Cesare Monti, attr., Fischerhafen
geschäftiges Treiben mit Hafenarbeitern und Marktfrauen neben ihren Verkaufsständen am Kai vor Stadtkulisse, pastose Malerei in fein abgestimmter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "C. MONTI", rückseitig kleines Rahmungsetikett Berlin, Altersspuren, im sehr schönen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 79 x 62,5 cm. Künstlerinfo: italienischer Bildnis-, Stillleben- und Landschaftsmaler (1891 Brescia bis 1959 Bellano), Sohn eines Barbiers, künstlerisch weitestgehend Autodidakt, auf väterlichen Wunsch 1906–08 Aufenthalt in Paris zur Erlernung des Barbierhandwerks, verkehrte hier allerdings vorwiegend in Kreisen postimpressionistischer Maler und besuchte Museen zur autodidaktischen Weiterbildung, beeinflusst von der Malerei Georges Seurats, ab 1908 in Val Sabbia und ab 1912 mit dem „Legato Bruzzoni“-Stipendiums der Stadt Brescia in Mailand tätig, in den 1920er Jahren Anschluss an die Künstlergruppe "Novecento Italiano" und in den 1930er Jahren Anschluss an die Künstlergruppe „Cenacolo di Via Bagutta“, beschickte ab 1912 die Jahresausstellung der Mailänder Società per le Belle Arti ed Esposizione Permanente, 1920–50 vertreten auf der Biennale Venedig, beschickte ab 1923 die Quadriennale in Turin, 1927 vertreten im Kunsthaus Zürich, in der Hamburger Kunsthalle sowie in der Ausstellung "Esposizione d’Arte Italiana in Holland" in Amsterdam, erhielt diverse Ehrungen wie 1924 den Magnocavallo-Preis, 1926 den Fornara-Preis, 1927 den Guido-Ricci-Preis und 1930 den Omero-Soppelsa-Preis, beschickte darüber hinaus Ausstellungen in Rom, Buenos Aires, Nizza, Stockholm, Oslo, Bern und Mailand, tätig in Mailand, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Comanducci und Internet.