Erich Martin Müller, "Kloster auf Frauenchiemsee"
sommerlicher Blick über grünende Wiese und blühende Rabatten auf den imposanten, freistehenden Glockenturm und das Kloster Frauenchiemsee auf der Fraueninsel im Chiemsee, pastose impressionistische Malerei mit breitem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1950, rechts unten signiert "Erich Martin Müller", rückseitig auf dem Keilrahmen betitelt "11. Kloster auf der Fraueninsel im Chiemsee", am Rahmen mittels einer Schnur befestigtes gedrucktes Ausstellungsetikett "Kunstausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft kgl. priv. v. 1868 ..." hier handschriftlich betitelt "Kloster auf Frauenchiemsee" und handsigniert "Erich Martin Müller", Altersspuren, gerahmt, Falzmaße ca. 65 x 85 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Stilllebenmaler (1888 Berlin-Kreuzberg bis 1972 Rothenburg ob der Tauber), studierte 1907–14 bei Friedrich Kallmorgen an der Berliner Akademie, 1914 erster Aufenthalt mit Kallmorgen in Rothenburg ob der Tauber, Dinkelsbühl, Nördlingen und Harburg, hier Bekanntschaft mit Wilhelm Thiele, in der Folge regelmäßige Sommeraufenthalte in Harburg, Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Verein Berliner Künstler, in der Münchner Künstlergenossenschaft und der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, beschickte die Großen Berliner Kunstausstellungen, den Münchner Glaspalast und 1938–44 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, nach 1945 Ehrenmitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in Berlin, 1943 Zerstörung seines Hab und Gut in Berlin und Übersiedlung nach Harburg, ab 1957 in Rothenburg ob der Tauber, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler, Akten der Reichskammer der Bildenden Künste Berlin, Rolf Hofmann und Internet.