Amalie zu Solms-Braunfels nach Anthonis van Dyck
Brustportrait einer herrschaftlich im schwarzen schillernden Seidenleid mit weißen Schleifen und Einsätzen gekleideten jungen Frau im Halbprofil, vor dunklem Grund, besonders auffallend sind die breiten Goldketten, die doppelreihige Perlenkette, der weit ausladende Spitzenkragen und die rote Tulpe im Haar, bei der Dargestellten handelt es sich um die Hofdame der Pfalzgräfin-Kurfürstin Elisabeth von der Pfalz und ab 1625 Prinzessin von Oranien sowie Gräfin von Nassau Amalie zu Solms-Braunfels (1602 Braunfels bis 1675 den Haag), Anthonis van Dyck (1599–1641) fertigte mehrere Portraits der Gräfin in ähnlichen Posen, vorliegend leicht verkleinerte Kopie nach dem zwischen 1630 und 1632 entstandenen Original, welches heute im Kunsthistorischen Museum Wien verwahrt wird, Öl auf Leinwand, 19. Jh., unsigniert, Altersspuren, original im prächtigen, ca. 15 cm breiten Gründerzeitgoldstuckrahmen gefasst, Falzmaße ca. 80 x 64 cm.