Varia - Vermischtes

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Antiken-Sammlung

Griechenland/Süditalien, 5. bis 3. Jh. v. Chr., 30 Stück, Keramik und Marmor, zumeist Kopfstücke in fragmentarischer Erhaltung, vorwiegend auf modernen Sockeln montiert, unterschiedliche Maße und Erhaltungen, L max. 19 cm. Provenienz: Aus der Sammlung des schwedischen Malers Bertil Sjöberg.

Katalog-Nr.: 1
Limit: 2400,00 €

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Kleine Antiken-Sammlung

acht Stück, dabei Reste einer antiken griechischen Amphore, byzantinische Öllampe mit mittigem Staurogramm, kleines bemaltes Tongefäß als Lekythos, weißgrundig mit dunkel gehaltenem Efeudekor sowie vier Steinfragmente, unterschiedliche Maße und Erhaltungen, L max. 14 cm. Provenienz: aus einer süddeutschen Privatsammlung.

Katalog-Nr.: 2
Limit: 180,00 €

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Rotfiguriger Chous

nach ungeprüfter Angabe wohl Apulien 360 v. Chr., gebrannter Ton, bauchige Weinkanne mit Kleeblattmündung und kurzem Henkel, die Front verziert von figürlicher Kartusche, welche einen jungen unbekleideten Athleten mit Tuch zeigt, intakt, partiell versintert, H 14,5 cm.

Katalog-Nr.: 3
Limit: 800,00 €

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Drei mediterrane Fragmente

unbestimmten Alters, Fragment einer Amphore des Typs Dressel 2–4, welche in Kampanien Ende des 1. Jh. v. Chr. bis in 1. Jh. n. Chr. hinein produziert wurde, auf dreibeinigem Eisengestell, dazu zwei kleinere Segmente, H Amphore 88 cm, H gesamt 110 cm.

Katalog-Nr.: 4
Limit: 300,00 €

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Antikes Zeremonialbeil

wohl osmanisch, unbestimmten Alters, ungemarkt, Eisenguss, konisch zulaufendes Beil mit Schaftloch und s-förmig geschwungenem Enterhaken, als plastisches Pferdehaupt auslaufend, starke Alters- und Korrosionsspuren, L 26 cm.

Katalog-Nr.: 5
Limit: 500,00 €

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Schwurschädel

datiert 1807 und monogrammiert RA, auf einem samtenen, von vergoldeten plastischen Messingzierarbeiten gerahmten Kissen ruht ein Schädel, dessen Kalotte farbig gefasst, zentral platzierte Kreuzdarstellung, umrahmt von Rankwerk, Altersspuren, H ca. 35 cm. Info: Bereits im Mittelalter wurden Schwurschädel als Objekte der Gerichtsbarkeit genutzt, Femegerichte erreichten den Höhepunkt ihrer Macht im 15. Jahrhundert und nahmen immer mehr den Charakter von straff organisierten Geheimbünden an.

Katalog-Nr.: 6
Limit: 1200,00 €

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Anatomisches Modell

1. Hälfte 20. Jh., menschlicher Schädel, die Kalotte horizontal geteilt und ebenso wie der Unterkiefer mittels Metallfedern arretiert, Altersspuren, Substanzverluste, H 16 cm.

Katalog-Nr.: 7
Limit: 150,00 €

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Anatomisches Anschauungsmodell

wohl 1. Hälfte 20. Jh., menschlicher Schädel mit horizontal durchtrennter Kalotte sowie vertikal durchtrenntem Kiefer, arretiert durch Federn und Scharniere aus Weißmetall, zusätzlich aufgezeichnetes Gefäßsystem sowie Drahtmontierungen zur Veranschaulichung der Nervenbahnen, Zahnbesatz teils ergänzt, unter Plexiglas, auf flachem Sockel.

Katalog-Nr.: 8
Limit: 240,00 €

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Barockes Memento Mori

wohl 18. Jh., getreppter Sockel aus massivem Laubholz mit Resten alter Farbfassung, montierte Gebeine mit Schädelkalotte, diese mit Resten alten Zahnbesatzes, stärkere Altersspuren, H ca. 28 cm.

Katalog-Nr.: 9
Limit: 1500,00 €

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Memento mori

19. Jh., auf einem samtenen Kissen ruhender geschnitzter Totenschädel aus Laubholz, umrahmt von plastisch gearbeiteter Primizkrone aus Drahtgeflecht, reich umrankt von floralen Elementen aus Goldlitze, diese Krone verkörpert ursprünglich die geistliche Vermählung des Priesters mit der Kirche, kleinere Erhaltungsmängel, H ca. 20 cm.

Katalog-Nr.: 10
Limit: 180,00 €

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Drei geschnitzte Schädel

19. Jh., miniaturhafte menschliche Totenschädel aus beschnitztem Laubholz sowie Knochen und behauenem Stein, kleinere Substanzverluste, H max. ca. 7 cm.

Katalog-Nr.: 11
Limit: 180,00 €

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Konsole Memento Mori

19. Jh., Holz geschnitzt, gestuckt, farbig gefasst und goldbronziert, längliche geschweifte Platte, getragen von massiven Voluten, flankiert von zwei plastisch gearbeiteten Totenschädeln und Gebein, leichte Altersspuren, L ca. 60 cm.

Katalog-Nr.: 12
Limit: 1200,00 €

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Geschnitztes Memento Mori

20. Jh., Holz geschnitzt, mehrfarbig gefasst, plastische Darstellung eines obskuren Mischwesens aus Heiligenfigur und Gevatter Tod als Knochenmann mit Sense, auf naturalistischer Plinthe, minimale Altersspuren, H 88 cm.

Katalog-Nr.: 13
Limit: 2800,00 €

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Barocke Klosterarbeit

18. Jh., bezeichnet S. Amatoris M., rückseitig zusätzlich annotiert 1785 RI EBBS?, Holz geschnitzt, gestuckt und silberbronziert, als Diorama gearbeitetes Reliquienbild mit Schädelfragment, gerahmt von Rankwerk aus Gold und Silberlitze, im prachtvollen rocaillenverzierten Gehäuse, Altersspuren, H 60 cm.

Katalog-Nr.: 14
Limit: 1200,00 €

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Triptychon Memento Mori

20. Jh., Laubholz beschnitzt, teils gestuckt, kreidegrundiert, farbig gefasst und partiell vergoldet, dreiteiliges Bildwerk im neogotischen Stil, zentrale Tafel sowie je ein Seitenflügel mit Darstellung eines Totenschädels mit gekreuztem Gebein, darunter Spruchband Via sine fine, Memento Mori sowie In Aeternitas, leichte Altersspuren, Maße ca. 85 x 80 cm.

Katalog-Nr.: 15
Limit: 800,00 €

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Satanisches Wappenschild

neuzeitlich, Holz und Hirschhorn geschnitzt, farbig gefasst und partiell vergoldet, zwei ovale Kartuschen zeigen halbplastisches Dämonenhaupt sowie teuflische Heraldik, bekrönt von Adlerfigur als mort-vivant, H 58 cm.

Katalog-Nr.: 16
Limit: 280,00 €

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Figürliche Tischzier

neuzeitlich, Hirschhorn beschnitzt, reliefierte Darstellung einer Totentanzszene, auf flachem Holzsockel montiert, H 17 cm.

Katalog-Nr.: 17
Limit: 120,00 €

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Satanischer Bote

20. Jh., Laubholz beschnitzt, dunkel gebeizt, plastisch gearbeitete Chimäre, die eine Schriftrolle hält, auf der zahlreiche satanische Symbole zu sehen sind, auf schlankem Holzsockel montiert, leichte Altersspuren, H 31 cm.

Katalog-Nr.: 18
Limit: 280,00 €

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Memento mori

20. Jh., Holz geschnitzt und farbig gefasst, gedrechselter geschwärzter Fuß mit Balusterschaft, aufgesetzter, plastisch gestalteter Kraken mit dem Konterfei eines Totenschädels, im Sinne eines Vanitasmotivs, minimale Altersspuren, H 33 cm.

Katalog-Nr.: 19
Limit: 390,00 €

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Necessaire Elfenbein

Ende 19. Jh., ungemarkt, schlankes Etui in Ovalform, scharnierter Deckel mittels Druckknopf zu Öffnen, innenliegend fein punzierte, teils vergoldete Schere, Nadelbehälter und Nahtöffner sowie Fingerhut, sehr gute Erhaltung, CITES-Bescheinigung beigegeben, L Etui 11 cm.

Katalog-Nr.: 20
Limit: 240,00 €

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Deckeldose Elfenbein

Anfang 20. Jh., flache Runddose mit massivem Laubholzkorpus und abnehmbarem Deckel, umlaufend verziert von zarten Elfenbeinplättchen, mit zentral eingelassenem Blütenmotiv, die Unterseite mit zusätzlicher Messingplatte, Alters- und Gebrauchsspuren, beigegeben CITES-Bescheinigung, D 12 cm.

Katalog-Nr.: 21
Limit: 240,00 €

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Feines Elfenbeinrelief

Mitte 19. Jh., ungemarkt, Elfenbein überaus qualitätvoll beschnitzt, detailreich herausgearbeitete, vielfigurige Schlachtenszene mit akzentuierter Tiefenwirkung, auf dem Gefechtsfeld stehen sich Kavallerie und Artillerie gegenüber, im Chaos des Kampfgeschehens schmelzen unzählige Körper zu einem großen Konglomerat aus Körpern, Mimik und Waffen, auszumachen sind dabei besonders die siegreiche Reiterfigur im Bildzentrum sowie der dahinscheidende Gegner am unteren Bildrand, im architektonisch gestalteten, dunkel gebeizten Eichenrahmen gefasst, beigegeben: CITES-Bescheinigung, Maße Relief 24 x 12 cm, Maße gesamt 28 x 39 cm.

Katalog-Nr.: 22
Limit: 1000,00 €

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Klappsonnenuhr Elfenbein

wohl Nürnberg, 17. Jh., klappbares hochrechteckiges Gehäuse aus Elfenbein, graviert und farbig gefasst, Messingmontierungen, Grundplatte mit rundem Horizontalzifferblatt mit Stundeneinteilung, zentral eingelassener, original verglaster Kompass, der scharnierte Deckel trägt in Tabellenform eine Liste verschiedener europäischer Städte, als Schattenwerfer dient ein zwischen den beiden Platten gespannter Faden, zusätzlich montiertes Lot, mit dem verschiedene Polhöhen eingestellt werden konnten, zusätzlich sind oberhalb des auf waagerechten Linien die Tierkreiszeichen mit den jeweiligen Tageslängen angegeben, unterhalb des runden Horizontalzifferblatts sind zwei weitere Zifferblätter ins Elfenbein graviert, von denen eines die italienischen Stunden, das andere die babylonischen Stunden zeigt, die Deckelaußenseite zeigt eine floral verzierte sechzehnteilige Windrose, die Unterseite der Grundplatte trägt eine kreisförmige Umrechnungstabelle für Mond- und Sonnenstunden, Altersspuren, minimale Erhaltungsmängel, vergleichbare Stücke findet man u.a. im Nationalmuseum Nürnberg, beigegeben aktuelle CITES-Bescheinigung, Maße 1,5 x 9,5 x 5,5 cm. Info: Sonnenuhren waren noch bis ins 19. Jahrhundert als Zeitmesser weit verbreitet, diese Art von Klappsonnenuhr wird aufgrund ihrer handlichen Größe und Form auch als Taschen- oder Reisesonnenuhr bezeichnet, sie konnte bei Nichtgebrauch zusammengeklappt und in einem Etui mitgeführt werden, zur Zeitnahme wird die Uhr aufgeklappt und der schattenwerfende Faden spannt sich zwischen den zwei Platten, bei korrekter Ausrichtung zeigt der Schatten die jeweilige Ortszeit an, der Kompass dient zur Ausrichtung auf die Nord-Süd-Achse und zur Wegrichtungsbestimmung, Quelle: Museum Digital Landesmuseum Württemberg.

Katalog-Nr.: 23
Limit: 900,00 €

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Kleines Reliefbild mit Zwergenmotiv

20. Jh., signiert Piwonka, humoristisches Relief, graviert und mehrfarbig gefasst, Darstellung eines im Unterholz bäuchlings liegenden Kobolds, auf dessen Hinterteil ein Maulwurf und ein Eichhörnchen vergnügt Schach spielen, zudem tummeln sich weitere Tiergestalten wie ein bekröntes Fröschlein, ein Mäuschen und eine Schnecke um den lustigen Gesellen, hinter Glas in vergoldeter Holzleiste gerahmt, IM 8 x 23,5 cm

Katalog-Nr.: 24
Limit: 600,00 €

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Taschensonnenuhr

deutsch, 1. Hälfte 19. Jh., gemarkt Stockert a Bavaria, scharnierter Laubholzkorpus mit farbig lithografierter Papierbespannung, diese zeigen Stunden- und Polhöhenskalen, zudem zentral eingelassener Kompass, funktionstüchtig, Erhaltungsmängel, Maße 1,5 x 8 x 4,5 cm.

Katalog-Nr.: 25
Limit: 80,00 €

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