Gemälde

Katalog-Nr. 4097

Ernst Pezenburg, Der Antiquitätensammler

Blick ins mit Raritäten gefüllte Gewölbe eines alten Schlosses, mit älterem Mann am Tisch, seine Schätze bestaunend, poesievolle, fein mit spitzem Pinsel detailreich festgehaltene Genremalerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert und ortsbezeichnet "E. Pezenburg München" sowie undeutlich wohl mit "1853" datiert, rückseitig auf dem Keilrahmen und dem Rahmen verblichene, meist unleserliche, fragmentarisch erhaltene Etiketten sowie neuere Etiketten mit Hinweisen des Vorbesitzers zum Erwerb – hier ist als Datierung "1865" angegeben – und Etikett ""E. Pezenburg München", doubliert, Altersspuren, im prächtigen originalen Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 57,5 x 46 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ernst Friedrich Robert Pezenburg, dt. Genre- und Portraitmaler sowie Fotograf und Illustrator (1820 Gerdauen [Schelesnodoroschny bzw. Железнодорожный] in Preußen bis 1901 Königsberg-Amalienau), Sohn des Kreisgerichtsrats und Hofrats Gottfried Pezenburg in Hohenstein bei Osterode [Ostróda] in Preußen, zunächst 1846–50 Studium an der Akademie Königsberg, studierte ab 1851 an der Münchner Akademie, ca. 1857–62 Weiterbildung in Düsseldorf, hier Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", ab 1862 wieder in Königsberg tätig, 1863 Eheschließung in Königsberg, betrieb als Portraitmaler 1862–76 ein "Photographisches Atelier" in der Münzstraße 30 in Königsberg, später gänzlich Hinwendung zur Portraitmalerei, beschickte 1859–83 die Königsberger Kunstausstellungen, ab 1862 als Mitglied der Johannisloge – genannt "Zum Todtenkopf und Phönix" Königsberg in Preußen geführt, Quelle: Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Ries, "Künstlerlexikon Ostpreußen und Westpreußen", Matrikel der Münchner Akademie, Festschrift zum 125-jährigen Bestehen 1897 der Johannisloge Königsberg, Lexikon der Fotografen, Krüger "Kunstakademie Königsberg 1845–1945" und Internet.

Limit:
900,00 €

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