Gemälde

Katalog-Nr. 4276

Werner Mollweide, Schilf am Seeufer

Nahansicht eines Uferstreifens am Bodensee, mit teils vom Wind umgelegten goldgelben Binsen mit Durchblick zum blauen Wasser, vor violett schimmerndem Bergmassiv, gering pastose Paysage intime-Malerei in fein abgestimmter warmtoniger Farbigkeit, Öl auf Platte [wohl der vom Künstler selbst entwickelte „Mollweide-Malgrund“ aus speziell grundierter feiner Pressspanplatte], Mitte 20. Jh., links unten signiert "W. Mollweide", geringe Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 54 x 66 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Restaurator, Maltechniker, Farbproduzent, Drogist, Kommunalpolitiker und Denkmalschützer (1889 Straßburg im Elsass bis 1978 Bodman-Ludwigshafen), nach dem frühen Tod der Mutter Kindheit in Breisach, Gymnasialbesuch in Straßburg, anschließend Schüler der Kunstgewerbeschule Straßburg, hier Atelierschüler von Lothar von Seebach, 1911 Übersiedlung an den Bodensee, zunächst nach Litzelstetten, später nach Ludwigshafen, hier als Maler freischaffend und parallel als Farbproduzent, Drogist und Malgrundhersteller tätig, zwischen 1933 und 1945 zeitweise als technischer Zeichner im Konstruktionsbüro der Landmaschinenwerke Fahr in Stockach angestellt, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands und in der Deutschen Gesellschaft für rationelle Malverfahren, 1945–46 kommissarischer Bürgermeister von Ludwigshafen, 1952 Ehrung mit dem Bundesverdienstkreuz, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon, Dressler, Bénézit und Internet.

Limit:
120,00 €

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