 51 cm. Künstlerinfo: Bildhauer des Art déco, tätig in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, bekannt für seine elegante Formensprache. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3719
Limit: 300,00 €
um 1920, unsigniert, Bronze braun patiniert, etwas niedergekauerter, abwehrend brüllender Tiger, auf oblonger, mehrteiliger Marmorplinthe, etwas berieben, Sockel mit kleinen Blessuren, L gesamt 46,5 cm.
Katalog-Nr.: 3720
Limit: 390,00 €
zeitgenössisch, unsigniert, Bronze braun patiniert, reduzierte, jedoch ausdrucksstarke Darstellung einer lang ausgestreckt liegenden Bulldogge mit auf dem Boden abgelegtem Kopf, auf oblongem schwarzen Onyxsockel, L Bronze 16,5 cm, L gesamt 18,5 cm.
Katalog-Nr.: 3721
Limit: 80,00 €
Anfang 20. Jh., eine signiert Sv.(end) Lindhart und datiert (19)38, Gießerstempel Brødr Grage Broncestøberi (København), drei aus Bronze, braun und grün patiniert, eine aus Zinkguss vergoldet, verschiedene Bärendarstellungen, einer als Griff einer Tischklingel und ein Eisbär, alles mit Alters- und Gebrauchsspuren, H max. 12,5 cm.
Katalog-Nr.: 3722
Limit: 80,00 €
um 1930, signiert M. Fritz, Bronze braun patiniert, zwei ins Spiel vertiefte Bärenjungen mit bewegter Oberflächengestaltung, altersgemäß gut erhalten, H 6,5 cm, L 9,3 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer, Porzellanmodelleur und Medailleur (1873 Neuhaus bis 1948 Dresden), zunächst war er ein Schüler von Louis Hutschenreuther in Lichte/Thüringen, im Jahr 1898 Umzug nach Dresden und hier autodidaktische Fortbildung schwerpunktmäßig im Bereich Kleinplastik, er schuf vor allem viele Tierfiguren und Putten, im Porzellanbereich entstanden u.a. Entwürfe aus seiner Hand für Meissen, Hutschenreuther, Fraureuth und Rosenthal, zahlreiche seiner Arbeiten sind in Museen in Dresden und andernorts in Sachsen ausgestellt, unter anderem vier Putten aus Muschelkalk im Rosengarten am Neustädter Elbufer, Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3723
Limit: 180,00 €
Ende 20. Jh., signiert und nummeriert 7/25, Bronze dunkelbraun patiniert, leicht abstrahierte, ausdrucksstarke Darstellung eines Stiers mit drohend gesenkten Hörnern, strukturierte Oberflächengestaltung, gute Erhaltung, L 25 cm, H 16 cm. Künstlerinfo: eigentlich Kurt Emil Hugo Arentz, deutscher Bildhauer (1934 Köln bis 2014 München), schloss eine handwerkliche Lehre ab und war danach zunächst kaufmännisch tätig, er bildete sich nach intensivem Interesse an Kunst und Künstlern autodidaktisch sowie durch Volkshochschulkurse nebenberuflich weiter, 1972 besucht er seinen ersten Kurs in plastischem Gestalten unter Ernemann Sander und beginnt dort seine künstlerische Laufbahn ernsthaft, er spezialisiert sich auf Tierskulpturen sowie Portraitbüsten, seine teils auch politisch und kulturell bedeutenden Werke finden international Anerkennung, er war Künstler-Sprecher der Europäischen Kultur-Stiftung (EKS) und Beauftragter für die transatlantischen Kulturbeziehungen dieser Stiftung zwischen Europa und den USA, er stellte auf zahlreichen Ausstellungen aus und seine Werke werden in verschiedenen Museen gezeigt. Quelle: Webseite des Künstlers sowie Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3724
Limit: 20,00 €