Alfred Pöll, Frauenchiemsee
sommerlicher Blick vom Ufer des Chiemsees auf den charakteristischen Glockenturm und das Kloster Frauenchiemsee auf der Fraueninsel, pastose Malerei, Öl auf Holzplatte, um 1920, rechts unten signiert "Alfred Pöll", Altersspuren, im Vergolderrahmen, Falzmaße ca. 16,5 x 22,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Alfred Poell, österreichischer Frauenarzt und Maler (1867 Oberndorf bei Salzburg bis 1929 Gmunden), studierte zunächst an der Universität Innsbruck Medizin, hier ab 1886 Mitglied des Corps Gothia Innsbruck, 1888–89 künstlerische Ausbildung bei Wilhelm Velten in München, 1893 Promotion zum Dr. med. und Anstellung am Krankenhaus Klagenfurt, Weiterbildung zum Frauenarzt, ab 1899 als Gynäkologe in Linz tätig und regelmäßige Sommeraufenthalte am Attersee, Mitglied im Oberösterreichischen Kunstverein, 1913 Mitbegründer und Vorsitzender der Künstlervereinigung "Der Ring", ab 1913 Mitglied der Wiener Sezession und ab 1921 Mitglied der Linzer Künstlervereinigung "MAERZ", Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Österreichisches Biographisches Lexikon, Fuchs, Dressler und Internet.