Otto Engelhardt-Kyffhäuser, "Schneegruben ..."
sommerlicher Blick, vorbei an Bauern mit Pferdefuhrwerk bei der Heuernte, über weite gebirgige Wald- und Wiesenlandschaft zum Kamm des Riesengebirges [Karkonosze bzw. Krkonoše] von Norden aus Richtung des heute zu Piechowice gehörigen Ortes Kiesewald [Michałowice] gesehen, mit den berühmten "Schneegruben [polnisch: Śnieżne Kotły, tschechisch: Sněžné jámy]" unterhalb der Schneegrubenbaude, pastose Landschaftsmalerei mit breitem Pinselduktus, partiell in Spachteltechnik in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert und teils vom Falz verdeckt betitelt "O. Engelhardt-Kyffhäuser/Schneegruben von Kiesewald", Provenienz laut Vorbesitzerangaben: Hotel Kaiserhof Görlitz, geringe Altersspuren, original gerahmt, Falzmaße ca. 78,5 x 100,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Engelhardt, nannte sich als Künstler Otto Engelhardt-Kyffhäuser, dt. Maler und Graphiker (1884 Artern bis 1965 Göttingen), studierte 1901-07 an der Akademie Kassel, später in Berlin und Weimar, Mitglied des Radiervereins Weimar, 1919-39 in Görlitz als Kunsterzieher tätig, beschickte 1938-44 die Große Deutsche Kunstausstellungen im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied im Lausitzer Künstlerbund, im Deutschen Künstlerbund Weimar und im Thüringer Ausstellerverband Bildender Künstler, nach 1945 Übersiedlung nach Göttingen, unternahm Studienreisen nach Italien, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England und Ägypten, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.