Entwurf Gustav Oppel 1929, grüne Stempelmarke mit Zusatz Selb-Bavaria 1929, geritzte Modellnummer 1032 und Malermonogramm K, naturalistische Ausformung mit pastelltonige Unterglasurbemalung, auf Rundplinthe stehender Pelikan mit aufsitzendem nackten Kleinkind mit Tuchdraperie, den Pelikan zärtlich berührend, guter altersgemäßer Zustand, H 14,5 cm.
Katalog-Nr.: 2425
Limit: 100,00 €
Entwurf Gustav Oppel 1924, signiert, grüne Stempelmarke mit Zusatz Selb-Bavaria 1929, geritzte Modellnummer K.744 mit Prägenummer 1, karikative Ausformung mit farbenfroher Aufglasurbemalung und Goldstaffage, auf Rundsockel mit Felsenformation vermenschlichtes, aufrecht sitzendes Krokodil beim Gitarrenspiel, zu Füßen ein Frosch mit Spendenhut, seltene Groteske, guter altersgemäßer Zustand, H 21 cm.
Katalog-Nr.: 2426
Limit: 300,00 €
Entwurf Etha Richter 1914, signiert und datiert Dresden (19)14, geprägte Schriftzug- und Fuchsmarke von 1926, Modellnummer U1065, naturalistische Ausformung und Unterglasurbemalung, auf oblongem Terrainsockel zwei anschmiegsam schreitende Raubkatzen, partiell kleine Glasurfehler und Sockel mit Brandriss in Nähe einer Vorderpfote, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 22 cm.
Katalog-Nr.: 2427
Limit: 390,00 €
Entwurf Wolfgang Schwartzkopff 1908, signiert, geprägte Schriftzug- und Fuchsmarke vor 1926, Modellnummer U6, naturalistische Ausformung in Weißporzellan, auf Rechtecksockel vorwärts stürmendes Paar als bezirzender Satan mit Bocksbeinen und gehörnter Jugendstildame, seltene Figurengruppe, Sockeloberseite minimal brandrissig, partiell kleine Brandfehler bzw. Sockelunterseite mit großem, werkseitig verfülltem Brandriss, sonst guter Zustand, H 26 cm.
Katalog-Nr.: 2428
Limit: 390,00 €
Entwurf Franz Seeck? um 1913, grüne Stempelmarke 1901-1929, Pinselnummer 404, Punze 1000/1000, Form "1013", Größe 2, keulenförmiger Korpus mit ausgestelltem Fuß, konkav gewölbtem Hals und Achtendurchbruch im Mündungsbereich, umlaufend farbenfrohe Aufglasurbemalung in Art déco-Manier und galvanische Silberauflage, diese partiell graviert, seltenes museales Stück im guten altersgemäßen Zustand, H 27 cm. Quelle: Birgitt Hellmann (Hrsg.), Werkkatalog, S. 281, Abb. 530 (hier gleiche Form mit ähnlichem Silberoverlay).
Katalog-Nr.: 2429
Limit: 260,00 €
Entwurf um 1925, grüne Stempelmarke ab 1928, geritzte Modellnummer 3702, naturalistische Ausformung mit dezenter Aufglasurbemalung und Goldstaffage, auf oktogonalem profilierten Sockel als Blumensteckschale in Tanzpose stehendes Revuegirl, Vergoldung einer Ferse berieben, sonst guter Zustand, H 28 cm.
Katalog-Nr.: 2430
Limit: 140,00 €
Entwurf um 1925 für Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur, Blaumarke 1915-1936, Prägenummer 25, naturalistische Ausformung mit Goldstaffage, auf profiliertem Rundsockel an Tuchstütze stehende junge Frau im orientalischen Kostüm mit Turban und ausdrucksstarker Tanzpose, seltene Tänzerin, Vergoldung minimal berieben und ein Ohrring bestoßen, sonst guter Zustand, H 25 cm.
Katalog-Nr.: 2431
Limit: 240,00 €
Entwurf um 1920, grüne Mühlenmarken mit Schriftzug 1919-1945, Pinselzusatz handgemalt, geritzte Modellnummer 6017 und 6020, naturalistische Ausformung mit partieller Unter- und Aufglasurbemalung sowie Goldstaffage, auf Rundsockel kniende Badende mit Tuchdraperie bzw. auf Ovalsockel kniende Ausdruckstänzerin, Finger beider Figuren minimalst bestoßen, sonst guter altersgemäßer Zustand, H je 7,5 cm.
Katalog-Nr.: 2432
Limit: 80,00 €
Entwurf um 1920, grüne Mühlenmarke mit Schriftzug 1919-1945, geritzte Modellnummer 6018, 6023 und 6091 sowie Ritzbuchstabe W, naturalistische Ausformung in Weißporzellan, drei auf unterschiedlichen Sockeln sitzende Frauen als Akte in verschiedenen Posen, guter altersgemäßer Zustand, H 6 bis 10,5 cm.
Katalog-Nr.: 2433
Limit: 80,00 €
Entwurf Anton Büschelberger um 1920, signiert, grüne Stempelmarke mit Schriftzug 1919-1945, geritzte Modellnummer 4781 III, naturalistische Ausformung mit polychromer Aufglasurbemalung, auf Rundplinthe angelehnt an einer Stele stehender Mann im Kostüm, den Blick gen Himmel gerichtet und die Gitarre am Boden abgestellt, guter altersgemäßer Zustand, H 25 cm.
Katalog-Nr.: 2434
Limit: 120,00 €
Entwurf Emil Paul Börner um 1968, monogrammiert, grüne Stempelmarke ab 1964, Schriftzug Handarbeit und geritzte Modellnummer 203, naturalistische Ausformung mit partieller Aufglasurbemalung in Eisenrot und Blau sowie dezenter Goldstaffage, vor Schale kniende und sich waschende junge Frau als Halbakt mit Tuchdraperie und Schmuck, selten, guter altersgemäßer Zustand, H 13,5 cm
Katalog-Nr.: 2435
Limit: 140,00 €
Entwurf Franz von Zülow um 1925, unterglasurblaue Stempelmarke und roter Sonderstempel vor 1938, Dekornummer 1/5174 und Malernummer 14, flach gemuldete Form mit farbenfroher Aufglasurbemalung als abstrakte und märchenhafte Burgszene mit Menschen und Tieren, auf der Fahne roter Teilfond und Goldkante, selten, guter altersgemäßer Zustand, D 19,5 cm.
Katalog-Nr.: 2436
Limit: 110,00 €
Entwurf Franz von Zülow um 1925, unterglasurblaue Stempelmarke und roter Sonderstempel vor 1938, Prägenummer 87, Dekornummer 1/5174 und Malernummer 14, flach gemuldete Form mit farbenfroher Aufglasurbemalung als abstrakte und märchenhafte Burgszene mit Menschen und Tieren, auf der Fahne roter Teilfond und Goldkante, guter altersgemäßer Zustand, D 19,5 cm.
Katalog-Nr.: 2437
Limit: 110,00 €
Dekorentwurf Nikolai Michailowitsch Suetin (1897 Mjatlewo bis 1954 Leningrad), Ausführung Porzellanmanufaktur St. Petersburg, grüne Pinselmarke der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur St. Petersburg 1894-1917 und blaue Pinselmarke der Staatl. Manufaktur Leningrad mit Datierung 1923 (Bemalung), limitierte Auflage, Exemplarnummer 532/8, kyrillisch betitelt und bezeichnet "Zeichnung nach N. Suetin 1923", flach gemuldete Form, im Spiegel abstrakte Komposition aus Quadraten und Linien in schwarzer Aufglasurbemalung, guter altersgemäßer Zustand, D 23,5 cm.
Katalog-Nr.: 2438
Limit: 420,00 €
Entwurf um 1923 für Keramos Wien, ungemarkt, geritzte Modellnummer 1551 und 1, Porzellan elfenbeinfarben glasiert, schlanke Glockenbecherform mit oktogonal facettiertem Fuß, konischem Hals mit leicht ausgestellter Mündung und Henkeln aus zwei geschwungenen und überlappenden Bändern, zwei winzige Herstellungsfehler, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 23 cm. Quelle: Neuwirth, Wiener Keramik, S. 267, Abb. 170 (ähnliche Vase).
Katalog-Nr.: 2439
Limit: 330,00 €
Keramikwerkstatt des Bauhauses in Dornburg, 1922, am Boden geritztes Künstlersignet OL ligiert, Irdenware, handgedreht und frei geformt, leicht rötlicher Scherben, gelbliche teils hellgrüne Glasur mit rotbraunen Sprenkeln, schlanker spindelförmiger Korpus mit langer, schräg angesetzter Röhrentülle und bogenförmigem Bandhenkel, der Deckel nach innen absteigend und mit hohem schlanken, hohl gearbeiteten Knauf, sehr seltenes Objekt in absolut unbeschädigtem und unrestauriertem Originalzustand, H 39 cm. Info: Diese Kanne zählt zu den frühesten Werken Otto Lindigs aus seiner Lehrlingszeit 1920-1922 an der Dornburger Keramikwerkstatt des Bauhauses, Quelle: Klaus-Jürgen Winkler (Hrsg.), Bauhaus-Alben 2, S. 34, Abb. 3: hier Originalfoto einer fast identischen Lehrlingsarbeit um 1922, der Verbleib des Objektes in der Literatur ist unbekannt; sowie Klaus Weber (Hrsg.), Ausstellungskatalog Keramik und Bauhaus Bauhaus-Archiv, S. 48, Abb. 25, hier Kaffeegeschirr mit ähnlicher Kanne, S. 270, hier identische Marke mit Datierung. Künstlerinfo: dt. Keramiker und Bildhauer sowie einer der wichtigsten Vertreter des Bauhauses (1895 Pößneck bis 1966 Hamburg), besuchte 1909-1911 die Zeichen- und Modellierschule in Lichte, anschließend Bildhauerlehre an der Großherzoglichen Gewerbeschule Ilmenau unter Max Bechstein, ab 1913 Schüler von van de Velde und Engelmann in Weimar, ab 1920 Ausbildung am Staatlichen Bauhaus bei Gerhard Marcks in der Dornburger Keramikwerkstatt, 1922 Gesellen- und 1926 Meiserprüfung, ab 1926 Leiter der Dornburger Keramikwerkstatt und führte diese nach Schließung der Institution 1930 in Eigenregie weiter, 1947-1966 Leister der Keramikabteilung der Landeskunstschule Hamburg. Quelle: Bauhaus-Alben 2; Ausstellungskatalog Keramik und Bauhaus; Internetseite Bauhaus-Werkstatt-Museum Dornburg.
Katalog-Nr.: 2440
Limit: 6000,00 €
aus der sogenannten “Campina”-Serie, Entwurf wohl Max von Jungwirth um 1910, Ausführung Riessner, Stellmacher & Kessel Thurn (Czechoslowakei) um 1920, blaue Stempelmarke, Monogramm RM, heller Majolikascherben teilglasiert und bemalt, stark reliefiert, umlaufend Eulenmotive und Ornamentbänder, guter unbeschädigter, altersgemäßer Zustand, H 40 cm.
Katalog-Nr.: 2441
Limit: 80,00 €
Entwurf Arthur Steiner um 1930, signiert, Prägemarke, Ritznummer K5, rotbrauner Scherben, über runder getreppter Plinthe auf Kugel sitzender Greifvogel, kleiner Chip am Plinthenrand, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 27,5 cm.
Katalog-Nr.: 2442
Limit: 480,00 €
um 1920, Prägemarke, Modellnummer 618, weiteres Pinselzeichen hp, Klebeetikett mit Nummer 771N.8075, Verkaufsetikett Niederlage der sächs. Porzellanfabrik zu Potschappel von Carl Thieme Dresden - Prager-Str. 23, rötlicher Fayencescherben, farbig glasiert, Darstellung eines Elches auf oblonger Plinthe, selten, am Geweih nicht sichtbar fachgerecht restauriert, L 34 cm.
Katalog-Nr.: 2443
Limit: 240,00 €
Kunsttöpferei Frohburg/Sachsen, um 1920, Pressmarke, Irdenware, sandfarbener Scherben mit polychromer Unterglasurbemalung, auf abgerundetem quadratischen Natursockel stehender Mann in leicht gebeugter Körperhaltung, eine Pfeife und zwei gefüllte Körbe haltend, ein Korb mit kleiner frontseitiger Glasurfehlstelle, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 30,5 cm.
Katalog-Nr.: 2444
Limit: 20,00 €
grüne Stempelmarken 1941-1958, Prägenummer 45 und 72, heller Scherben mit polychromer Unterglasurbemalung, jeweils auf ovalem Natursockel schreitender Bauer als Schnitter bzw. Säer bei der Arbeit, Sense geklebt, sonst guter altersgemäßer Zustand, H je ca. 29 cm.
Katalog-Nr.: 2445
Limit: 100,00 €
Entwurf um 1930, hergestellt in den Haël-Werkstätten Marwitz, Stempelmarken und verschiedene Dekornummern, Steingut farbig bemalt und farblos glasiert, Art déco-Dekore, eine Schale mit stärkerem Alterscraquelé, zwei mit kleinen Abplatzern am Rand, insgesamt guter altersgemäßer Zustand, D max. 35 cm.
Katalog-Nr.: 2446
Limit: 180,00 €
Entwurf um 1930, hergestellt in den Haël-Werkstätten Marwitz, Steingut farbig bemalt und gespritzt, farblos glasiert, fünf Teller, eine rechteckige Schale mit gebogtem Rand und eine Teetasse mit Untertasse, verschiedene Art déco-Dekore, Schale am Rand mit winzigen Abplatzern, L diese 34 cm.
Katalog-Nr.: 2447
Limit: 180,00 €
Entwurf und Ausführung um 1925, monogrammiert LK, geprägte Herstellermarke, Modellnummer 1728 16, Schriftzug Made in Germany, rötlicher Scherben mit orangeroter Glasur, Darstellung eines stilisierten Reiters zu Pferde, ein Pferdeohr minimal bestoßen, H 27 cm.
Katalog-Nr.: 2448
Limit: 220,00 €
Prägemarke 1912-1920, Ritznummer 15., gelblicher Scherben mit polychromer Unterglasurbemalung, über oktogonaler Plinthe auf üppig befülltem Früchtekorb sitzender Gelbhaubenkakadu, Kopffeder alt geklebt, sonst guter altersgemäßer Zustand, H 44,5 cm.
Katalog-Nr.: 2449
Limit: 120,00 €