Gemälde

Katalog-Nr. 4057

Heinrich Breling, Nach der Hirschjagd

zwei Edelleute mit Pferden und Hunden in herbstlicher Landschaft, einen erlegten Hirsch betrachtend, gering pastose Genremalerei, Öl auf Holzplatte, um 1890, links unten signiert "H. Breling", rückseitig alte Nummer "2906", Altersspuren, im Goldstuckrahmen, Falzmaße ca. 27 x 21 cm. Künstlerinfo: eigentlich Heinrich Christoph Gottlieb Breling, dt. Genre- und Historienmaler sowie Radierer (1849 Burgdorf/Kreis Hannover bis 1914 Fischerhude), ab 1854 Kindheit in Fischerhude, 1863–69 mit königlich-hannoveranischem Stipendium Kunststudium am Technikum Hannover bei Carl Oesterley, 1869 Eintritt in die preußische Armee und 1870/71 Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg, studierte ab 1872 an der Münchner Akademie bei Wilhelm von Diez, anschließend tätig in München, unternahm Studienreisen nach Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden, ab 1878 tätig für König Ludwig II., 1883 Ernennung zum königlichen Professor durch Ludwig II. und ab 1884 Hofmaler König Ludwigs II. von Bayern, schuf im Auftrag Ludwigs II. Wiedergaben der Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof, ab 1885 tätig in München-Schleißheim, 1892 Übersiedlung nach Hannover und regelmäßige Aufenthalte in Fischerhude bei Bremen, Mitbegründer der Künstlerkolonie Fischerhude, unterhielt ab 1908 ein Atelier in der Bredenau (Ottersberg) bei Fischerhude, durch Eheschließung seiner Tochter Louise Schwiegervater von Otto Modersohn, beschickte unter anderem den Münchner Kunstverein, den Münchner Glaspalast, Berliner, Wiener und Düsseldorfer Kunstausstellungen, Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", AKL, Müller-Singer, Boetticher, Dressler, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh.", Schweers und Internet.

Limit:
180,00 €

Wie funktioniert eine Auktion