um 1930, signiert I. Sǐmák, Hersteller Aktiengesellschaft KERAS Bechyne (Keramická akciová společnost), unten handschriftlich in Blei und auf originalem Etikett nummeriert 19/30, cremefarbener Scherben mit farbloser Glasur und partieller brauner und roséfarbener Aufglasurbemalung, musizierendes Mädchen in der Formensprache des Art déco, zwei kleine Restaurierungsstellen, minimal glasurunterlaufen, H 51 cm. Künstlerinfo: tschechischer Bildhauer, akademischer Maler, Restaurator und Professor (1888 Mělník bis 1959), absolvierte die Kunstgewerbeschule (UMPRUM) in Prag unter den Professoren Liška, Hynais und Mašek, widmete sich zunächst der dekorativen Malerei sowie der Grafik und arbeitete mit bedeutenden Architekten wie Jan Kotěra und Dušan Jurkovič zusammen, ab 1911 als Lehrer für darstellende Geometrie und ornamentales Zeichnen an der renommierten Keramikfachschule in Bechyně tätig, deren Leitung er 1931 als Direktor übernahm; neben der Lehre betätigte er sich erfolgreich im Bereich der Bildhauerei und schuf in den 1920er und 1930er Jahren ausdrucksstarke Plastiken für die böhmische Keramikmanufaktur KERAS sowie plastische Arbeiten im öffentlichen Raum, zudem als Restaurator von historischen Gemälden und Skulpturen (u. a. der Johannes-Nepomuk-Statue in Zářečí) aktiv. Quelle: Kunstgewerbe-Oberschule Bechyně (supsbechyne.cz), Biografisches Lexikon der tschechischen Länder (biography.hiu.cas.cz).
Katalog-Nr.: 3550
Limit: 1500,00 €
um 1900, ungemarkt, Bronze polychrom in Kaltbemalung staffiert, erotische Darstellung als frecher Teufel, auf seinen Pferdefüßen weit vorgebeugt und dem Betrachter die Zunge herausstreckend, altersgemäß gut erhalten, H 4,5 cm.
Katalog-Nr.: 3551
Limit: 20,00 €
1. Hälfte 20. Jh., signiert K. Csadek, Bronze dunkelbraun und grün patiniert, figürliche Stiftablage mit Elefanten, diese mit klappbarem Deckel, darunter Tintenfass ohne Einsatz, dazu Löschwiege und Brieföffner im gleichen Dekor, Stoßzähne restauriert aus Knochen, L max. 45 cm. Künstlerinfo: Bildhauer und Kunsthandwerker (Ziseleur), tätig in Wien um 1900 bis 1920, spezialisiert auf Wiener Bronze und bekannt für aufwendige Schreibtischgarnituren mit Tierfiguren, insbesondere Elefanten und Jagdmotive, ansässig im 6. und 7. Wiener Bezirk. Quelle: Lehmanns Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger Jahrgänge 1905-10, Branchenverzeichnisse des Kunstgewerbes für die „Wiener Bronze“.
Katalog-Nr.: 3552
Limit: 240,00 €
um 1900, signiert F. Gornik, Gießereisignet AR in Ligatur für Arthur Rubinstein Wien, Bronze braun patiniert, zwei Steinböcke, auf naturalistisch gestalteter, oblonger Plinthe als Stiftablage, seitlich scharnierter Klappdeckel, Einsatz fehlt, normale Alters- und Gebrauchsspuren, etwas grünspanig, L 40 cm. Künstlerinfo: Österreichischer Bildhauer und Kunsthandwerker (1877 Prävali bis 1943 Wien), Absolvent der Fachschule in Villach, Schüler von Theodor Charlemont in Wien, Studium an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Breitner und Strasser (1897-1905), erhielt zum Abschluss ein Reisestipendium, trat 1903 erstmals mit Tierstudien für die Keramikindustrie an die Öffentlichkeit, schuf Entwürfe für namhafte Manufakturen und lieferte Modelle für Lampenfüße, Vasen und Schalen, ab 1907 Mitglied des Wiener Künstlerhauses und Mitbegründer des Kunstvereins für Kärnten, bekannt für seine naturalistisch-stilisierten Tierdarstellungen sowie Menschenfiguren und Monumentalwerke. Quelle: Thieme-Becker, ÖBL, Neuwirth.
Katalog-Nr.: 3553
Limit: 180,00 €
auf der Plinthe signiert E. Gomanski, Gießerstempel Lauchhammer Bildguss mit Nr. 9, Bronze braun patiniert, minimal stilisierte Darstellung eines schreitenden Fasans mit zur Seite gewendetem Kopf, auf quadratischer Plinthe mit naturalistisch gestalteter Oberseite, auf Sockel aus Granatserpentin montiert, gute Erhaltung, L 72 cm. Künstlerinfo: auch Gomanski, deutscher Bildhauer (1854 Stettin bis 1930 Berlin), studierte an der Berliner Akademie unter Rudolf Siemering, ab 1880 nahezu jährliche Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung, zunächst mit Portraitbüsten, später mit Genrestatuen, seit 1911 vor allem Tierdarstellungen, besonders Vögel in naturalistischer Ausformung. Quelle: Vgl. Thieme-Becker/Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Verlag Seemann Henschel GmbH & Co. KG sowie Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3554
Limit: 600,00 €
um 1900, unsigniert, Bronze hellbraun patiniert, naturalistische Darstellung mit fein ziseliertem Fell, stehender Jagdhund, den Kopf schnuppernd zu Boden gebeugt, altersgemäß gut erhalten, L 22 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer und Medailleur (tätig Ende 19./Anfang 20. Jh.), ansässig im Rheinland, spezialisiert auf naturalistische kynologische und ornithologische Reliefs sowie Jagdetüden in Bronze und Terrakotta. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3555
Limit: 80,00 €
2. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Bronze hell und dunkel patiniert, abstrahierte Kopfbüste einer Kudu-Antilope im Hollywood-Regency-Stil, ausgestattet mit dem typischen hohen Schraubengehörn, auf kleiner runder Plinthe, etwas grünspanig, Altersspuren, H 78,5 cm.
Katalog-Nr.: 3556
Limit: 850,00 €
19. Jh., unleserlich signiert, Bronze braun patiniert, naturalistisch gestaltetes Wildschwein am Baumstumpf, auf oblonger Ovalplinthe mit naturalistisch gestalteter Oberfläche, altersgemäß gut erhalten, L 36 cm. Künstlerinfo: französischer Bildhauer (1810 Paris bis 1879 ebenda), lernte autodidaktisch, war einer der Pioniere in der Tierplastik, seine Werke werden im Louvre in Paris, in Marseille, Rouen und Melbourne ausgestellt. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3557
Limit: 120,00 €
um 1920, auf der Plinthe signiert Poertzel, Bronze braun patiniert, kleiner Spatz auf einem frühlingshaften Ast mit Knospen, auf naturalistisch gestalteter Plinthe, gut erhalten, H 15,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Prof. Hermann Hugo Otto Poertzel (1876 Scheibe bis 1963 Coburg), Volksschule in Scheibe, Privatunterricht bei Kantor Sichert und Pfarrer Henkel, Lehre in der Porzellanfabrik A. W. Fr. Kister als Formen- und Modellabgießer, dann als Porzellanmodelleur, der Vater war dort bereits Designer für Porzellanskulpturen, ab 1893 an der Industrieschule Sonneberg, dann Fachrichtung an der Technischen Akademie für Porzellan unter Reinhard Möller, später kurze Mitarbeit im Atelier G. Stellmacher in Gotha, ab 1900 freischaffend in Coburg, ab 1908 in München, erhielt zahlreiche staatliche Aufträge von städtischen und staatliche Behörden, studierte in München an der Kunstakademie bei Erwin Kunz, nahm an zahlreichen internationalen Kunstausstellungen teil, 1913 von Herzog Carl Eduard Titel „Professor“, außerdem Träger des Ritterkreuzes des Ernestinischen Hausordens, Gründungsmitglied des Coburger Kunstvereins, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, lange Jahre Vorsitzender der Industrie- und Gesellenprüfungskommission und Ehrenvorsitzender des Schutzverbandes bildender Künstler, besondere Bekanntheit erlangte er für seine Art déco-Figurinen. Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3558
Limit: 120,00 €
Anfang 20. Jh., unsigniert, Metallguss massiv, verkupfert und dunkel patiniert, naturalistische Darstellung eines trompetenden indischen Elefanten, partiell etwas grünspanig, H 24,5 cm.
Katalog-Nr.: 3559
Limit: 140,00 €
datiert 1906, signiert Jos. Pallenberg, Bronze dunkelbraun patiniert, auf dreipassiger, unregelmäßiger Plinthe hockender Seelöwe mit nach oben gerecktem Kopf, die Augen leicht zugekniffen, auf grünem Onyxsockel mit abgeschrägter Oberkante, dieser reinigungsbedürftig und mit kleinen Kerben, Patina berieben, H Bronze 13 cm, H gesamt 15 cm. Künstlerinfo: eigentlich Josef Franz Pallenberg (1882 Köln bis 1946 Düsseldorf), deutscher Bildhauer, besonders bekannt für seine Tierplastiken, entstammt einer Kölner Künstlerfamilie, begann mit sechs Jahren autodidaktisch im Kölner Zoo, Tiere zu zeichnen, ab 1899 an der Kunstakademie Düsseldorf unter Ernst Roeber und Willy Spatz in der Zeichenklasse, danach in der Klasse des Bildhauers Karl Janssen, schuf dort sein erstes bedeutendes Werk, die Sauhatz, diese wurde 1902 im Kunstpalast Düsseldorf im Zuge der Großen Gewerbe- und Industrieausstellung gezeigt, 1904 mit 16 Tierplastiken auf der Großen Berliner Kunstausstellung vorstellig, 1907 kleine Goldmedaille auf der großen Berliner Kunstausstellung, schuf die großen Tierbronzen am Eingangstor des Hagenbeckschen Tierparks und zahlreiche Saurierplastiken für deren Saurierpark, im Kölner Atelier entstand ebenfalls der Rominter Brunfthirsch, der 1907 auf der Nationalen Kunstausstellung die Goldene Staatsmedaille erhielt und heute noch im Zoologischen Garten Berlin ausgestellt wird, eine Replik davon steht heute im nördlichen Teil des Düsseldorfer Hofgartens, er zog später nach Düsseldorf-Lohausen in ein neues Atelier und beherbergte dort unter anderem recht exotische Tiere, er bereiste unter anderem die USA und schuf zeitlebens zahlreiche, eher ins akademische tendierende Arbeiten, die auch von Zoologen hoch geschätzt waren. Quelle: Internet.
Katalog-Nr.: 3560
Limit: 480,00 €
Anfang 20. Jh., unsigniert, Bronze grün patiniert, leicht abstrahierte Darstellung eines liegenden Wasserbüffels mit zusammengebundenen Füßen, gering berieben, L 25 cm.
Katalog-Nr.: 3561
Limit: 100,00 €
undeutlich datiert (19)81?, auf der Plinthe signiert A. Murer und Gießerstempel Venturi Arte, nummeriert 4 P.A., Bronze dunkel patiniert, bewegte, in dynamischer Drehbewegung erfasste Darstellung einer jungen sitzenden Frau in bewegter Oberflächengestaltung, auf Holzsockel montiert, geringe Altersspuren, L 32 cm. Beigegeben: Ausstellungsbuch, Augusto Murer, Commune di Ferrara, 1980. Künstlerinfo: italienischer Bildhauer, Grafiker und Maler (1922 Falcade bis 1985 Padova), 1941 Besuch der Kunstschule in St. Ulrich in Gröden, später Schüler von Arturo Martini an der Akademie der Bildenden Künste in Venedig, gilt als einer der bedeutendsten italienischen Bildhauer der Nachkriegszeit, Werke geprägt von existenziellem und politischem Engagement infolge seiner Zeit als Partisan, bevorzugte Materialien wie Holz und Bronze, Teilnahme an bedeutenden Ausstellungen (u. a. Quadriennale Rom), vertreten in zahlreichen Museen und im öffentlichen Raum, Gründung des Studio Museo Augusto Murer in Falcade 1972, tätig in Falcade. Quelle: Internet, Thieme-Becker, Archiv des Museo Murer.
Katalog-Nr.: 3562
Limit: 480,00 €
20. Jh., unsigniert, Bronze braun patiniert, sitzender weiblicher Akt, den Kopf und die Arme locker auf dem angewinkelten, an den Körper gezogenen Knie abgelegt, das andere Bein locker zur Seite fallend, auf Marmorsockel, partiell minimal berieben, H Bronze 13 cm, H gesamt 15 cm.
Katalog-Nr.: 3563
Limit: 80,00 €
Mitte 20. Jh., signiert W. Schmieg, Kupfer getrieben und mit Fieberglas verstärkt, leicht stilisierte Darstellung einer schönen jungen Frau, im Spiegel ihr Haar betrachtend, rückseitig Querträger zur Montage, altersgemäß gut erhalten, H 130 cm. Künstlerinfo: dt. Bildhauer, Holzschnitzer und Grafiker (1905 Hof bis 1980 Hof), Ausbildung an der Staatlichen Fachschule für Holzbildhauerei in Bischofsheim vor der Rhön und der Meisterschule für das Gestaltende Handwerk in München, ab 1935 freischaffend in Hof ansässig, Mitglied der „Gruppe Nordfranken“ sowie des Berufsverbandes Bildender Künstler, schuf zahlreiche Werke für den öffentlichen Raum in Oberfranken (u. a. Brunnen, Ehrenmale und Bauplastik), bevorzugte Materialien Holz, Stein und Bronze, stilistisch einer gemäßigten Moderne mit Hang zur expressiven Figuration verpflichtet. Quelle: Allgemeines Künstlerlexikon (AKL), Dokumentation des Kulturamts Hof.
Katalog-Nr.: 3564
Limit: 280,00 €
um 1930, seitlich geritzter Schriftzug R. de Ryck Statua, Bronze nuanciert in hellerem und dunklerem Braun sowie Rot patiniert, Kopfdarstellung einer eleganten jungen Frau mit lockigem Haar, dieses von roten Perlbändern verziert, auf mehrteiligem Marmorsockel, dieser mit Eckblessuren, etwas berieben, H gesamt 29 cm.
Katalog-Nr.: 3565
Limit: 240,00 €
1982, signiert A. Schinzel, nummeriert 66/199, Gießerstempel venturi arte sowie weiterer Stempel artes, Bronze hellbraun patiniert, in inniger Pose umschlungen stehendes Liebespaar als Akte, auf kleiner rechteckiger Plinthe, altersgemäß gut erhalten, H 41,5 cm. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer (geb. 1919 Jägerndorf bis 2018 Karlsruhe), 1939 bis 1944 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Berlin, war Meisterschüler des Berliner Bildhauers Arno Breker und von Richard Scheibe, seit 1945 als freischaffender Künstler in Augsburg tätig, 1991 Übersiedlung nach Waldbronn, besetzte eine Professur an der Internationalen Akademie in Bologna sowie an der Internationalen Akademie für Bildende Künste in Altenberg, ging bis ins hohe Alter seiner Kunst nach und erhielt dafür verschiedenen Preise. Quelle: vgl. arte-classica.de (offizielle Webpräsenz des Künstlers bzw. seiner Nachfahren).
Katalog-Nr.: 3566
Limit: 450,00 €
1994, signiert Wunderlich und beide nummeriert 499/1500, Modellnummern 172b und 171b, Guss Lunt/Birmingham, Metall versilbert, stilisierte Darstellungen der Sagengestalten Minotaurus und Nike in Wunderlichs einzigartiger, minimalistischer Formensprache, etwas oxidiert, H max. 23,5 cm. Beigegeben: Flyer Edition Volker Huber Offenbach zum Skulpturenpaar. Künstlerinfo: deutscher Maler, Zeichner, Grafiker, Bildhauer (1927 Eberswalde bis 2010 Saint-Pierre-de-Vassols/Provence/Frankreich), ab 1943 Arbeitsdienst und Luftwaffenhelfer am Schiffshebewerk Niederfinow, ab 1947 Studium Landeskunstschule Hamburg, ab 1951 Lehrauftrag an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, 1961–1963 Arbeit in der Pariser Werkstatt des Druckers Desjobert, danach Professur für Freie Graphik und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste, bereiste London und New York, die Schweiz, stellte in vielen Ländern der Welt aus, gewann zahlreiche Preise, 2007 Eröffnung des Paul-Wunderlich-Hauses, arbeitete vorwiegend im neosurrealistischen Stil mit den Schwerpunktthemen Erotik und Mythologie. Quelle: Wikipedia sowie Webseite www.paul-wunderlich-haus.de
Katalog-Nr.: 3567
Limit: 600,00 €
1960er Jahre, gemarkt Hermès Paris sowie Made in France, Metall versilbert, Schreibtischlupe als stilisiertes Auge, im originalen Etui Hermès Paris Faub. St. Honoré Paris, dieses mit kleiner Fehlstelle im Stoff an der Rückseite, normale Altersspuren, L Auge 10 cm, L Etui 14 cm. Künstlerinfo: eigentlich Jean Maurice Eugène Clément Cocteau, frz. Schriftsteller, Regisseur, Schauspieler, Librettist, Kostüm- und Bühnenbildner, Maler, Zeichner und Graphiker (1889 Maisons-Laffitte bei Paris bis 1963 Milly-la-Forêt bei Paris), zunächst schriftstellerisch, als Librettist und Bühnenautor tätig, arbeitete ab den 1930er Jahren als Filmregisseur, künstlerisch beeinflusst von Pablo Picasso und von Arno Breker, tätig in Paris, ab 1947 Landhaus in Milly-la-Forêt, 1954 zum Mitglied der Akademie der Bildenden Künste Frankreichs und Belgiens ernannt, Quelle: AKL, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Vollmer, Bénézit und Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3568
Limit: 240,00 €
wohl Wien, um 1925, ungemarkt, Holz dunkel gebeizt und Messingblech, weibliche Kopfdarstellung mit asymmetrischen Gesichtszügen und Haaren, auf Holzsockel, altersgemäß gut erhalten, H 36 cm.
Katalog-Nr.: 3569
Limit: 600,00 €
um 1993, unsigniert, Bronze braun patiniert, junges Mädchen in der Hocke, eine zierliche Katze hochhebend, diese mit zum Mädchen gerichtetem Blick, altersgemäß gut erhalten, H 18 cm. Beigegeben: Polaroid-Foto mit handschriftlicher Annotation des Künstlers zu seiner Urheberschaft über das Stück aus 1993. Künstlerinfo: deutscher Bildhauer, Medailleur, Grafiker und Maler (1934 Schalkau bis 2014 Gransee), Ausbildung zum Keramikmodelleur 1948-1951 an der Fachschule für angewandte Kunst in Sonneberg, 1952-1958 Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee unter Heinrich Drake und Theo Balden, anschließend freischaffend als Bildhauer in Berlin tätig, 1963-1965 Meisterschüler von Fritz Cremer an der Deutschen Akademie der Künste, auch als Grafiker und, insbesondere in den Sommermonaten in Norwegen, Maler in der Aquarell- und Ölkreidemalerei, gehörte zur Künstlergruppe Berliner Medailleure, Rommel war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR, seine Denkmäler wurden aus politischen Gründen zum größten Teil nach der Wiedervereinigung entfernt, er beschickte jedoch zahlreiche Ausstellungen und gewann Auszeichnungen. Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3570
Limit: 300,00 €
2. Hälfte 20. Jh., unsigniert, Bronze braun patiniert, elegante weibliche Aktdarstellung, auf einem Bein balancierende Schönheit, ihr Kleid über den Kopf streifend, auf Plexiglas Sockel, gute Erhaltung, H Bronze 39,5 cm, H gesamt 49,5 cm. Provenienz: in Privatbesitz nach Erwerb in den 1980er Jahren. Künstlerinfo: Bildhauer und Medailleur (1946 Zug Schweiz), lernte die Bronzegießerei bei Brießmann & Bauer in München, tätig als Kunsthandwerker, 1963 Eröffnung einer eigenen Gießerei, freischaffend in München tätig, bekannt für präzise Gussarbeiten in Wachsausschmelz- und Sandgusstechnik, bereiste Amerika, bekannt für ausdrucksstarke Portraitbüsten und erotische Werke. Quelle: J. Hell, M. Matjeka, Der Bildhauer Nikolai Tregor, Artists' Guild of Europe, 1999 Innsbruck, S. 83 f.
Katalog-Nr.: 3571
Limit: 500,00 €
1977, signiert, Gießerstempel venturi arte, nummeriert 269/1000, beigegebenes, hinter Plexiglas montiertes Zertifikat und Dokumente/Mappenwerk und Arbeitsbilderbogen zum Objekt mit handschriftlicher Annotation: "Ich versichere hiermit, daß meine Plastik "Die Sphinx" in einer einmaligen Auflage von eintausend Exemplaren angefertigt und durch die Hilligard Collection angeboten wurde, 0269/1000, Ernst Fuchs Wien im Nov. 1977", sowie Widmung des Künstlers an einen Dr. Abel, Bronze braun patiniert, liegende Darstellung der Sphinx in exponierter Pose, lose auf einem dunklen Granitsockel, die Fingerspitzen um die Vorderkante geklammert, Sockel mit zwei kleinen Chips, L Bronze 35 cm, L gesamt 37 cm. Künstlerinfo: österreichischer Maler, Graphiker, Plastiker, Architekt und Musiker (1930 Wien bis 2015 Wien), studierte 1945–50 an der Wiener Akademie bei Albert Paris von Gütersloh, 1948 Mitgründer der "Wiener Schule des Phantastischen Realismus", 1950–62 Parisaufenthalt, unterbrochen von Studienreisen nach Amerika, Italien, Spanien, England und 1957 mehrmonatigem Aufenthalt im Kloster "Dormitio" in Jerusalem, pflegte Künstlerfreundschaften zu Salvador Dali, Jean Cocteau, Arno Breker, Mati Klarwein, Leonor Fini und mit dem Kreis um Jean-Paul Sartre, 1962 Rückkehr nach Wien, 1966 Professur, in den 1970er Jahren zunehmend Design- und Architekturentwürfe sowie Bühnenbildner, seit 1988 zeitweilig in Monaco tätig, erhielt zahlreiche Ehrungen, in internationalen Sammlungen vertreten, Quelle: Vollmer und Internet.
Katalog-Nr.: 3572
Limit: 2800,00 €
1993, unsigniert, Metall versilbert, als in Metamorphose zum Propeller befindlicher stilisierter Flügel, asymmetrisch und partiell mit bewegter Oberfläche gestaltet, das Original aus Marmor befindet sich auf dem Flughafen in Frankfurt-Main, auf hohem zweiteiligen Sockel aus Serpentin, minimal oxidiert, H Skulptur 5,5 cm, L 20,5 cm, H gesamt 25,5 cm. Künstlerinfo: Ungarisch-deutscher Bildhauer (1952 in Budapest), Ausbildung zum Gold- und Silberschmied sowie zum Restaurator am Nationalmuseum in Budapest, Sportstudium in Budapest, 1979 Übersiedlung nach Frankfurt am Main und 1980 Aufnahme der künstlerischen Tätigkeit im eigenen Atelier, lebt und arbeitet seit 2004 in Wiesbaden, Arbeitsaufenthalte in Carrara und Pietrasanta, bekannt für raumgreifende Skulpturen in Bronze, Edelstahl und Marmor, die durch fließende Bewegungen und die Verbindung von Geometrie und Dynamik bestechen, schuf zahlreiche Großplastiken für den öffentlichen Raum (u. a. in Berlin, Frankfurt und Wiesbaden), Träger des Deutsch-Ungarischen Kulturpreises, vertreten in namhaften Sammlungen und im Museum Wiesbaden, Quelle: Webseite des Künstlers, Wikipedia, ArtProfile.
Katalog-Nr.: 3573
Limit: 120,00 €
1901, signiert B. Butzke, reliefierte Modellnummer 807?, Galvano verkupfert und patiniert, kniende Jugendstilschönheit, den geschwungenen Leuchterschaft umfassend, feststehende Kerzentülle mit asymmetrischer Tropfschale, teils stärkere Alters- und Gebrauchsspuren, H 14 cm. Künstlerinfo: Bernhard Butzke (1867–1952) lernte bei der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin, war anschließend Schüler an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin und von 1893 bis 1900 bei der KPM Berlin als Modelleur angestellt, 1922/23 modellierte er für die Schwarzburger Werkstätten, danach war er als freier Bildhauer in Berlin tätig, bekannt wurde er für seine Darstellungen von Rehen und anderen Tieren. Quelle: Wikipedia.
Katalog-Nr.: 3574
Limit: 120,00 €