Gemälde

Katalog-Nr. 4197

Walter Einbeck, "Das Urteil des Paris"

zwei spärlich bekleidete Jünglinge in sommerlicher Landschaft, in den Anblick dreier schöner nackter bzw. spärlich bekleideter Frauen vertieft, der junge sinnende Mann ist als Paris – der Sohn des trojanischen Königs Priamos und der Hekabe zu identifizieren, er wurde von dem neben ihm stehenden Hermes, dem griechischen Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten, herbeigeholt, um zu entscheiden, welche der drei Göttinnen Hera, Aphrodite oder Athena die schönste sei – ihr solle er den goldenen Apfel in seiner Hand reichen, der zum sprichwörtlichen "Zankapfel" wurde, pastose Mythenmalerei des Jugendstils mit breitem Pinselduktus und kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, um 1910, links unten signiert "Walter Einbeck", Altersspuren, ungerahmt, Maße ca. 110,5 x 120 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts-, Bildnis- und Figurenmaler (1890 Magdeburg bis1968 München), zunächst ab 1905 Lehre zum Großhandlungsgehilfen in Magdeburg, studierte ab 1906 an der Kunstgewerbeschule Magdeburg, 1908–10 Studium an der Münchner Akademie bei Angelo Jank, anschließend an der Akademie Weimar bei Max Thedy, Fritz Mackensen und Ludwig von Hoffmann, 1915–18 Kriegsdienst im 1. Weltkrieg, 1919 Übersiedlung nach München und Schüler von Franz von Stuck, unternahm Studienreisen durch Thüringen, Ost- und Westpreußen, ab 1921 als freier Maler in München, beschickte den Münchner Glaspalast und 1939–42 die Große Deutsche Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst München, Mitglied des Reichsverbandes Bildender Künstler Deutschlands, 1944 Zerstörung seines Münchner Ateliers und zeitweise Übersiedlung nach Gräflfing, ab 1950 wieder tätig in München, ab 1951 Mitarbeiter des "Drei-Eichen-Verlags", Quelle: Vollmer, Dressler, Matrikel der Akademie München, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer und Internet.

Limit:
1500,00 €

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