Wilhelm Velten, Landsknechtsszene
in idyllischer, sonniger Sommerlandschaft, unter einem mächtigen Laubbaum lagernde Soldaten in der Tracht des 17. Jh., lasierende Historienmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert, ortsbezeichnet und datiert "W. Velten München 1875", rückseitig diverse Annotationen und Etikettfragmente sowie Rahmungsetikett "Bilder-Geyer Plauen ...", doubliert, Altersspuren, im prächtigen Goldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 55 x 70,5 cm. Künstlerinfo: dt.-russ. Genremaler (1847 St. Petersburg bis 1929 München), studierte 1867-69 an der Akademie St. Petersburg, ab 1869 Studium an der Akademie München, hier ab 1870 Schüler von Wilhelm von Diez, später Professor an der Münchner Akademie, ab 1890 Mitglied der Dachauer Künstlerkolonie, vertreten unter anderem in der Fine Arts Acad. Buffalo, der Neuen Pinakothek und der Städtischen Galerie München sowie der Staatsgalerie Prag, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft und der Münchner Sezession, tätig in München, ab 1890 regelmäßige Aufenthalte in Dachau und Etzenhausen, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Benezit, Dressler und Matrikel der Akademie München, "Dachauer Maler - Die Kunstlandschaft von 1801-1946", Boetticher, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Müller-Singer und Wikipedia.