Gemälde

Katalog-Nr. 4407

Markus Lüpertz, "Melonen-Mathematik XII."

surrealistische, expressive Komposition mit Melonenstücken, abstrahiertem Vogel und Zupfinstrument, collageartige Mischtechnik – Öl auf Wellpappe mit teils freigelegten Pappwellen auf Pressspanplatte, 1984–85, links unten Künstlermonogramm "Ml" im Kreis, rückseitig Annotationen, unter anderem betitelt "Melonen-Mathematik XII." und signiert "Markus Lüpertz" sowie diverse Vorbesitzer-Etiketten wie "Galerie Michael Werner, Gertrudenstr. 25–28, D – 5000 Köln 1 – Markus Lüpertz »Melonen-Mathematik« XII, 1984–1985. Öl auf Wellkarton, 122 x 97 cm. 645", im schweren Metallrahmen gefasst, Falzmaße ca. 122 x 97 cm. Künstlerinfo: bedeut. dt. Maler, Graphiker und Bildhauer (1941 in Reichenberg/Tschechoslowakei geboren), 1948 Umsiedlung seiner Familie nach Rheydt im Rheinland, aus der Lehre als Maler für Weinflaschenetiketten mangels Talent entlassen, 1956–61 Studium an der Werkkunstschule Krefeld, Studienaufenthalt im Kloster Maria Lach, kurzzeitiges Studium (ein Semester) an der Kunstakademie Düsseldorf, Verpflichtung zur französischen Fremdenlegion und wenige Monate später desertierte er, 1962 Umzug nach West-Berlin, 1964 gründete er zusammen mit Peter Sorge, Wolfgang Petrick, Karl Horst Hödicke und weiteren Künstlern die Selbsthilfegalerie Großgörschen 35, 1970 Villa-Romana-Preis, 1974–86 Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, 1981 Veröffentlichung der Gedichtsammlung „Und ich, ich spiele ...“, 1983 Professur an der Sommerakademie in Salzburg, ab 1986–2009 Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf, ab 1988 Rektor der Kunstakademie in Düsseldorf, 1993 zusammen mit Georg Baselitz und Anselm Kiefer Einladung in den deutschen Pavillon der Biennale in Venedig – Lüpertz überließ seinen Platz den beiden anderen Künstlern, um selbst auszustellen, wenn er zu einer Einzelpräsentation eingeladen wird, ab 2009 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, ab 2014 Dozent an der Akademie der Bildenden Künste an der Alten Spinnerei in Kolbermoor, Quellen: Saur, Kürschner und Wikipedia.

Limit:
12000,00 €

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