Gemälde

Katalog-Nr. 4099

Emil Rau, Küchenidyll

Blick in eine urwüchsige bayerische Bauernküche mit großem Küchenherd unterm Fenster, auf dem eine junge, Zither spielende Maid Platz genommen hat und einem jungen, händchenhaltenden Liebespaar in Tracht nebst Dackel, auf der Ofenbank ein Ständchen spielt, das Gemälde besticht durch seine positive poetische Gestimmtheit und die vielen liebevollen Details, so ist der Raum mit vielen heute historischen Küchenutensilien dekoriert und in anheimelndes Licht getaucht, lasierende Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1890, rechts oben signiert und ortsbezeichnet "E. Rau München", rückseitig auf dem Keilrahmen Stempel "Schweitzer Gallery 958 Madison Avenue New York, N. Y. 10021", doubliert, Altersspuren, im schönen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 80 x 68,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Carl (Karl) Emil Rau, dt. Illustrator, Portrait- und Genremaler (1858 Dresden bis 1937 München), zunächst zur Übernahme des Familienbetriebs der Dresdner "Lithographischen Anstalt J. H. G. Rau und Sohn" und zum Lithographen bestimmt, erste künstlerische Anleitungen durch seinen Vater, den Hoflithographen Carl Emil Heinrich Rau, studierte 1875–79 an der Akademie Dresden ab 1877 bei Leon Pohle und 1878–79 bei Ferdinand Wilhelm Pauwels, ab 1879 an der Münchner Akademie bei Carl Theodor von Piloty, Wilhelm von Lindenschmit den Jüngeren und Alexander Wagner, ab 1883 freiberuflich in München tätig, beeinflusst vom Defregger-Kreis, arbeitete als Illustrator für die Zeitschriften „Jugendlust“, "Gartenlaube" und „Fliegende Blätter“, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, der „Geselligen Vereinigung bildender Künstler Münchens“ und des Reichsverbands Bildender Künstler Deutschlands, beschickte den Münchner Glaspalast, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Schülerlisten der Dresdner Akademie, Matrikel der Münchner Akademie, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Bénézit, Müller-Singer, Info Cornelia Oelwein und Werner Merkl sowie Wikipedia.

Limit:
4000,00 €

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